Buch des Monats: New York

Als ich dieses Buch in meinen Händen gehalten habe, war von der ersten Sekunde an klar, dass es difinitiv ein Buch des Monats werden muss. Der April ist eine traumhafte Zeit, um nach New York zu fahren und dort den Frühling erleben zu können. Eine Vielzahl an Inspirationen für eure Reise findet ihr hier in diesem Buch!

Als großer New York und auch Megan Hess Fan ist dieses Buch ein richtiges Highlight für mich! Im Prestel Verlag
erschienen ist dieses Buch ein Statement des New Yorker Lifestyles. Auf 208 Seiten reihen sich großartige Illustrationen, die man sofort alle für zu Hause oder fürs Büro haben möchte, aneinander. Tolle Tipp von stylisch bis hin zu klassisch findet sich hier so einiges an heißen New York Tipps. Romantische Cafes und angesagt Partys bis hin zu Events der Luxusklasse, aber auch ruhige Minuten in der Stadt, die niemals schläft – alles ist hier in diesem Stylebook vereint. Die Illustrationen sind sind phänomenal und einfach nur wunderschön! Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Fashionistas und Freunde von hübschen Illustrationen und Bildern. New York wird hier sympathisch und gekonnt in Szene gesetzt! Eine Illustration von Megan Hess zu Hause ist dann das ultimative Highlight! Auf der Website von Megan Hess könnt ihr einige der hübschen Postkarten und Illustrationen anschauen und kaufen. Reinschauen lohnt sich!

 

Zum Inhalt:

Spätestens seit der Kultserie »Sex and the City« ist klar, dass für It-Girls (und solche, die es werden wollen) an New York kein Weg vorbeiführt. Ob auf der Fashion Week, in den neuesten Hotspots oder direkt auf der Straße: Im Big Apple werden Trends gesetzt, die sich auch jenseits des großen Teichs in Windeseile durchsetzen. Kein Wunder also, dass die Stadt, die niemals schläft, zu den absoluten Traumzielen von Fashionistas aus aller Welt zählt. Für den perfekten Überblick in der Style-Metropole hat Megan Hess einen ganz besonde-ren Guide zusammengestellt: Mit launigen Illustrationen verrät die gefragte Modezeichnerin ihre persönlichen Lieblings-Locations in den Shopping-Areas uptown und downtown. Darunter finden sich nicht nur die großen Namen der internationalen Mode- und Designszene, sondern auch so mancher Insidertipp, der in keinem anderen Reiseführer verzeichnet ist. Und weil selbst die hartgesottenste Shopping-Queen irgendwann mal eine kleine Pause braucht, gibt es neben den besten Einkaufsadressen auch jede Menge Tipps für hippe Bars, Cafés und Restaurants, Hotels mit traumhaften Spas oder entspannende Spaziergänge durch den Park.

Viel Freude beim Reinschmökern!
Barbara

Buch des Monats – März

Mein Buch des Monats ist das Hörbuch von Hannes Jaenicke:

Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche

Warum wir dringend Helden brauchen

Allein der Titel hat ich schon angesprochen, weil er so treffend ist. Vor meinem inneren Auge hat sich bereits eine Herde gebildet, hinter der ich hinterherdackle. Je länger ich dieser Hörbuch gehört habe, umso faszinierender war ich vom Inhalt. Hannes Jaenicke spricht das Verhalten der Gesellschaft so pointiert, aber auch humorvoll an. So hat mich zum Beispiel das vorgetragene Ergebnis einer Studie sehr zum Nachdenken und zur Verwunderung gebracht: Probanden mussten in einem Institut einen Fragebogen ausfüllen. Nach der Instruktion, was zu tun sei, wurden sie in dem Raum alleine gelassen. Nach einiger Zeit wurde Rauch in das Zimmer geleitet. Sofort denkt man, dass alle aufspringen und nach der Ursache schauen bzw. jemanden informieren. Weit gefehlt! Bei einer Gruppe kam erst dann Bewegung in die Gruppe, als der Fragebogen aufgrund des dichten Rauches nicht mehr zu sehen war. War nur eine Person im Raum, so wurde hier viel schneller darauf reagiert.

