Kunst und Kultur

Der Taschen Verlag hat eine Reihe zum Thema Kunst geschaffen, die ich einfach großartig finde. In kleinen, aber feinen, hochwertigen Büchern wird jeweils ein großer Maler aufgegriffen und sowohl inhaltlich, als auch mit seinen bedeutendsten Werken beschrieben und bebildert. Man kann sich so einen tollen ersten Eindruck, mit allen wichtigen Fakten und Kunstwerken holen. Durch die hübsche optische Aufmachung ist diese Buchreihe ein Highlight für jede Bibliothek oder jedes Wohnzimmer. Von Bacon bis hin zu Warhol findet man über 200 Einzelbände vereint. Anlässlich des 30. Geburtstages wurden die Bücher in ein ansprechendes Slimline Format gebracht und in Summe in über 20 Sprachen übersetzt. Sowohl für Kunstliebhaber, als auch für Neulinge sind diese Bücher eine wahre Freude und eine Bereicherung.

Zwei davon möchte ich euch heute genauer vorstellen:

Rubens von Gilles Neret erschienen bei Taschen

Nachdem in Wien gerade eine Rubens Ausstellung eröffnet wurde, musst ich diesen Band über Rubens als Einstimmung unbedingt anschauen und lesen, um mich auf den Museumsbesuch optimal vorbereiten zu können. Sehr sympathisch finde ich, dass bei den Bildern auch immer dabeisteht, wo sie anzusehen sind und in welcher Ausstelung bzw. in welchem Privatbesitz sie sich befinden. So weiß ich schon ein paar Bilder, die mich in Wien erwarten werden. Wundervoll aufbereitet bekommt man hier einen tollen Eindruck über das Schaffen des Künstlers und sein Lebene, ebenso wie seinen Schaffensweg und seine Themen. Großartig!

Zum Inhalt:

Der flämische Barockkünstler Peter Paul Rubens (1577-1640), der die nordeuropäische Kunst buchstäblich revolutionierte, galt seinen Zeitgenossen als einer der führenden Maler der Epoche.

Rubens war ein geschickter Geschäftsmann, als Diplomat auf internationalem Parkett präsent, ein leidenschaftlicher Gelehrter, hingebungsvoller Katholik und liebender Familienvater. Er beherrschte nicht weniger als sechs Sprachen fließend, doch nichts war ihm wichtiger als die Malerei, der er sein Leben widmete. Rubens verband den typischen flämischen Realismus mit klassischen, von der Renaissance beeinflussten Themen und erregte mit seiner Kunst Aufmerksamkeit in ganz Europa. So verhalf er auch seiner Heimatstadt Antwerpen zu einem beachteten Platz auf der Landkarte. In seiner höchst profitabel arbeitenden Werkstatt, in der er fähige Künstler – darunter Van Dyck – beschäftigte, entstanden unter seiner Aufsicht mehr als 2 000 Werke.

Renoir von Peter H. Feist erschienen bei Taschen

Der Impressionismus ist für mich einfach Faszination pur und Renoir zählt hier definitiv zu den ganz Großen und Wichtigen Vertretern. In diesem Buch findet ihr alle wichtigen Infos zur Person, ebenso, wie zu seinen Werken und seinem Werdegang. Ein Buch, das die Leser verzaubert und in eine ferne, vergangene Welt entführt. Einfach wundervoll! Eine absolute Bereicherung!

Zum Inhalt:

Pierre-Auguste Renoir (1841–1919), eine der führenden Figuren des Impressionismus, gilt als Gigant der Kunstgeschichte und begeistert auch heute noch mit seinem Œuvre. Seine Bilder sind charmant, sinnlich und von Sonnenlicht durchflutet – leichte, leuchtende Freilichtmalerei in den fröhlichen Farben seiner Zeit.

Renoir war äußerst produktiv – er erschuf mehrere Tausend Werke. Der von Malern wie Courbet, Degas, Manet und Delacroix beeinflusste Künstler revolutionierte zusammen mit Kollegen wie Monet die Verwendung von Farbe und Pinsel, indem er seinen Werken durch Farbtupfer unterschiedlicher Schattierungen Textur und Tiefe verlieh. Seine Szenarien sind oft intim und zärtlich; zu seinen bevorzugten Motiven gehören Liebende, Mütter und zahlreiche Akte.

