Buch des Monats – Februar

Mein Buch des Monats:

Der Duft des Waldes 
von Hélène Gestern

Die vollständige Rezension findet ihr hier.

Dieses Buch ist nicht nur deswegen mein Buch des Monats, weil die Protagonistin den gleichen Vornamen hat, wie ich 😉
Nein, dieses Buch verbindet geschickt die Vergangenheit mit der Gegenwart. Was in vielen Fällen schief gehen kann, aber nicht hier.

Elisabeth ist eine Spezialistin für Postkarten und sie bekommt die einmalige Chance die Postkarten von Alban de Willecot, ein Frontsoldat aus dem 1. Weltkrieg, aufzuarbeiten. Dieser Mann hat fleißig mit dem berühmten Dichter Anatole Massis korrespondiert. Ihm auch immer wieder Fotos zum Entwickeln geschickt, von Porträtaufnahmen, vom Leben während des Krieges, aber auch von schlimmeren Szenen. Mittels einer Geheimschrift haben sie verhindert, dass die Postkarten von der Zensurabteilung abgefangen werden. Alban hat auch einer jungen Dame Namens Diane geschrieben. Ihr immer wieder mathematische Aufgaben gestellt, da diese junge Frau ein unheimliches Talent dafür besaß. Anfangs ist Diane für Elisabeths Recherchen nicht wichtig, sie sieht sie nur als Person am Rande. Doch dann findet sie ein Tagebuch von ihr und die Geschichte nimmt eine ganz andere Wendung.

In diesem Sinne, viel Spaß und Spannung beim Lesen,

wünscht Eure Elisabeth.

Buch des Monats: Wer Strafe verdient

wer strafe verdient Elizabeth George ist eine meiner Lieblingskrimiautorinnen und ich habe alle ihre Inspector-Lynley-Romane gelesen. Nun ist ihr neuestes Buch erschienen und hat mir wieder alles geboten, was ich erwartet habe! Besonders beeindruckend ist das psychologische Gespür der Autorin und wie sie über die Jahre die Charaktere weiterentwickelt hat: vor allem von DI Lynley, aber auch von Sergeant Barbara Havers, die Hauptpersonen, die mich schon so lange begleitet haben. Doch auch neuere Akteure werden mit großem Einfühlungsvermögen gezeichnet, wie beispielsweise DCS Isabelle Ardery, die Vorgesetzte Lynleys und Havers´oder die Bewohner des englischen Städtchens Ludlow, in dem sich diesmal die Ermittlungen konzentrieren!

Aber zum Inhalt: Ardery und Havers werden nach Ludlow beordert, eine kleine Collegestadt, in der sich im Polizeirevier ein Todesfall ereignet hat. Der örtliche Diakon wurde anonym der Pädohilie bezichtigt und auf die Polizeistation gebracht, wo er sich angeblich selbst das Leben genommen hat. Das ergeben erste Untersuchungen, an die der Vater des Opfers nicht glauben mag und seinen politischen Einfluss geltend macht, damit der Fall überprüft wird. Also versuchen Ardery und Havers, ein sehr ungleiches Gespann, mehr herauszufinden. Während Ardery ohne Alkohol die Tage nicht übersteht, macht sie ihrer Untergebenen das Leben schwer: nach einem groben Verstoß sucht sie nur nach einer Gelegenheit, um Havers loszuwerden. Barbara ist überzeugt, dass der Fall weit komplizierter ist, als er scheint und sie bekommt bald Gelegenheit, weiter zu ermitteln, diesmal in Gesellschaft von Thomas Lynley…

Die explosive Beziehung zwischen Havers und Ardery ist hervorragend dargestellt, ebenso wie der selbstgewählte Untergang Isabelles durch ihre Sucht. Ebenso viel Raum aber haben in diesem Roman die Mutter- Kind- Beziehungen und das in negativem Sinne: es geht um Kontrolle, das Erfüllen eigener Erwartungen durch die Kinder und das Nicht-Loslassen-Können. Faszinierend zu lesen, spannend und dank Lynley und Barbara Havers auch witzig: ein Rundumpaket, das mich begeistert hat und 857 Seiten, von denen keine einzige zuviel war! Deshalb ist „Wer Strafe verdient“ ganz klar mein Buch des Monats!

Eure Bettina Armandola

Über die Autorin:

Elisabeth George lebt auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA und ist Verfasserin zahlreicher internationaler Bestseller, die teilweise auch verfilmt wurden.