Dieses Beispiel hat mir gezeigt, wie oft man in der Gruppe das Denken und die Übernahme von Verantwortung aufgibt. Für mich ist diese Haltung doch eher verwunderlich, will doch jeder über sich selbst bestimmen. Aber in der Masse – vielleicht auch in der Anonymität – gelten ganz andere Regeln. Hannes Jaenicke zeigt aber auch die Vorteile einer Gruppe auf.  So kann man für sich selbst entscheiden, ob man lieber ganz vorne läuft oder der Herde hinterherdackelt.

Eine zweite Übung aus diesem Hörbuch möchte ich noch bringen: Herr Jaenicke hat im Zuge seiner Recherche seine Freunde nach ihren Helden und Vorbildern gefragt. Die meisten konnten nur die Namen von bereits verstorbenen Personen nennen. Noch lebende Vorbilder gibt es anscheinend keine mehr. Wurden Namen genannt, so kam sofort ein Einspruch, dass z.B. diese Person bei Rot über die Kreuzung gefahren ist. Ist es nicht traurig, dass jeder in allen Lebensbereichen unfehlbar sein muss, um ein Vorbild oder Held sein zu können. Neid, Missgunst und Schadenfreude sind die täglichen Begleiter in unserem Leben. Ohne diese wäre es wahrscheinlich viel schöner.

Ich werde dieses Hörbuch meinen Kindern ans Herz legen, weil dieses Thema auch sie in irgendeiner Form treffen wird, und hoffe, dass sie zum Nachdenken animiert werden. Vielleicht können sie in manchen Fällen besser entscheiden, ob sie lieber Held oder Herdentier sein wollen.

Details zum Hörbuch:
5 CDs, Laufzeit ca. 5 h 25 min
ISBN: 978-3-942175-87-6
Head Room

Viel Spaß beim Hören!

Eure Christina

 

Buch des Monats

Mein Buch des Monats ist eines, das ich mir zu Weihnachten gewünscht habe und das mir das Christkind gebracht hat. Denn schon die Besprechungen in diversen Buchsendungen im TV haben mir Lust gemacht, diesen Roman zu lesen! Und ich wurde nicht enttäuscht:

Sven Regeners „Wiener Strasse“

Wiener Strasse

ist ein selten lustiges Buch, das die Berliner Hausbesetzerszene der 1980er, die Künstler und Lebenskünstler und ihre kleinen und größeren Probleme mit scharfem Blick und Gefühl für das Absurde unter die Lupe nimmt.

Erwin Kächeles Partnerin ist schwanger und besteht darauf, dem gemeinsamen Kind ein wohnliches Umfeld zu bieten. Deshalb müssen Frank Lehmann, die rebellische Berufsnichte Chrissie und die Extremkünstler Karl Schmidt und H.R.Ledigt aus der Wohnung raus! In ihrem neuen, renovierungsbedürftigen Domizil über dem Café Einfall widmen sich die WGler in sehr unterschiedlicher Aktivität und Kreativität der „Verschönerung“ der Wohnung…

Auch im Café kündigen sich umwälzende Neuerungen an, hat doch Chrissie die Idee, den Laden schon vormittags zu öffnen und Kaffee und Kuchen anzubieten. Deshalb muss das antike Kaffeemaschinenmonstrum repariert und Kuchen gebacken werden. Beides stellt sich als nicht ganz einfach heraus. Gut, dass Chrissies Mutter auftaucht und die Apfelkuchenproduktion startet.

Währenddessen schleppt sich der werdende Vater Erwin mit einem sogenannten Schwangerschaftssimulator, einem Umschnallbauch, durch die Gegend, eine Vernissage findet statt und ein Fernsehteam macht einen Bericht über die Hausbesetzerszene.

Die Absurditäten häufen sich, wenn die Protagonisten, einer schräger als der andere, versuchen, sich durchs Leben zu schlagen! Sie machen das auf so liebenswerte, unterhaltsame und witzige Art und Weise, dass es kein Wunder ist, dass „Wiener Strasse“ mein erstes persönliches Lesehighlight 2018 geworden ist. Denn es gibt ganz wenige Romane, bei denen ich so oft während des Lesens lachen musste! Sven Regeners Humor trifft genau meinen Nerv und hat mich ganz wunderbar unterhalten!

