Die Blaubeerdetektive

Die BlaubeerdetektivePertti Kivinen

Die Blaubeerdetektive

Gefahr für den Inselwald!

 

Die Blaubeerdetektive, das sind Samu, seine beiden älteren Zwillingsschwestern Alma und Selma, Olli, der eine Klasse überspringen durfte, weil er so gescheit ist und Hund Riku. Die ganze Bande nebst Familien, Nachbarn, dem Bürgermeister und seiner Frau, der Ärztin, der netten Kioskbesitzerin und dem miesepetrigen Sägewerksbesitzer Mäkelä, den alle nur den Holzwurm nennen, leben in Kaninkorva, was übersetzt Kaninchenohr heißt. Am See entlang die fünfte Insel ist die Blaubeerinsel, auf der die Kinder ihren Stützpunkt errichtet haben und ihre Fälle besprechen.

Und bald haben sie einen Verdacht: ausgerechnet Miesepampel Mäkelä ist plötzlich zu allen besonders freundlich! Was will er damit bewirken? Und was hat es mit dem Päckchen zu tun, das der Postbote dem Holzwurm bringt und das als Absender das Entomologische Forschungszentrum hat?

Gut, dass die Blaubeerdetektive den Fall übernehmen und den fiesen Plan von Herrn Mäkelä durchkreuzen…

Der erste Fall für die besten Kinderdetektive von ganz Finnland ist eine entzückende Geschichte zum Vorlesen oder auch für kleine Selbstleser. Mit kleinen Illustrationen von Katrin Engelking versehen und liebevoll beschrieben, werden diese kleinen Ermittler ganz sicher ihre Fans finden!

 

Über den Autor:

Pertti Kivinen wurde 1980 geboren und stammt aus dem finnischen Ort Kaninkorva. Bevor er begann, Bücher zu schreiben, war er Holzfäller und ein lausiger Fußballer sowie nicht sonderlich erfolgreicher Teilnehmer beim Gummistiefelweitwerfen.

 

Details zum Buch:

2019

dtv

ISBN 978-3-423-64048-0

 

Bettina Armandola

 

Wir wollen nach oben

Wir wollen nach obenJoe Mungo Reed

Wir wollen nach oben

 

Gerade findet wieder die Tour de France statt und da kommt dieser Roman genau richtig, handelt er doch von Sol, einem jungen britischen Radprofi, der im Team seinen Kapitän Fabrice unterstützt.

Gerade ist Sol Vater geworden, seine Frau Liz ist in der Forschung tätig und geht ganz in ihrer Arbeit auf. Auch für Solomon ist das Radrennfahren mehr Berufung als Beruf, selbst wenn er nicht zu den Stars zählt. Aber er will seinen Job gut machen und so steigt er auch auf den Vorschlag seines Trainers Rafael ein, sich nicht ganz legaler Mittel zu bedienen, weil es eben alle so machen. Während der Tour nun ist der Nachschub an Blutkonserven und Hormonen plötzlich nicht mehr gewährleistet und Rafael macht den Vorschlag, dass Liz, die ihren Mann mit Sohn Barry besuchen kommen möchte, doch den Transport übernehmen könnte. Sol ist schockiert, doch Liz möchte ihren Mann unterstützen und übernimmt den Job, was zunächst auch gut geht.

Doch nach einem Sturz, in den sowohl Sol, ein Teamkollege und Kapitän Fabrice verwickelt sind, werden weitere Medikamente benötigt, um die Chancen von Fabrice zu wahren, der einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat. Und wieder übernimmt Liz den Auftrag…

Diesmal jedoch folgt eine höchst tragische Entwicklung, die in Frage stellt, ob Leistung und Siege um jeden Preis alles im Leben sind! Sowohl Sol als auch Liz sind so etwas wie ein Powerpaar, das alles im Leben will: Beruf, Familie, Erfolg- und bald feststellen muss, dass darunter immer ein Teil im Leben leidet! Nach oben zu wollen ist legitim, aber den Preis dafür muss jeder für sich zahlen. Ein toller Roman, der sich nicht nur um das Leben eines Profisportlers dreht und dieses schonungslos und befreit vom Glorienschein darstellt, sondern auch die Frage aufwirft, was in unserer Leistungsgesellschaft für jeden einzelnen eigentlich wichtig im Leben ist! Ein rasantes und schonungsloses Buch, das den Leser wirklich packt!

 

Über den Autor:

Joe Mungo Reed wurde in London geboren und wuchs in Gloucestershire auf. Er studierte Philosophie und Politik und erhielt den Joyce Carol Oates Award.