Im Laufe seiner Karriere erprobte Renoir unterschiedliche Stile und Techniken. In einer Phase, die manchmal als seine „Ingres-Periode“ bezeichnet wird, entfernte er sich immer weiter vom federleichten impressionistischen Pinselstrich hin zu einer robusteren klassischen Körperlichkeit und erschuf schließlich so monumentale Stücke wie Die großen Badenden. Aus dem überbordenden Material einer langen Schaffenszeit stellt diese grundlegende Einführung Schlüsselwerke vor, die sowohl Renoirs innovativen Malstil als auch sein eher traditionelles Streben nach Schönheit, Harmonie und der Umsetzung weiblicher Formen veranschaulichen.

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

Homer Odyssee

Homer OdysseeHomer

Odyssee

 

Jeder kennt wohl aus seiner Schulzeit das Heldenepos Odyssee von Homer: Der Held irrt, nachdem er den Gott der Meere erzürnt hat, jahrelang durch die Welt, während seine Frau Penelope und der gemeinsame Sohn Telemachos auf seine Rückkehr warten. Diese muss sich nach dem zehnjährigen Trojanischen Krieg einer Schar von Freiern erwehren, die nach der Macht des Königs von Ithaka streben…

Leider kosten den Helden diverse Begegnungen mit verlockenden Sirenen und Nymphen oder furchteinflössenden Kyklopen weitere zehn Jahre, bevor er unerkannt als Bettler verkleidet die Heimat erreicht. Dort erkennt ihn vorerst nur seine Amme an einer Narbe. Es gelingt ihm durch Freiermord, die Herrschaft über sein Schloss zurückzugewinnen.

Obwohl die meisten von uns die Geschichte des Odysseus kennen, haben wohl die wenigsten das Original gelesen. Kurt Steinmann hat den Text aus dem Altgriechischen mit hoher Texttreue und großem Sprachgefühl übersetzt. So wird dem Leser diese Geschichte zugänglich gemacht, die ein jahrtausendaltes Epos in die Gegenwart katapultiert und uns die zeitlose Geschichte jahrzehntelanger Irrfahrten und alles überdauernder Liebe zu einer spannenden Lektüre macht!

 

Über den Autor:

Homer, Schöpfer der Odyssee und der Ilias, galt zeitweise als fiktive Person. Heute wird vermutet, dass Homer im 8.Jahrhunder vor Christus geboren wurde und ein blinder fahrender Sänger war, der am Sängerkrieg in Chalkis teilnahm und auf der Insel Ios starb.

Über den Übersetzer:

Kurt Steinmann wurde 1945 in Willisau in der Schweiz geboren und studierte Klassische Philologie und Germanistik. Seit den 1970er Jahren übersetzt er Autoren der griechischen und römischen Antike sowie der Renaissance. Seit 2008 arbeitet Kurt Steinmann an einer Übersetzung der Ilias von Homer.

 

Details zum Buch:

1.Auflage 2016

Penguin Verlag

ISBN 978-3-328-10048-5

 

Bettina Armandola

Himbeeren mit Sahne im Ritz

Zelda Fitzgerald
Himbeeren mit Sahne im Ritz
Erzählungen

Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Eva Bonné
Nachwort von Felicitas von Lovenberg

Den Anfang macht die Leinwandkönigin Grace, die fest daran glaubt, dass sie eines Tages ganz groß rauskommt. Den Titel der Erzählungen verdanken wir der zweiten Geschichte, die den Anfang im Ritz nimmt, und über Gay der Revuetänzerin handelt. Einer Frau die das Leben, die Schönheit für sich gepachtet hat, bis es Zeit war, stilvoll den Abgang zu machen. Die nächste Geschichte führt uns in die Südstaaten, ein weiteres Mädchen, welches mit dem Schicksal zu hadern hatte.