 

Über den Autor:

Sven Regener ist Schriftsteller und Musiker (Element of Crime). Seinen ersten Roman „Herr Lehmann“ veröffentlichte er 2001. Es folgten „Neue Vahr Süd“, „Der kleine Bruder“ und „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“. Sven Regener drehte mit Leander Haußmann den Film „Hai-Alarm am Müggelsee“ und schrieb das Theaterstück „Die Danksager/ Bunter Abend“. Der Autor lebt in Berlin.

 

Details zum Buch:

4.Auflage 2017

Verlag Galiani Berlin

ISBN 978-3-86971-136-2

 

Bettina Armandola

 

Buch des Monats – Jänner

 

Mein Buch des Monats:

Der Anruf kam nach Mitternacht

Von Tess Gerritson

Die vollständige Rezension findet ihr hier. 

 

Ich habe dieses Buch erst kürzlich in die Hand bekommen und als klar war, dass wird mein Buch des Monats, habe ich wie eine Verrückte gelesen, damit ihr nicht noch länger warten müsst.

Und ehrlicherweise muss ich gestehen, dass dieses Buch einen bereits fixierten Titel vom Thron gestoßen hat. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen.

Ein Hauptgrund für meine Wahl ist sicher die Protagonistin Sarah Fontaine. Eigentlich eine „einfache“ Mikrobiologin macht sich ohne Wenn und Aber auf die Suche nach ihrem tot geglaubten Ehemann. Reist dafür um die halbe Welt, mit der CIA auf den Fersen, lässt sich mit ehemaligen Mossadagenten ein, läuft einem Killer nicht nur einmal, sondern mehrmals davon, und dank ihrem persönlichen Schutzschild Nick O’Hara taucht sie in Berlin unter. Dort zweifelt sie aber dann an Nicks Glaubwürdigkeit und macht sich alleine auf nach Amsterdam, wo sie einem der gefährlichsten Männer Europas in die Arme läuft.
So wie aussieht war ihr Mann doch kein einfacher Angestellter der Bank of London…

Dieser Lara Croft Charme von Sarah hat mich von Anfang mitgerissen, es hat einfach was, wenn eine „einfache“ Frau von einem Tag auf den anderen zur Quasi-Agentin wird und sie nur mit ihren Instinkten und Geschick den Geheimdiensten und Killern davon laufen kann. Das lässt mich „einfache“ Angestellte noch hoffen, auf mein persönliches Sarah-Fontaine Erlebnis. 😉

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wundervolles und Aktion-geladenes Jahr 2018.

Eure Elisabeth

Buch des Monats Dezember

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich habe mir gedacht als Abschluß gibt es heute gleich mal 2 Bücher des Monats. Obwohl ich das ganze Jahr über das Glück habe mich mit seiner vielen großartigen Büchern umgeben zu können, gibt es für mich keinen Geburtstag oder anderen Anlass wie zum Beispiel Weihnachten, bei dem nicht mindestens 1 Buch auf meiner Wunschliste steht. Auch heuer hatte ich das Glück gleich 2 meiner Wunschbücher unter dem Weihnachtsbaum wieder zu finden:

Da ich extrem gerne koche und wie ihr ja vielleicht aus meinen anderen Beiträgen wisst, immer gerne neue Kochbücher lese und mich inspirieren lasse, sind meine beiden Bücher des Monats natürlich auch Kochbücher.

Nr 1. ist das neustes Kochbuch vom Starkkoch Jamie Oliver: 5 Zutaten Küche. Gerade in Zeiten, wo es mal knapp wird und man einfache, aber köstliche Gerichte auf den Tisch zaubern möchte, kommt dieses Buch genau richtig! Super übersichtlich immer auf 1 Doppelseite beschreiben und abgebildet, findet sich hier zahlreiche Spitzenrezepte wieder. Links findet man immer eine schöne Fotographie der Zutaten und die Rezeptbeschreibung und Rechts findet man ein tolles stylisches Foto des Gerichtes wieder. Extrem cool gemacht, super anzuschauen und optimal, um sich Anregungen zu holen.