 

Details zum Buch:

Deutschsprachige Ausgabe 2019

dtv

ISBN 978-3-423-28177-5

 

Bettina Armandola

Niemand weiß, wie spät es ist

Niemand weiß, wie spät es istRené Freund

Niemand weiß, wie spät es ist

 

Nora lebt in Paris, soeben ist ihr Vater verstorben und teilt ihr in seinem Testament mit, dass sie gemeinsam mit einem jungen österreichischen Notar eine Wanderung zurücklegen soll, zu der sie täglich Informationen bekommt, damit sie ihr Erbe antreten kann.

Die Urne ihres Vaters im Gepäck, macht sich die junge Frau unter „notarieller Aufsicht“ auf den Wanderweg, der in Wien seinen Ausgang nimmt und zuerst nach Heiligenkreuz führt. Doch eine Frage bleibt trotz Videonachrichten, die ihre kranker Vater aufzeichnete und Worddateien, die ihr der Pariser Notar sendet, bestehen: Was will ihr Vater damit bezwecken? Bald stellt sich heraus, dass der pedantische Notariatsgehilfe Bernhard und die lebenslustige Chaotin Nora mehr miteinander verbindet, als angenommen…

Auf der Wanderung lernen sich die beiden jungen Leute näher kennen und erfahren Interessantes über die Kindheit des Wandergefährten und die Verbindung, die zwischen ihnen besteht!

Der Gedanke, erst nach dem Tod eines Elternteils eine wichtige Entdeckung zu machen, ist Inhalt dieses Buches, das auch dazu anregt, darüber nachzudenken, was man Menschen, die man liebt vielleicht noch zu Lebzeiten sagen möchte! Die Wanderung durch Österreich ist auch eine Wanderung zu sich selbst und der eigenen Familie und die Möglichkeit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Ein angenehm zu lesendes Buch über einen Selbstfindungstrip in die Alpen!

 

Über den Autor:

René Freund wurde 1967 geboren und ist Autor und Übersetzer. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde.

 

Details zum Buch:

Tasschenbuchausgabe August 2018

Wilhelm Goldmann Verlag

ISBN 978-3-442-48723-3

 

Bettina Armandola

Sonntag!

SonntagConstanze Kleis

Sonntag!

Alles über den Tag, der aus der Reihe tanzt

 

Auch in Zeiten von home-office, Gleitzeit und freier Zeitaufteilung im Job: der Sonntag hat weltweit in vielen Kulturen und Religionen einen Sonderstatus. Dieser Tag unterscheidet sich von allen anderen, er tanzt sozusagen aus der Reihe und das lässt sich durch eine lange Tradition belegen!

Schon aufgrund der Bibel, die den siebten Tag als Ruhetag postuliert, dann aber auch gesetzlich festgelegt: der Sonntag sollte in erster Linie der  Erholung, vorwiegend der Glaubensausübung dienen, sprich: dem Kirchenbesuch. Heutzutage ist der Sonntag eher dem Freizeitstress unterworfen: alles, was man während der Woche verpasst hat, soll nun nachgeholt werden: Kino, Yoga, Brunch, Treffen mit Freunden, Fußballschauen und und und…Eigentlich alles andere als erholsam.

Der Sonntag war aber nicht nur Kirchgang, er bedeutete früher auch: Sonntagsbraten, Sonntagskleidung, Langeweile (besonders für KInder). Oder alternativ: sportliche Höchstleistungen und kulturelle Weiterbildung. So verschieden die Sonntage auch begangen wurden und  werden, ihr Sonderstatus ist unbestritten!

Die Autorin erweist in diesem kurzweiligen Buch dem Sonntag die Ehre und erzählt von seiner Geschichte, seinen Nachbarn Samstag und Montag, und den zahlreichen Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend (wie beispielsweise dem Fernsehprogramm am Sonntag), den damit einhergehenden Ritualen und daraus entstandenen Traditionen und Kulturleistungen- eine Hommage an einen ganz besonderen Tag und wie er begangen wird! Ein Buch, das sich ganz hervorragend zur Sonntagslektüre eignet und mich dazu gebracht hat, an die Sonntage meiner eigenen Kindheit zurückzudenken!

 

Über die Autorin:

Constanze Kleis ist freie Journalistin für die FAZ und verschiedene Magazine. Gemeinsam mit Susanne Fröhlich schrieb sie mehrere Bestseller, darunter „Kann weg“ und „Diese schrecklich schönen Jahre“.