Details zum Buch:

1.Auflage Oktober 2018

Goldmann Verlag

ISBN 978-3-442-31373-0

 

 

Buch des Monats Dezember

Es ist wieder Zeit für das Buch des Monats und ich muss sagen die Entscheidung ist mir sehr leicht gefallen. Mein Buch des Monats Dezember ist: Stille Wasser von Donna Leon erschienen bei Diogenes!

Stille Wasser ist bereits der 26. Fall rund um den italienischen Commissario Brunetti und vielleicht ist daher meine Wahl für manche ein wenig verwunderlich. Aber ich werde euch gleich erklären warum genau dieses Buch mein absolutes Buch des Monats ist.
Ich habe bisher alle erschienenen Bücher von Donna Leon gelesen und mich jedes Mal auf das nächste neue Buch und den nächsten Fall gefreut. Commissario Brunetti ist anders, als viele andere Polizisten – er ist sehr menschlich und real geschildert und man glaubt ihn als reale Figur zu kennen, wenn man einige seiner Fälle gelesen hat. Sehr persönlich geht es hier in seinen Büchern nicht immer nur um die Fälle, sondern um eine persönliche Betroffenheit, auch mit einer gewissen Traurigkeit verbunden, weil nicht jeder Fall zu seiner Zufriedenheit gelöst werden kann.

Donna Leon nimmt sich keiner 0815 Fälle an, sondern schafft es immer wieder aufs Neue politische, umweltbezogene oder auch wirtschaftliche Probleme einfließen zu lassen und so mit ihren Büchern auf wichtige Themen und Situationen hinzuweisen. Ob es die Einwanderungspolitik in Venedig ist, Touristen, Umweltverschmutzung oder zahlreiche andere Themen, sie bringt die Situation auf den Tisch, die Menschen beginnen nachzudenken und auch sich mehr mit diesen Themen zu beschäftigen. Umwelt – bzw. die Verschmutzung des Wassers ist in diesem 26. Fall ein sehr wichtiger Punkt, sowie die Ausgebranntheit des Commossarios, der in seinen bisherigen Dienstjahren mit sehr vielen schwierigen Situationen umgehen musste und daran zu kauen hat.

Auch unsere Hauptfigur ändern sich und wird älter und ich finde diesen recht ruhigen Fall, in den er ganz persönlich hineinschlittert extrem sympathisch und tiefsinnig. Er nimmt sich eine Auszeit – nicht nur von seinem Job, sondern auch von seinem Alltag und seiner Familie und versucht zur Ruhe zu kommen und zu sich selber zu finden, neue Energie zu tanken. Eine Situation, die mit Sicherheit sehr viele Menschen betrifft.

Mich hat dieses Buch auch ein wenig traurig gestimmt, da mir wieder einmal die Situation unserer Welt gezeigt wurde und ich hoffe Brunetti sammelt wieder Kraft für einen neuen Fall. Ich möchte nicht gerne auf ihn verzichten. Ein Buch zum Nachdenken – wie man auch schon auf dem gut gewählten Coverfoto erkennen kann. Nachdenken und die Welt besser machen!

Mein Buch des Monats! Ich hoffe auch ihr lasst euch inspirieren und versucht die Welt ein wenig besser zu machen!

Viel Freude beim Lesen!

Barbara

Buch des Monats November- Das geheime Leben des Monsieur Pick

Das ist mein Buch des Monats November  – eine unterhaltsame, rätselhafte Geschichte über die Liebe, die zum Schmunzeln einlädt.

David Foenkinos

Das geheime Leben des Monsieur Pick

Ein zauberhaftes Buch über den Mut sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.


In einem kleinen Dorf in der Bretagne gibt es eine ganz besondere Bibliothek, in der Bücher gesammelt werden, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Lektorin ein Manuskript, das das Leben vieler Menschen verändert. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes.  Seine Witwe hat mit ihm über 40 Jahre lang die Pizzeria des Ortes betrieben und beteuert habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als Einkaufslisten. Das ganze Leben bewegte sich nur im Takt des Restaurants und er war ein einfacher, ehrlicher Mann, der keine Geheimnisse hatte und jetzt soll er ein Buch verfasst haben, das das Zeug zum Bestseller hatte?  Wie war es möglich, dass er solch ein Zweitleben führte?