Nr. 2 ist das tolle Buch von Motto am Fluß & Motto Catering Chef Bernd Schlachter. From Sunset to Sunrise. Ein geniales stylisches Buch mit jeder Menge leckerer Motto am Fluß Rezepte, kombiniert mit persönlichen Texten und der Lebensphilosophie von Bernd Schlacher. Der Mann ist ein Vorbild und seine Ideen und Restaurants einfach immer genial. Auch in diesem Buch spürt man den positiven Vibe und bekommt sofort Lust die herrlichen und schmackhaften Rezepte nachzukochen. Die Fotos sind von keiner geringeren, als Inge Prader, einer Österreichischen Starfotographin gemacht und bringen Stimmung und gute Laune. Ein Buch, dass man einfach haben muss!

Viel Freude beim Lesen und ich würde mich sehr über euer Feedback zu den beiden Büchern freuen.

GLG Barbara

Buch des Monats – November

Mein Buch des Monats:

Generation Selfie
von Eva Oer und Christian Cohrs 

Die vollständige Rezension findet ihr hier.

Dieses Buch kam mir persönlich wie gerufen. Ich bin trotz meines Alters (gehöre zu den Millennials) kein Freund der digitalen Medien, kein Facebook, kein Instagram, kein Twitter – nichts!

Ich hab ein Handy und verwende es auch, aber zum „normalen“ Gebrauch, sprich telefonieren, Nachrichten schreiben oder E-Mails checken. Aber diese digitalen Medien wie Facebook, Twitter und Co. sind mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Es gibt sicher auch gute Seiten (z.B Hilfs – oder Suchaufrufe), aber mir wird täglich vor Augen geführt, wie sich die Menschen dadurch verändert haben.

Auf dem Weg zur Arbeit durchquere ich einen Park, da sehe ich jeden Tag, jede Menge Menschen, die während des Gehens in ihr Handy starren. Ich muss dazu sagen, der Park ist wunderschön, aber warum bitte starren alle in ihr Handy?
Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und habe in der Zwischenzeit gelernt auf diese gehenden, in die Handys starrenden Menschen aufzupassen. Sie sehen nicht wohin sie gehen, sie marschieren stoisch vor sich hin, gut, dass ich eine laute Klingel habe 😉

Vor diesen digitalen Süchtigen (in meinen Augen, sind sie nichts anderes) ist man leider nirgendwo mehr gefeit. Egal ob im Alltag oder im Urlaub. Wo sie einen fast mit den Selfie Stangen erschlagen, ständig Selfies machen, aber NIE richtig hinsehen.

Es ist aber nicht nur das Selfie machen selbst, was „danach“ kommt ist das Tragische: das Foto wird dann schnell hochgeladen, mit einem Kommentar versehen und der oder diejenige wartet dann sehnsuchtsvoll auf den ersten Kommentar / Likes seiner virtuellen Freunde. Fallen die nicht so aus, wie sich das der oder diejenige vorgestellt hat, ist große Verzweiflung angesagt. Wie wäre es mit einfach „nichts“ posten, dann gibt es auch keine negativen Kommentare – einfache Rechnung.

Diese online-fixierten Menschen geben sowieso viel zu viel auf die Meinung anderer, und das, obwohl sie die meisten gar nicht persönlich kennen. Irgendwie stimmt hier das Selbstbild nicht.

Das ehrlich gesagt einzig Gute daran ist, wenn alle immer in die Handys starren: es ist ruhig geworden in den öffentlichen Räumen. Ihr müsst nur mal hinsehen und hören …

Wie ihr lesen könnt, geht mir das Thema nahe. Ich bin immer wieder überrascht oder besser gesagt macht es mich traurig, wenn ich sehe, wie junge Mütter ihrem Kind das Handy in die Hand drücken, damit es still ist, oder wenn ein Paar, beide mit Handys bewaffnet, sich anstelle von unterhalten, auf ihre Handys eintippen.

Hat uns das Handy die Fähigkeit genommen, sich von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten ?

 

In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen und vielleicht ab und zu das Handy weglegen und die tatsächliche Welt wahrnehmen. Kann auch nicht schaden.