Eines haben alle Geschichten gemeinsam, sie handeln von Frauen, die sich mit dem Schicksal anlegen. Die nicht den einfachen Weg einschlagen, sondern etwas aus sich machen wollen, und dadurch Wege einschlagen, die von der Norm abweichen und in manchen Gesellschaftsschichten als anrüchig angesehen werden. Diese Frauen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und warten nicht darauf, bis der Ritter in der glänzenden Rüstung erscheint.
Für die damalige Zeit sind es äußerst wagemutige Geschichten. Aber auch wenn diese Geschichten vor fast 100 Jahren geschrieben worden sind, haben sie immer noch ihre Gültigkeit.
Zelda Fitzgerald hätte sich nicht hinter den Namen ihres Mannes verstecken müssen. Sie hätte, wenn sie sich an ihren Protagonistinnen orientiert hätte, in den Vordergrund drängen, und denen zeigen sollen, dass auch Frauen schreiben können.

Über die Autorin:
Zelda Fitzgerald, geb. Sayre, wird im Jahr 1900 in Montgomery geboren. Sie macht eine Ballettausbildung und zieht nach der Heirat mit Francis Scott Fitzgerald 1920 nach Frankreich. Am 26. Oktober 1921 bringt sie ihr einziges Kind zur Welt, die Tochter Frances Scott („Scottie“). Zelda Fitzgerald veröffentlicht in der „Chicago Sunday Tribune“ einige Kurzgeschichten, die allerding unter dem Namen ihres Mannes erscheinen. Sie setzt ihre mit achtzehn abgebrochene Ballettausbildung fort, parallel dazu nimmt sie Kunstunterricht. Seit 1930 Schizophrenie diagnostiziert wird, lebt sie in einer Nervenklinik, wo sie 1948 bei einem Brand ums Leben kommt.

Verlag: Manesse Verlag Zürich
Erscheinungsdatum: 26. September 2016
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7175-2400-7
UVP: € 25,70

 

Elisabeth Schlemmer

 

Für euch reingelesen…

…habe ich dieses Mal in sehr vielseitige und wunderbare Bücher. Es gibt einen Gartenreiseführer für Südwestengland, die Architekturlandschaft Niederösterreichs, grüne Smoothies, ein Buch zum Thema Freundschaft und ein Buch über die tollen Schauplätze der Musik.

Gartenreiseführer Südwestengland von Heidi Howcroft erschienen bei DVA

Dieses Buch ist einfach großartig für Gartenliebhaber und Leute, die eine Reise nach Südwestengland planen und sich dabei auch ein bisschen Natur ansehen möchten. Eine wundervolle Zusammenfassung aller namhaften Gärten und alle wichtigen Infos dazu – sind hier in diesem Buch vereint. Bezaubernd sind nicht nur die Fotos und die schönen Beschreibungen – man möchte nach dem Anschauen am Liebsten sofort einen Flug buchen und losfahren. Zum Träumen und Genießen.

Zum Inhalt:

Perfekter Reisebegleiter für alle Gartenfans!

Heidi Howcroft, die deutsch-britische Gartenjournalistin und Autorin des Bestsellers „Tee & Rosen“ ist die Instanz, wenn es um Gartenreisen in England geht. Wer also einen Aufenthalt auf der Insel plant, ist mit der Lektüre ihres Gartenreiseführers Südwestengland bestens informiert und vorbereitet.

Im Südwesten Englands gibt es raues, karges Hochmoor, aber auch liebliche Kulturlandschaft sowie abwechslungsreiche Küstenstriche mit versteckten Buchten, langen Sandstränden und hohen Klippen.

Wie findet man in diesem überreichen Angebot die interessantesten Gärten? Heidi Howcroft folgt ihrem untrüglichen Instinkt! Das Buch versammelt ihre Favoriten und bietet eine reiche Auswahl, die Vielfalt und Qualität vereint: Subtropische Paradiese, naturhafte Landschaftsgärten, botanische Sammlungen, produktive Nutzgärten, formale architektonische Gärten, beeindruckende Parkanlagen und last but not least zauberhafte Cottage-Gärten.

Als leidenschaftliche Gartenreisende sind ihr auch die „Extras“ wichtig: so findet der Reisende zahlreiche Tipps und Informationen zu Möglichkeiten der Verköstigung und des Pflanzenerwerbs sowie zu regionalen Besonderheiten, wichtigen Terminen und sehenswerten Gärten in der Nähe.