Dieses Buch ist von Beginn an bis – zum überraschenden Ende – ein Vergnügen. Ich musste mich überwinden es wieder aus der Hand zu geben, so sehr hat mich das Geheimnis um Monsieur Pick gefesselt. Die perfekte Lektüre für lange Winterabende und auch ein sehr nettes Geschenk für die Lieben zu Weihnachten.

Über den Autor:
David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft und wurde auch in Deutschland zum Bestseller. „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste und kommt 2019 in die Kinos.

Details zum Buch:
DVA Verlag
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-421-04760-1
 € 19,99 [D] /€ 20,60 [A] /CHF 26,90 

Elisabeth Sagmeister

Buch des Monats – Oktober

Diesen Monat präsentiere ich euch einen richtigen Leckerbissen. 🙂

Auf den ersten Blick, denkt man sich… naja klingt ganz nett, Hollywood 1921, Stars und Sternchen und mittendrin ein Möchtegern-Detektiv. Aber dieses Buch hat Suchtpotenzial.. Und ich hoffe stark, dass es noch viele weitere Fälle von Hardy Engel geben wird.

Christof Weigold 
Der Mann, der nicht mitspielt
aus dem Hause Kiepenheuer & Witsch

Gebundene Ausgabe, mit Schutzumschlag,
traumhafte! 640 Seiten
ISBN: 978-3-462-05103-2
Erschienen am: 15.02.2018

Hardy Engel ist Deutscher und versucht sein Glück in  Hollywood. Doch so ganz will es nicht klappen und er sattelt auf Privatdetektiv um. Die Aufträge sind rar, bis die bildhübsche Pepper Murphy bei ihm hereinschneit und ihn bittet ihre Mitbewohnerin, die Schauspielerin Virginia Rappe, zu suchen.
Das Geld stimmt und Hardy nimmt den Auftrag an. Aber irgendetwas stimmt da nicht. Diese Pepper hat gelogen.
Dass sie nicht die Wahrheit gesagt hat, erfährt er früh genug. In San Francisco findet er die Gesuchte, doch sie soll nicht mehr lange am Leben bleiben. In der Nacht erliegt sie den Verletzungen und stirbt.
Aber welche Verletzungen? Hardy konnte noch mit ihr sprechen, doch rein äußerlich hat er nichts gesehen.  Was wurde ihr angetan, und vor allem wer hat ihr was getan? War es etwa der beliebte Komiker Fatty, bei dem sie zuletzt war, oder der eigenartige Arzt? Fragen über Fragen, die Hardy beschäftigen, und dann auch noch die attraktive Pepper, die auf ihn wartet. Nachdem die Medien vom Tod der Schauspielerin erfahren haben, gehen die Wogen hoch und auf Hardy wartet viel Arbeit, aber vor allem erwartet in ein Sumpf voller Lügen, Täuschungen und Mord.

Hardy Engel ist ein Detektiv nach meinem Geschmack, smart, einfallsreich und nie um eine Antwort verlegen. Er verbeißt sich richtig in diesen Fall, bis er sich ganz sicher sein kann, dass er den wahren Mörder gefunden hat. Auch wenn bis zum Schluss nicht feststeht, wer alles seine Finger im Spiel hat. Doch Hardy zeigt Durchhaltevermögen und kann auch den Gentleman beiseitelegen, um die Fäuste sprechen zu lassen. Doch die meiste Zeit, hilft sein Charisma und vor allem seine Schauspielausbildung um geschlossene Türen zu öffnen und Damen zum Reden zu bringen. Der Hollywoodsumpf hat ihn fest im Griff und er benötigt all seine Kraft, um daraus zu entkommen.

Viel Spaß beim Lesen!

Wünscht Eure Elisabeth

Sieger – Buch des Monats – Buchklub

Es ist soweit – ich bin begeistert über eure rege Teilnahme, die Mails und das Interesse an meiner Buchklubidee und ich freue mich sehr euch heute ankündigen zu können, dass er stattfinden wird! Und es gibt auch schon ein Siegerbuch, das ihr euch gewünscht habt: Die Wahrheit des Blutes von Jean-Christophe Grange erschienen bei Bastei Lübbe! Ein wahrer Klassiker von einem wirklich genialen Autor hat hier das Rennen gemacht und ist euer Wunschbuch geworden!

 

Wie funktioniert jetzt der Ablauf?

