Geschichte & Kultur

Geschichte und Kultur sind heute die beiden großen Themen der Buchneuheiten, die ich euch gerne vorstellen möchte. Ein stylischer Rom Guide, ein Porträt von Rom warten auf euch ebenso wie die Luwier und der Trojanische Krieg & Bücher über Österreich.

Styleguide Rom erschienen bei National Geographic

Wer eine Reise nach Rom plant, sollte unbedingt zuvor diesen super lässigen Reiseführer lesen. Hier geht es nicht nur um die klassischen Highlights der Stadt, sondern um kleine Gassen mit Besonderheiten, gutem Essen und netten Shops. Der Style von Rom wird in diesem Buch toll eingefangen und es gibt einiges nachzulesen und einzuplanen. Super gemacht, ein stylisches Buch mit tollem Inhalt.

Zum Inhalt:

Rom – das ist Lebensart garniert mit Kunst, Design und außergewöhnlicher Mode. Wer zwischen den Sehenswürdigkeiten wie Kolosseum und Trevibrunnen auf der Suche nach Insidertipps und dem Besonderen ist, für den ist der National Geographic Styleguide Rom der perfekte Reiseführer. Shoppen Sie bei jungen Mode-Designern und in kleinen Manufakturen. Bewundern Sie Kunst in einer ehemaligen Fabrik und einem barocken Palazzo. Trinken Sie Cappuccino über den Dächern der Stadt und machen Sie gemeinsam mit den Römern die Nacht zum Tag, ob auf der Tanzfläche eines angesagten Clubs oder unter dem italienischen Sternenhimmel.

Rome – Portrait of a City von Giovanni Fanelli erschienen bei Taschen

Wenn man zusätzlich zu Reiseführern auch die Stimmung der Stadt ansehen möchte und sich schon im Vorfeld verzaubern lassen möchte, der ist hier bei diesem Porträt von Rom aus dem Hause Taschen genau richtig. Dieses Buch ist Geschichte Pur – und erzählt und zeigt eine wundervolle Stadt – größtenteils in schwarz weiß Aufnahmen, mit vielen Infos dazu und wunderschönen Illustrationen und Bildern, sowie Skizzen. Ein grandioses Meisterwerk!

Zum Inhalt:

Die Stadt, in der große Geschichte, großes Theater und große Schönheit überall mit Händen zu greifen sind. Wo barocke Pracht sich inmitten antiker Größe entfaltet, wo Hälse sich recken, um Michelangelos Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle zu bewundern, wo Fellini La Dolce Vita drehte und wo Mussolini sich und der faschistischen Ideologie im EUR-Viertel ein megalomanes Denkmal setzte.

Dieses schwergewichtige fotografische Porträt von Rom versammelt Hunderte von Aufnahmen von 1840 bis heute, und präsentiert die Geschichte, die Kunst und die Schönheit dieser unvergleichlichen Hauptstadt der Kultur. Mit gut 500 Fotografien in Sepia, Schwarzweiß, und Farbe präsentiert der Band Arbeiten von Fotografen wie Giacomo Caneva, Pompeo Molins, Giuseppe Primoli, Alfred Eisenstaedt, Carlo Bavagnoli, Henri Cartier-Bresson, Pasquale De Antonis, Peter Lindbergh, Slim Aarons und William Klein, deren Aufnahmen die Ewige Stadt aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten: als Mittelpunkt des Imperium Romanum, als Geburtsstätte der Renaissance, als Reiseziel der Jahrhunderte, als buntes Patchwork der römischen Stadtviertel, als Stadt des Papstes und Machtzentrale der katholischen Kirche, als politische Bühne Italiens und als perfekte Kulisse für Film und Modefotografie.

Aus dem Fundus traditionsreicher Bildarchive schöpfend, gewähren einige der hier abgedruckten historischen Aufnahmen einen einmaligen Blick in die Zeit der Grand Tour, zu deren bevorzugten Zielen und Motiven das Kolosseum, das Forum Romanum oder die Spanische Treppe gehörten (damals noch fast menschenleer). Aufnahmen aus späterer Zeit belegen die Vielgesichtigkeit Roms, von den Luxusvierteln der Reichen und den Orten des mondänen Zeitvertreibs bis zu den Straßenständen und Wäscheleinen in den Arbeitervierteln Trastevere und Testaccio. Dokumentarisches Material vermittelt einen Eindruck von der Unerbittlichkeit, mit der Mussolini und der Faschismus der italienischen Hauptstadt ihre Ideologie von Stärke, Körperkult und Nation aufprägten. Die aufkommende Farbfotografie zeigt, wie sich das Bild der Stadt vom Neorealismus der Nachkriegszeit zur Prosperität der Wirtschaftswunderjahre wandelte: elegante Mode, Berühmtheiten aus aller Welt, die Cafés der Via Veneto, deren Faszination Federico Fellini unsterblich gemacht hat. Größen aus Musik und Film, Literatur und Mode geben sich ein Stelldichein: Louis Armstrong, Elizabeth Taylor, Audrey Hepburn, Marcello Mastroianni, Sophia Loren, Pier Paolo Pasolini, Anna Magnani, Valentino.

Die Luwier und der Trojanische Krieg von Eberhard Zangger erschienen bei Orell Füssli

Für alle Geschichtsinteressierten ist dieses Buch ein absolutes Muss. Historische Fakten werden hier lebendig. Herrlich geschrieben, taucht man als Leser tief in die Geschichte ein und darf miterleben, wie sich hier so einiges Neues zeigen wird. Super spannend – man kann es wie einen Roman lesen! Toll gemacht und ein extrem interessantes Thema.

