Die Nebelspur

Jens Soentgen

1869 wurde Charles Rees Thomson Wilson in der Nähe von Edinburgh als Sohn eines Schafzüchters geboren. Obwohl der Vater früh starb, ermöglichte einer seiner älteren Halbbrüder Charles das Studium in Cambridge. Schon in seiner Jugend bestieg Wilson gerne den höchsten Berg Schottlands, den Ben Nevis, und beobachtete fasziniert die Wolkenbildungen und Wetterphänomene wie Gewitter, Nebel und Taubildung.

Niemand hätte damals gedacht, dass es aufgrund dieser Beobachtungen dem Physiker später gelingen sollte, die Spuren von Atomteilchen für das menschliche Auge sichtbar zu machen. In seiner mit billigsten Mitteln hergestellten Nebelkammer studierte Charles Wilson die Atome, was ihm dadurch gelang, als dass er in seiner kleinen Nebelkammer einen Zustand herstellte, der sich gerade an der Grenze zur Kondensation befand. Mit seiner revolutionären experimentellen Methode gelang es dem geduldigen Wissenschaflter, Teilchenbahnen auf Fotografien festzuhalten und auch Strahlen von radioaktiven Quellen zu studieren.

Man kann sagen, dass der einzige schottische Nobelpreisträger eine Revolution in der Erforschung der Materie auslöste. Seine Erfindung der Nebelkammer zeitigte faszinierende Einsichten – und das mit einer typischen schottischen Sparsamkeit! Diese kleine Geschichte aus der Naturwissenschaft ist nicht nur für junge Leser faszinierend! Mir hat die Lektüre enorm viel Spaß gemacht und mir viel Neues beigebracht! Mit kleinen witzigen Illustrationen von Vitali Konstantinov und um einfache Experimente zum Nachmachen ergänzt, ist dieses Buch ein wahrer Glückstreffer! Informativ, lehrreich und liebevoll und verständlich erzählt – wunderbar!

Details zum Buch:

2019

Peter Hammer Verlag

ISBN 978-3-7795-0624-9

Bettina Armandola

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