 

Eure Elisabeth

Buch des Monats Oktober

DerMenschIstVerschieden.jpgFür das Buch des Monats habe ich diesmal ein witziges, philosophisch interessantes Werk ausgesucht, in dem sich jede Person wiederfindet: „Der Mensch ist verschieden“ von dem Autorenehepaar Michael Köhlmeier und Monika Helfer.

In ganz besonderer Weise charakterisieren die beiden die Menschen und benennen die Eigenarten direkt und in einfallsreichen Dialogen. Man fragt sich: „Bin ich ein Wüstenmacher, eine Vampirgewordene oder doch eine Liebessüchtige?“ Auch seine Freunde erkennt man in den humoristischen, fantasievollen, teils skurrilen und doch auch wieder wahren Beschreibungen von dreiunddreißig Charakteren. Die Wortwahl und der Schreibstil sind sehr kreativ, treffend und – wie könnte es auch bei einem derart berühmten Schriftstellerpaar anders sein – unglaublich gut gewählt.

Für mich ist das Werk eine für alle äußerst lesenswerte Erweiterung und Aktualisierung der vier Persönlichkeitstypen aus dem Altertum (Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker und Choleriker), weil es die Ausprägungen und Eigenheiten des Menschen in der heutigen Zeit in amüsanter sowie kurzweiliger Weise beschreibt.

Details zum Buch:
Verlag: Haymon
1. Auflage, 2017
ISBN 978-3-7099-7269-4
112 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Viel Spaß beim Lesen, Schmunzeln und Selbsterkennen!
Eure Sonja

 

Buch des Monats – September

Mein Buch des Monats:

Miss you
von Kate Eberlen 

Die vollständige Rezension findet ihr hier:

Bei diesem Buch war mir von Anfang an klar, das hat Buch des Monats Charakter.

Nicht nur das die Geschichte stimmt, sondern es hat auch die Fähigkeit, nach den ersten Worten den Leser in den Bann zu ziehen. Man sieht sich in Florenz stehen, man fühlt die Schmerzen mit Tess, als ihre Mutter stirbt. Jedes Mal wenn die beiden sich wieder „nicht“ treffen, möchte man am liebsten das Buch anschreien, dreh Dich um, dort hinten steht der Mann/ Frau Deiner Träume! Um dann enttäuscht den Kopf zu schütteln, wenn die Protagonisten was anderes machen. Und als es dann endlich soweit ist und die beiden sich treffen, möchte man am liebsten eine Flasche Wein aufmachen und anstoßen, dass es doch noch geklappt hat.

Für mich hat dieses Buch eine Seele, mag zwar für viele kitschig klingen, aber diesen Zauber haben nicht viele Bücher. Es gibt tausende tolle Geschichten, aber dieses bestimmtes Etwas haben nur einige wenige.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen.

Eure Elisabeth

 

Buch des Monats August

ScharfschussMichael Connelly

Scharfschuss

 

Ein Krimi, wie ich ihn liebe, ist Michael Connelly´s neuester Thriller um seinen Ermittler Harry Bosch!

Dieser ist in der Abteilung für „Cold cases“ bei der Polizei in Los Angeles und steht kurz vor seiner Pensionierung, als ihm als neue Partnerin die junge Lucia Soto zugeteilt wird. Gemeinsam nehmen sie sich eines zehn Jahre zurückliegenden Falles an. Damals wurde der Mariachimusiker Orlando Merced angeschossen und war danach an den Rollstuhl gefesselt. Nun ist er verstorben und der Fall wird nach der Autopsie als Mord behandelt. Der Anschlag auf den Musiker spielte damals dem Kandidaten zum Bürgermeister in die Hände, der Merced als Aushängeschild für seinen Anti-Bandenkriminalitäts-Einsatz verwendete. Doch Bosch erkennt bald, dass hinter dem Mord kein Bandenkrieg steckt und die wahre Zielperson gar nicht Merced, sondern sein Bandkollege war.