Zum Inhalt:

Vor 3200 Jahren zerstörten mysteriöse Seevölker die Länder am Mittelmeer – ein blutiges Inferno und eine zivilisatorische Katastrophe gigantischen Ausmaßes. Lange rätselte man, wer diese Angreifer gewesen sind. Doch dann taucht unerwartet eine fast dreißig Meter lange Inschrift von 1190 v. Chr. auf, in der die Überfälle, die Namen der Anführer, ihre Motive und Ziele geschildert werden.

Das Buch über ein rätselhaftes Volk, das zu einer großen Macht werden sollte und über die nicht minder dramatische Geschichte seiner Entdecker.

Seit Generationen rätseln Archäologen über den Kultureinbruch ungeheuren Ausmaßes, der um 1200 v. Chr. die politische und kulturelle Landkarte des Mittelmeerraums grundlegend veränderte. Die griechischen Geschichtsschreiber sollen später schlicht vom »Trojanischen Krieg« sprechen. Doch ging es in Wirklichkeit um viel mehr als nur um Troja – es ging um die Frage: Wer regiert die Welt?

Die spektakuläre Wiederentdeckung einer Inschrift wirft nun endlich Licht ins Dunkel. Verfasst in luwischen Hieroglyphen und fast dreißig Meter lang, erklärt sie die Ereignisse am Ende der Bronzezeit im östlichen Mittelmeerraum und unterstreicht die zentrale Rolle der Luwier in diesem Geschehen. Eines der größten Rätsel der Archäologie nähert sich seiner Lösung.

Einzelne mutige Gelehrte und Privatforscher sind seit langem überzeugt, dass es auf der Ostseite der Ägäis einen ganzen Kulturkreis gab, den die Forschung bislang übersehen hat. Die Luwier. Doch ihre Forschungen werden lange ignoriert und behindert, ihre Reputation massiv beschädigt. Niemand stimmt ihnen zu – weder auf europäischer noch auf türkischer Seite. Bis heute herrscht so der Eindruck vor, im Westen der Türkei sei rund tausend Jahre lang nichts Bemerkenswertes geschehen. Doch diese Sichtweise wird sich nun ändern.

…100 Jahre Österreich von Johannes Kunz erschienen bei Amalthea

Ein großartiges Buch für alle Österreich Fans und Freude von der Geschichte des Landes. Gerade als Österreicher herrlich zu lesen, mit super Karikaturen, guten Geschichten und witzigen Anekdoten – ist dieses Buch ein Muss. Geschichte wird hier mit Humor kombiniert – genau die richtige Wahl!

Zum Inhalt:

Zeitgeschichte in Satire, Witz und Karikatur

Vom Ersten Weltkrieg zum Ständestaat, vom Dritten Reich in die Zweite Republik. Das Wechselbad der Gefühle, das mehrere Generationen von Österreichern in den vergangenen 100 Jahren erlebt haben, ist mit Humor leichter zu durchleben.
Die heimischen Satiriker haben sich darauf verlegt, und mit Kabarett, Witz, Anekdote und Karikatur zeitgeschichtliche Dokumente geschaffen. Dabei spielt der facettenreiche jüdische Humor eine wesentliche Rolle. Populäre Witzfiguren wie die Grafen Bobby und Rudi oder die neureiche Frau von Pollak geben den Zeitgeist wider.

Von diesem speziell österreichischen Humor als Spiegelbild der politischen und gesellschaftlichen Geschichte der Republik erzählt dieses Buch und gewährt damit einen tiefen Einblick in die Mentalität der Menschen dieses Landes. Die österreichische Mentalität verarbeitet die Widernisse der Zeitläufte gemäß der Maxime: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Es gab nie einen schöneren März – 1938 Dreißig Tage bis zum Untergang von Gerhard Jelinek erschienen bei Amalthea

Gänsehaut pur bekommt man schon beim Lesen des Plots – dies ist Geschichte, die bewegt, obwohl sie schon sehr oft thematisiert wurde, ist dieses Buch etwas besonderes, das man sehr gerne liest. Großartig geschrieben nimmt man Teil an der Vergangenheit des eigenen Landes, gruselt sich und möchte einschreiten, doch die Geschichte ist Vergangenheit – und hier in diesem Buch wird sie für die Leser wieder so lebendig wie möglich gemacht!

Zum Inhalt:

Österreichs Schicksalstage 1938

Die dreißig Tage vom 11. Februar bis zum 12. März 1938 sind Tage der Sorge nach einem Geheimtreffen Adolf Hitlers mit dem österreichischen Kanzler Kurt von Schuschnigg, der Hoffnung auf ein Ende der ständestaatlichen Kanzlerdiktatur, der Trunkenheit eines ausgelassenen Faschings mit glanzvollen Bällen, der Freude über österreichische Erfolge bei Sportereignissen, der zaghaften Zeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Gerhard Jelinek beleuchtet Ereignisse auf Haupt- und Nebenschauplätzen in aller Welt und zeichnet das faszinierende Panorama einer Zeit im Crescendo:

Hanna Reitsch startet in Berlin zum ersten Hallenflug mit einem Hubschrauber. Die russische Nordpol-Expedition wird von einer Eisscholle gerettet. Wien bangt um das Leben der Schauspiellegende Hugo Thimig. Im Spanischen Bürgerkrieg erringt General Franco einen Sieg. Österreichs Bundeskanzler Schuschnigg spricht vor dem Bundestag: »Bis in den Tod. Rot-weiß-rot«. Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler befiehlt am 10. März den Einmarsch.

Es sind dreißig Tage bis zum Untergang.

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

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