 

Details zum Buch:

München 2019

Piper Verlag

ISBN 978-3-492-05946-6

 

Bettina Armandola

 

Buch des Monats Juli

Sommer und Urlaubszeit: was gibt es Schöneres, als es sich unterm Sonnenschirm mit einem guten Buch bequem zu machen? Ganz besonders bieten sich hier Familiengeschichten an, speziell, wenn sie so virtuos komponiert und mit so viel Liebe und Humor erzählt werden wie in dem neuesten Buch der jungen österreichischen Autorin Vea Kaiser!

RückwärtswalzerDem (noch) jungen arbeitslosen Schauspieler Lorenz spielt das Leben gerade böse mit: kein Job, kein Geld, keine leistbare Wohnung und bald auch keine Freundin mehr! So flüchtet er sich zu seinen drei alten Tanten nach Liesing, die alle im gleichen Gemeindebau wohnen: die älteste der drei Schwestern, Mirl, geschieden vom übergewichtigen Beamten Gottfried, die mittlere Schwester Wetti, deren ganzes Interesse immer den Tieren galt und deren uneheliche farbige Tochter für Getuschel sorgte und die jüngste, Hedi, die als Krankenschwester den späteren Vater ihres Kindes kennenlernte. Ebendieser Willi verstirbt nun ganz plötzlich und in die Verzweiflung und Trauer der Tanten schleicht sich alsbald eine irrwitzige Idee! Willis letzter Wunsch war es, in seiner Heimat Montenegro bestattet zu werden, ein Unterfangen, das nachgerade unbezahlbar ist. Und deshalb haben die Tanten eine geniale Idee: Lorenz soll sie und den teifgekühlten Leichnam des Onkels im Auto nach Montenegro chauffieren!

Während der 1000 Kilometer langen Reise entfaltet sich die ganze Familiengeschichte der Prischingers- der Lebenden und der Toten- von den 1950er Jahren im Waldviertel im ehemaligen elterlichen Gasthof bis zur Gegenwart in den Aussenbezirken Wiens. Das einschneidende Erlebnis um den Tod ihres Bruders Nenerl, an dem sich die drei Schwestern schuldig fühlten, ihre Versuche, der Enge der Heimat zu entfliehen und mit den gesellschaftlichen Zwängen, insbesondere für Frauen, in der Nachkriegszeit zurechtzukommen und wie sich Mirl, Wetti und Hedi wieder einander angenähert haben und nun in einer Art Symbiose ihr Leben führen- all das erzählt die Autorin mit einer detailreichen, sinnlichen, von Essensdüften umwogten Liebe, dass man sich als Leserin sofort heimisch fühlt in dieser schrägen Familie!

Tatsächlich haben mich schon die ersten Seiten dieses Romans berührt und hineingezogen in die Irrungen und Wirrungen des Lebens der Geschwister Prischinger, von Koviljo Markovic alias Willi und von Lorenz, der auf der abenteuerlichen Fahrt mit seiner Verwandtschaft Familiengeheimnisse und sich selbst kennenlernt.

„Rückwärtswalzer“ ist für mich DAS ideale Sommerbuch und somit mein Buch des Monats Juli! Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure

Bettina Armandola

 

Details zum Buch:

1.Auflage 2019

Kiepenheuer & Witsch

ISBN 978-3-462-05142-1

 

 

Und alles ohne Liebe

Und alles ohne LiebeBurkhard Spinnen

Und alles ohne Liebe

Theodor Fontanes zeitlose Heldinnen

 

Die Frauenfiguren in Theodor Fontanes Romanen sind einerseits in den damaligen Standesdünkeln des 19. Jahrhunderts verhaftet, die es ihnen nicht erlaubt haben, außerhalb ihrer Herkunft zu heiraten, geschweige denn, glücklich zu werden, andererseits lassen sie sich auch als zeitlose Heldinnen sehen, wenn man sie von heutiger Warte aus betrachtet.

Das nämlich macht der Autor in diesem Büchlein in mehreren Kapiteln und in einer Art „Familienaufstellung“, die verschiedene Romanfiguren mit ähnlichem Hintergrund einander gegenüberstellt. So finden sich in dem Kapitel „Effi und Cécile oder: die Hilflosigkeit“ die berühmte Effi Briest mit der eher unbekannten Cécile von St. Arnaud zusammen. Effi, die von der Mutter wie ein kleines Kind behandelt wird, bricht auch in ihrer arrangierten Ehe aus dieser Rolle nicht aus. Cécile ist ebenfalls mit einem wesentlich älteren Mann verheiratet, will es allen recht machen und scheitert eben daran jämmerlich. Liest man die Fontaneschen Romane heraugelöst aus der damaligen Zeit, erkennt man, dass es darum geht, herauszufinden, wer man eigentlich ist und was der Druck der Gesellschaft, die Erwartungen der anderen mit einem machen.