Architekturlandschaft Niederösterreich 1848 bis 1918 erschienen bei Park Books

Für alle Architekturfans ist dieses Buch eine wahre Freude. Neben ganz vielen Infos, Skizzen und Fotos findet man zahlreiche Hintergrundinfos und viel Historisches. Ein richtig toll gestaltetes Lexikon und dennoch klein und handlich.

Zum Inhalt:

Der neue, insgesamt fünfte der vom ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich herausgegebenen Führer durch die Architekturlandschaft Niederösterreichs versammelt typologisch geordnet Bauwerke aus den Jahren 1848 bis 1918. Dieser Zeitraum, von der österreichischen Revolution und der Thronbesteigung Kaiser Franz Josephs I. bis zum Ende des Ersten Weltkriegs und dem Sturz der Monarchie, brachte tief greifende und für das Bauen wesentliche Veränderungen mit sich.

Mit der Abschaffung der Grundherrschaft, dem Bau des Eisenbahnnetzes und dem Ausbau des Gemeinde- und Verwaltungswesens, der Industrialisierung mit ihrem generellen wirtschaftlichen Aufschwung und dem Aufkommen der «Sommerfrische» in der gehobenen Gesellschaft kam es zu einer intensiven Bautätigkeit, deren stilistische Ausformulierung vom Historismus über den Jugendstil bis zur Moderne reicht. Theophil Hansen, Sicardsburg & van der Nüll, Heinrich von Ferstel, Carl von Ghega, Fellner & Helmer, Otto Wagner, Josef Hoffmann, Theiss & Jaksch, Jože Plečnik, Joseph Maria Olbrich, Clemens Holzmeister und Josef Frank sind nur einige der Architekten und Ingenieure, deren Werke in diesem Band dokumentiert werden, der einen umfassenden Überblick über 70 Jahre Architektur in Niederösterreich bietet.

Grüne Kraft aus dem Glas von Christina Maria Benz erschienen bei Krenn

Smoothies mit heimischen Heilkräuter ist ein ganz besonderes Buch. Schon die Aufmachung ist ÖKO und wunderschön anzuschauen. Und auch der Inhalt stimmt. Es warten leckere und spannende Rezepte auf die Leser, ebenso wie Hintergrundinfos zu den Kräutern der Heimat. Sehr interessant!

Zum Inhalt:

Omas Gemüsesaft ist alles andere als altmodisch. Schlussendlich folgte er die vergangenen Jahre dem Zeitgeist. So entwuchs er den Kinderschuhen einer kalten Fruchtpressensuppe und entwickelte sich zu einem gesunden ästhetisch ansprechenden Smoothie. Christina Benz verrät uns in ihrem Buch „Gesundmacher aus dem Glas“ Rezepte, die sie aus regionalen Heilkräutern zusammenstellt. Neben Smoothies, die den Körper mit Nährstoffen versorgen, berichtet sie auch über die Verwendung von Kräutern als Seelennahrung. Das Buch informiert über Wirkungsweisen der Zutaten, Zubereitungsarten sowie etwaige Nebenwirkungen und enthält Tipps für einen wirksamen Einsatz.

Schön ist die Welt – Schauplätze der Musik von Dietmar Grieser erschienen bei Amalthea

Wien, als Hauptstadt der Musik, sowie zahlreiche andere Orte, an denen die Musik Geschichte schrieb. Ein großartig recherchiertes Buch für alle Musikfreunde und Freunde der Geschichte. Der Autor versetzt uns mit den einfühlsam geschriebenen Texten zurück in die Vergangenheit und zeigt uns tiefe und intime Einblicke – er stellt großartige Verbindungen zu den jeweiligen Musikstücken her und lässt uns an seinem Wissen teilhaben. Ein Buch, in das man eintaucht und nicht mehr auftauchen möchte!