Jeder organisiert sich eine Version des Buches und hat den ganzen Oktober Zeit das Buch zu lesen und zu genießen.

Ab 1. November können wir uns dann sowohl hier auf der bookreviews.at Website, als auch auf Facebook unter http://www.facebook.com/bookreviews.at über das Buch austauschen. Damit dies gebündelt stattfinden kann und auch Diskussionen entstehen können, würde ich es tendenziell gerne hier direkt auf der Seite machen, wenn das für euch passt.

In der Zwischenzeit freue ich mich auf Mails und Kommentare von euch, welche Bücher aus den Genres Belletristik & Literatur ihr gerne bei uns gemeinsam lesen möchtet. Eure Wünsche werde ich dann sehr gerne bei der nächsten Auswahl berücksichtigen und vorschlagen.

Ich freue mich auf einen guten Start des Buchklubs und wünsche euch bis dahin eine tolle Zeit mit euren Büchern. Bleibt bei uns dran, jeden Tag gibt es aus den unterschiedlichsten Genres Empfehlungen und Vorschläge für euch!

Und gerne könnt ihr unsere Seite all euren lesebegeisterten Freunden und Freundinnen weiterempfehlen – wir freuen uns auf ein tolles Lesemiteinander!

Eure

Barbara

Bücher des Monats September

 

Selten habe ich so wahrhaftige, berührende und gleichzeitig witzige Bücher gelesen wie die von Joachim Meyerhoff! Über den Sommer habe ich „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ ( Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3-462-04681-6), „Alle Toten fliegen hoch  Amerika“ (Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3-462-04436-2) und „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ (Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3-462-04944-2) verschlungen!

Der ausgezeichnete Schauspieler Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar und aufgewachsen in Schleswig, hat viel zu erzählen, denn sein Leben hat alles, was es für einen (oder auch mehrere) spannende(n) Roman(e) braucht. „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ erzählt von Joachims Kindheit als jüngstem Sohn, der mit einem cholerischen Temperament ausgestattet ist. Sein Vater ist Direktor einer psychiatrischen Klinik in der norddeutschen Provinz, die Familie lebt am Gelände der Einrichtung, was dem kleinen Joachim und seinen beiden älteren Brüdern interessante Begegnungen mit den Patienten beschert und ihn für sein weiteres Leben prägt: das Schreien und Stöhnen der Bewohner der Klinik in der Nacht hat für ihn etwas zutiefst Beruhigendes. Die Begegnungen mit Krankheit und Tod haben für Joachim etwas Selbstverständliches, trotzdem ist seine Kindheit nicht nur traurig, sondern auch unwiderstehlich lustig, wenn beispielsweise das Schliessen der Blutsbrüderschaft mit seinem Hund beinahe in einem Massaker endet oder er in der Schule eine Krankheit simuliert, um in Ruhe daheim fernsehen zu können…

In „Alle Toten fliegen hoch  Amerika“ verabschiedet sich der uns liebgewordene Held als Austauschschüler nach Wyoming. Um seine Chancen bei dem Programm zu erhöhen, gibt sich Joachim als strenggläubiger Naturliebhaber aus, was ihm einen Platz in einem kleinen Nest in der Prärie beschert…Nach kurzer Zeit muss Joachim, der seine Gasteltern inzwischen lieb gewonnen und auch mit dem Großteil der Söhne Freundschaft geschlossen hat, seinen Aufenthalt unterbrechen: bei einem Autounfall ist sein mittlerer Bruder ums Leben gekommen…

„Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ begleitet Joachim Meyerhoff bei seinen ersten Theaterengagements in Bielefeld und Dortmund und auch bei seinen ersten Liebesbeziehungen, die sich alsbald als logistische Herausforderung entpuppen. In Bielefeld hat er seine Freundin Hanna, die ihn mit ihrem messerscharfen Verstand und ihrer literarischen Besessenheit immer wieder herausfordert und ihm das Leben nicht eben leicht macht. Wegen eines Engagements in Dortmund nimmt sich Joachim in der neuen Stadt eine Wohnung und reist an den vorstellungsfreien Tagen nach Bielefeld zu Hanna. In Dortmund allerdings wartet bald die feierfreudige und unkomplizierte Tänzerin Franka auf ihn und dann gibt es da auch noch eine mütterliche Bäckersfrau…

Alle drei Romane Joachim Meyerhoffs haben mich begeistert, wobei ich bei dem Band über Amerika am meisten lachen musste!