Harrys neue Partnerin, „Lucky Lucy“, ist sehr engagiert, doch bald erkennt Bosch, dass sie auch in einem Fall recherchiert, der ihnen nicht zugeteilt wurde. Es geht um Brandstiftung in einer Zeit, als Lucy noch Kind war und selbst in dem Kindergarten in Bonnie Brae fast ums Leben gekommen wäre. Mit einem Trick gelingt es dem erfahrenen Polizisten Harry Bosch, den Fall ebenfalls zugeteilt zu bekommen und so ist das Gespann bald mit zwei brisanten Fällen befasst…

Dieses Buch ist die ideale Sommerlektüre, obwohl sie gar nicht seicht, aber extrem flüssig zu lesen ist. Da ich guterzählte Krimis mit psychologischem Tiefgang und interessanten Charakteren vor reißerischen und allzu blutrünstigen bevorzuge, war dies das ideale Buch für mich. Es war -ich muss es gestehen- mein erster „Harry Bosch“, aber garantiert nicht mein letzter und ist deshalb mein „Buch des Monats“!

Eure Bettina Armandola

 

Über den Autor:

Michael Connelly wurde 1956  in Philadelphia geboren und studierte Journalismus und Kreatives Schreiben. Er war als Polizeireporter für verschiedene Zeitungen tätig und wurde 1986 für den Pulitzer-Preis für eine seiner Reportagen nominiert. Sein Thrillerdebüt „Schwarzes Echo“ war der erste Band seiner Harry Bosch – Reihe und wurde wie seine Nachfolger zum Bestseller.

 

Details zum Buch:

Deutsche Erstausgabe Dezember 2016

Droemer

ISBN 978-3-426-28143-7

 

 

Coco Chanel – Buch des Monats

Wenn ein Buch das Zeig dazu hat ein Buch des Monats zu werden, dann ist es mit Sicherheit genau dieses hier:
Coco Chanel – die zauberhafte Welt der Stil-Ikone von Megan Hess erschienen im Prestel Verlag.

Coco Chanel ist nicht nur eine Stil-Ikone, sondern eine Powerfrau, an der man in der Modewelt nicht vorbeikommt. Dieses wunderbare Buch ist einfach zauberhaft anzuschauen, so unglaublich schön illustriert von Megan Hess und mit den wichtigsten Infos zu Chanel versehen. Mit diesem Buch taucht man tief ein in die Welt von Chanel und begleitet sie von ihren Anfängen an bis zu ihrem Tod. Man erfährt wie das Imperium Chanel in den Startlöchern begonnen hat und wie und von wem es bis heute geführt wird. Auch Karl Lagerfeld bekommt hier seinen Platz und einige grandiose Skizzen. Die Illustrationen sind TOP und man wünsch sich sofort Originale zu besitzen, um die eigenen 4 Wände damit schmücken zu können. Dieses Buch ist ein Muss für alle Chanel und Mode Fans und für alle, die ein wundervolle Table Book für zu Hause haben möchten.

Zum Inhalt:

Coco Chanel hatte einen immensen Einfluss auf die Damenmode des 20. Jahrhunderts. Die Designerin revolutionierte mit ihren genialen Entwürfen das damalige Verständnis von Weiblichkeit, ihre Ideen prägten die Modewelt viele Jahrzehnte lang und wirken bis heute nach. Dieser Band erzählt die Geschichte des Hauses Chanel und seiner mondänen Erschafferin in zauberhaften Illustrationen: In ihrem leichten, schwungvollen Zeichenstil hält die renommierte Illustratorin Megan Hess die wichtigsten Momente aus Coco Chanels bewegtem Leben fest und zeigt jene ikonischen Entwürfe, die Chanel zum weltweit bekannten Modehaus machten: das Kleine Schwarze, das klassische Tweedjackett, die luxuriösen Handtaschen und natürlich das berühmte Parfum Chanel No. 5. Auch der rasante Wiederaufstieg des Modehauses unter Karl Lagerfeld wird in ausdrucksvollen Szenen geschildert. Gespickt mit eingestreuten Anekdoten und berühmten Zitaten wird dieses Bilder-Buch zu einem eleganten Juwel und einer wunderbar originellen Dokumentation der unvergesslichen Ära Coco Chanel.

Details zum Buch:
Prestel Verlag

€ 16,95 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)
Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-7913-8311-8

Barbara Ghaffari