Die Champagnerfürstin
Annette Fabiani

Das Cover dieses Buches ist wunderschön. Es spiegelt eine schöne Abendstimmung mitten in den Weingärten. Es hat mich schon gefreut das Buch in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu beginnen.
Man kann diesen Roman sehr flüssig lesen. Über das Leben der Barbe-Nicole Clicquot Ponsardin wird am meisten berichtet. Sie hat sehr viel erlebt und gesehen. Leider verstarb ihr Mann, mit dem sie gemeinsam noch sehr viel vorhatte, sehr früh. Es wird viel über die junge Witwe als Geschäftsfrau im Weinhandel geschrieben. Sie war die erste Frau, die ein Champagnerhaus leitete. Schon als Mädchen war sie am Geschäftsleben ihres Vaters sehr interessiert.
Die Autorin beschreibt die wunderbare Umgebung um Reims und man kann dadurch sehr einfühlsam mitlesen.
Auch Jeanne Pommery wurde überraschend Witwe und ihr erging es ähnlich wie Barbe-Nicole und diese lernte sehr viel bei der Fürstin des Champagners über das Leben. Mit dem Brut-Champagner gelang es den Markt zu erobern.
Jeanne Pommery investierte große Summen in ein riesiges Bauvorhaben und dieses Ergebnis kann man noch heute besichtigen. Sie förderte die Kunst und war eine große Wohltäterin. Sie war die erste Frau, die in Frankreich mit einem Staatsbegräbnis geehrt wurde.
Dieser Roman erzählt die Geschichte zweier historischer Frauengestalten, die ein ähnliches Schicksal erlitten. Beiden gelang es, aus dem Familienunternehmen ein berühmtes und erfolgreiches Champagnerhaus zu machen.
Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen und er war fliesend zu lesen.
Viel Vergnügen!
Brigitte H. Schild
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