Die Schicksalsschläge in der Familie, vom frühen Unfalltod des mittleren Bruders bis zum Krebstod des Vaters, bei dem sich herausstellt, dass er offenbar ein Doppelleben geführt hat, werden ebenso als Teil des Lebens erzählt wie die (unfreiwillig) komischen Ereignisse, die sich in der Familie ereignen. Diese Bücher sind lustig, traurig, voll von Schwächen und Stärken, von Liebe und Betrug: sie sind wie das Leben! Und für mich waren sie eine Bereicherung, die ich jedermann nur weiterempfehlen kann! Den ausstehenden Band „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ werde ich in jedem Fall noch lesen und freue mich, dass ich diesen Genuss noch vor mir habe!

 

Eure Bettina Armandola

 

 

Leseklub

Leseklubs sind en vogue, sogar Hollywood Stars wie Reese Witherspoon oder Emma Watson haben ihre eigenen Klubs gegründet. Die Liebe zum Lesen hat auch mich dazu gebracht Rezensionen zu schreiben und euch täglich neue Bücher vorzustellen. Ich würde gerne ein neues Projekt mit euch starten und hoffe ihr seid mit dabei.

Die Idee wäre pro Monat 1 Buch auszuwählen – abwechselnd aus einem anderen Genre – dieses Buch dann zu lesen und bei uns hier darüber zu diskutieren und zu sprechen.

Was haltet ihr davon?

Auf unserem Facebook Account: https://www.facebook.com/bookreviews.at 

könnt ihr ab 7. September abstimmen, ob ihr mitmachen wollt, oder ihr die Idee nicht so gut findet.

Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen und euch fleißige Leser auch in die Auswahl der Bücher gerne einbinden.

Alles Liebe und ich drücke die Daumen, dass es klappt!

Barbara

 

Buch des Monats – August

Unsere Jahre in Millers Valley von Anna Quindlen

Mein Buch des Monats:

Unsere Jahre in Miller’s Valley 

von Anna Quindlen 

Die vollständige Rezension findet ihr hier. 

Die Autorin gehört mit ihren Romanen und Sachbüchern zu den ganz großen Autoren in den USA. Und mit diesem Roman beweist sie es wieder.

Die Geschichte der Mimi Miller aus Miller’s Valley, ist eine tolle Geschichte, die das Leben der Mimi von klein auf, bis zum Erwachsenen Dasein erzählt. Besonders die sprachlichen und erzählerischen Qualitäten sind hier hervorzuheben und ein wesentlicher Grund, wieso es unter so vielen tollen Büchern, zum Buch des Monats wurde.

Ein Buch, welches sich liest, als würde man „nicht“ lesen, sondern erzählt bekommen, die Intensität der Geschichte zu erleben, das Grundwasser zu riechen, die Verzweiflung der Anwohner zu schmecken, die Sorgen der Eltern zu tragen, einfach ein Teil der Geschichte zu werden.
Dann hat das Buch seine Aufgabe erfüllt und dem Leser ein neues Abenteuer beschert.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein spannendes Abenteuer und viel Freude beim Lesen.

Eure Elisabeth

Buch des Monats Juli

Mein Buch des Monats ist ein Buch, das mich wirklich sehr bewegt hat. Es ist ein Bildband von National Geographic und heißt „Artenreich“. Es ist so wunderschön gemacht, stylisch, hochwertig, erstklassig und vorallem eines: sehr informativ. Die Fotos gehen bis ins Herz und sind wirklich einzigartig gemacht. Alles dreht sich um die Artenvielfalt der Tiere unserer Erde – viele von Ihnen sind fast ausgestorben oder sogar schon ausgestorben, manche „nur“ gefährdet – umso berührender sind die Fotos und die herrlich geschriebenen Texte dazu. Es ist seit langem ein Buch, dass ich wirklich sehr oft zur Hand nehme, seitdem ich es besitze und es genieße darin zu blättern. Ich zeige meinen Kindern gerne die Fotos und die vielen Tierarten – für mich ist es auch ein Lexikon, dass man weitergeben kann und welches die Bibliothek oder das Wohnzimmer ziert. Ein wunderschönes Buch und deswegen absolut mein Buch des Monats – vielleicht sogar des Jahres!

Die Rezension dieses Buches findet ihr in Kürze auch hier bei uns. Ich hoffe ihr habt sie schon entdeckt.

Eure Barbara