Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben

sternspielen-350x500Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben
André Stern

Dieses Buch ist wirklich einzigartig, es ist großartig, logisch und einfühlsam geschrieben und dies bei einem sehr heiklen Thema, der Erziehung unserer Kinder. Es gibt hier so viele Ansätze und Bücher, aber dies ist das erste zum Thema Spielen und wie wichtig dies für unsere Kinder ist, fürs Lernen, fürs Leben und um zu fühlen. Das Leben des Autors und seiner Familie ist einzigartig und es wäre schön, wenn sich alle Eltern, die dies gerne möchten und sich finanziell ermöglichen können, ihren Kindern so eine behütete, stressfreie und konfliktfreie Kindheit schenken können. Den ganzen Tag, das ganze Leben lang spielend verbringen und so zu lernen – ein super Ansatz, der mir auch persönlich sehr gefällt. Es wäre toll, wenn Menschen aus dem Bildungsministerium dieses Buch lesen würden 😉

Das Buch ist großartig und spannend zu lesen. Es rüttelt wach, gibt neue Einblicke und lässt einen als Erwachsenen das Spielen der eigenen Kinder wieder neu beobachten und betrachten. Ein schöner Ansatz, von dem man sich ein bisschen was ins eigene Leben, wenn auch nicht so optimal, wie der Autor, mitnehmen kann.

Zum Inhalt:

»André Stern ist Vorbote einer neuen Lebensweise: Er vertraut in die emotionalen, sozialen und kognitiven Potenziale des Menschen.« – Deutschlandradio Kultur

André Stern, der mit seinem Buch »… und ich war nie in der Schule« einen Bestseller landete und seither auf Veranstaltungen Säle füllt, hat ein fesselndes Plädoyer für bedingungsloses Vertrauen in die natürliche Entwicklung unserer Kinder verfasst. Statt Leistungsoptimierung und Konkurrenzdenken setzt er auf die individuelle Entwicklung und das eigene Tempo des Kindes.

Das Spiel ist für das Kind die direkte Art, sich mit dem Alltag, mit sich und mit der Welt zu verbinden. Für Kinder ist das freie Spiel ein Bedürfnis. Eine Veranlagung, ein Hang, oft ein Drang. Es ist für das Kind eine tiefe Erfüllung.
André Stern

Mit Originalbeiträgen unter anderem von Gerald Hüther, Katia Saalfrank, Thomas Sattelberger, Arno Stern, Erwin Wagenhofer.

 

Über den Autor:

André Stern, 1971 in Paris geboren und aufgewachsen, Sohn des Forschers und Malort-Gründers Arno Stern, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor – unter anderem des Bestsellers »… und ich war nie in der Schule« sowie, gemeinsam mit Arno Stern, des Buches »Mein Vater, mein Freund«. Als Freibildungsexperte ist er ein gefragter Referent, der sich international (Europa, USA, Kanada, Afrika, Indien) an der Seite von zukunftsorientierten Akteuren der Bildungslandschaft stark engagiert. Daneben arbeitet er eng mit seinem Vater zusammen und ist mit Prof. Dr. Gerald Hüther Gründer und Leiter der Initiative »Männer für morgen«. Ferner leitet André Stern das »Institut Arno Stern – Labor zur Beobachtung und Erhaltung der spontanen Veranlagungen des Kindes« und initiierte die Bewegung »Ökologie des Lernens« und »Ökologie der Kindheit«. Er ist einer der Protagonisten in »Alphabet«, einem Film von Erwin Wagenhofer, und Co-Autor des gleichnamigen Buches.

Details zum Buch:
Elisabeth Sandmann
gebunden mit Schutzumschlag, 15.3 x 21.6 cm, 144 Seiten Abbildungen in S/W und Farbe
978-3-945543-23-8

Barbara Ghaffari

 

Ein Kommentar zu “Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben

  1. „es wäre schön, wenn sich alle Eltern, die dies gerne möchten und sich finanziell ermöglichen können, ihren Kindern so eine behütete, stressfreie und konfliktfreie Kindheit schenken können“

    Die meisten Eltern werden antworten: Das geht nicht, weil:
    1. Es besteht die Schulpflicht.
    2. Ich muss arbeiten, um Geld zu verdienen. (Was bei den meisten bedeutet: Das Kind muss in staatliche Fremdbetreuung.)

    Dabei stellt kaum einer die Frage:

    Warum lassen die Schulministerien nicht per Lehrplan die jungen Menschen spielen??

    Was wäre der Nachteil? Wovor haben wir Angst?

    Warum nicht mit der Schulkultur auch eine Spielkultur?

    Ich bin der Meinung es wird am Ende für alle nur gewinnbringend. So wie es dieses Buch zeigt! Spielen macht frei. Spielen macht glücklich.

    Freie und glückliche Menschen bilden sich effektiver.
    Freie und glückliche Menschen leben produktiver und gesünder.

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