Zum Inhalt:

Der prachtvolle römische Palazzo, in dem Puccini seine Tosca zur Mörderin werden lässt, beherbergt heute die französische Botschaft; Gustav Mahlers Elternhaus, in dem der Sechsjährige seine ersten Noten aufs Papier kritzelt, steht im südböhmischen Iglau; nur der Tempel, der der »Göttin« Maria Callas am Ufer des Gardasees zugedacht war, wartet noch immer auf seinen Bau. Ungezählt sind sie und über die ganze Welt verstreut: die Schauplätze der Musik. Weltenbummler Dietmar Grieser ist ihnen nachgereist, um ihren Genius loci aufzuspüren. Wo spielt Verdis Oper »Maskenball«, wo die Lehár-Operette »Schön ist die Welt«? Wie wurde Wien zur Welthauptstadt der Musik? Der Autor fährt mit dem Opernbus nach Pressburg und Brünn, in Nagasaki lauscht er der Geschichte der originalen »Butterfly«. Er übt mit Elvis Presley »Muss i denn …« und sucht unter 250 Damen die echte Lili Marleen. Der neue Grieser: eine Reise zu bekannten und unbekannten Musik-Schauplätzen – und ein großes Lesevergnügen.

In deiner Nähe geht es mir gut von Angelika Walser erschienen bei Tyrolia

Dies ist ein wunderbares Buch über die Freundschaft – ganz von einer anderen Seite aufgerollt. Freundschaften sind lebensnotwendig und erfüllend. Aber was sind echte Freundschaften und wer ist nur ein Wegbegleiter? Dieses Buch bietet Einblicke und zeigt wunderbare Momente.

Zum Inhalt:

Warme Inseln in einer kalten Welt.
Warum Freundschaften lebensnotwendig sind.

Sie ist ein so selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens, dass wir selten über sie nachdenken: die Freundschaft. Freundinnen und Freunde lachen und weinen miteinander. Sie sind da, wenn das Leben schwierig wird und der Weg steil. Mit ihnen und an ihnen wächst man. Schon die antike Moralphilosophie wusste: Freundschaft ist einer der wichtigsten Glücksfaktoren im Leben. Doch was macht eine echte Freundschaft aus? Was unterscheidet Freundschaften von anderen Beziehungen? Können Frauen und Männer miteinander befreundet sein? Und wie pflegt man die zarte Pflanze Freundschaft, damit sie blühen und gedeihen kann? Entgegen der Tendenz, Beziehungen zu instrumentalisieren / zu verzwecken, wirbt dieses Buch dafür, in Zeiten des Individualismus die private und gesellschaftliche Bedeutung von Freundschaft wieder neu zu entdecken. Ein Plädoyer für die Lebensnotwendigkeit von Freundschaft.

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

Mord auf Bestellung

Jack London
Mord auf Bestellung
Ein Agententhriller

Es gibt da eine äußerst erfolgreiche Attentatsagentur mit einer hohen Moral, die mordet auf Bestellung – aber das Wichtigste ist, der Mord muss gerechtfertigt und legitim sein.
Doch ein Mann ist dieser Agentur auf den Spuren. Winter Hall, ein schwerreicher Mann und großer Moralist, hat herausgefunden, dass diese Morde von professionellen Auftragskillern durchgeführt wurden. Und hat sich auf die Lauer gelegt, Hinweise gesammelt und endlich sitzt er in dieser Agentur und gibt einen weiteren Mord in Auftrag. Den Mord am Agenturchef selbst – Ivan Dragomiloff. Winter Hall hat keine Ahnung, dass dieser Dragomilloff der Onkel seiner geliebten Grunya ist. Als er das wenige Tage später erfährt, versucht er Dragomiloff zu überzeugen, den Auftrag ad acta zu legen – aber vergeblich. Er besteht darauf – die Statuten der Agentur.
Es gibt nur einen Ausweg, sollten die Attentäter es nicht schaffen, Dragomiloff innerhalb eines Jahres zu töten, erlischt der Auftrag. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Eine Geschichte mit massenweisen Toten und verrücktem Gedankengut, dass man dem Autor, der Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat, nicht zugetraut hätte. Aber Fantasie kennt keine Jahrhundertgrenzen.

Über den Autor:
Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22. November 1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende.

Verlag: Manesse Verlag Zürich
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7175-2426-7
UVP: € 25,70

 

Elisabeth Schlemmer