Das gilt für Effi ebenso wie für Jenny Treibel oder die aus dem einfachen Volk stammenden jungen Frauen Stine Rehbein oder Lene aus dem bekannten „Irrungen, Wirrungen“!

Die Lektüre der Texte von Theodor Fontane kann also zu zeitlosen, aktuellen Fragen führen wie beispielsweise: Zahlt es sich aus, zu kämpfen oder nimmt man, was man leicht bekommen kann? Sind Vernunftgründe ausschlaggebender in der Lebensplanung als Herzenswünsche? Existentielle und heute mehr denn je wichtige Themen wie Selbstbestimmung, gesellschaftliche Zwänge und die Rolle der Frau sind Bestandteil des Werkes des großen Dichters Theodor Fontane, was uns in diesem Buch auf ausgesprochen interessante Art und Weise nähergebracht wird und all jene, die Fontane noch nicht (so gut) kennen, neugierig auf seine Romane macht!

 

Über den Autor:

Burkhard Spinnen wurde 1956 geboren und lebt in Münster. Er schreibt Romane, Essays, Erzählungen und Kinderbücher und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

 

Details zum Buch:

1.Auflage 2019

Schöffling & Co.

ISBN 978-3-89561-048-6

 

Bettina Armandola

Zwei kleine Wilde in der großen Stadt

Zwei kleine Wilde in der großen StadtBeate Dölling

Zwei kleine Wilde in der großen Stadt

 

Die Frischlinge Charlie und Theo leben mit ihrer Wildschweinmama im Wald, aber das Futter dort wird immer knapper. So entschließt sich Mama, in die Stadt zu gehen, denn sie hat gehört, dass es dort viel weggeworfenes Essen gibt. Als Charlie und Theo am nächsten Morgen aufwachen, ist Mama aber nicht zurück! Nach langem Warten machen sich die Geschwister auf den Weg in die Stadt, um nach ihrer Mama zu suchen. Gut, dass Familie Fuchs ihnen dabei hilft und ihnen zeigt, wie man die Strassen mit den vielen stinkenden Autos überquert!

In der Stadt beginnen die zwei kleinen Wilden ihre Suche: im Park und auf der Liebesinsel treffen sie zwar auf viele neue Freunde, ihre Mama aber finden sie nicht. Doch gut, dass die Tiere so hilfsbereit sind: die Kanalratten, die Eichhörnchen, die Biber, der Waschbär oder der kleine Hund- alle wollen sie den Wildschweinkindern helfen…

In Gute-Nacht-Geschichten-taugliche Kapitel gegliedert erleben Charlie und Theo Abenteuer in der großen Stadt, bis sie Dank der Hilfe zahlreicher Freunde ihre Mama wiederfinden. Liebevoll illustriert von Alexandra Junge ist dieses Buch eine Tiergeschichte aus der heutigen Zeit, in denen es viele Tiere aufgrund des Nahrungsmangels in die Städte treibt- es gibt also auch Einiges zum Nachdenken, warum Tiere ihren angestammten Lebensraum verlassen (müssen). Zum Vor- und Selberlesen eignet sich dieses nette Kinderbuch um die beiden kleinen Wilden!

 

Über die Autorin:

Beate Dölling ist Kinderbuch- und Jugendromanautorin und wurde 1961 in Osnabrück geboren. Außerdem schreibt sie fürs Radio und gibt Schreibworkshops.

 

Details zum Buch:

2019

dtv

ISBN 978-3-423-76243-4

 

Bettina Armandola

Der Fall Fontane

Der Fall FontaneJohannes Wilkes

Der Fall Fontane

 

Ein Fahrradurlaub auf den Spuren Theodor Fontanes führt Hauptkommissar Mütze und seinen Lebensgefährten Karl-Dieter durch die Mark Brandenburg. Als unter dem berühmten Birnbaum von Ribbeck ein Toter entdeckt wird, ist Mütze gar nicht so unglücklich darüber, denn so hat er eine gute Ausrede, warum er seinen Freund nicht zu allen Pilgerstätten des berühmten Dichters begleiten kann.

Der zuständige Kommissar Treibel bittet ihn um Unterstützung, nachdem er auf der Suche nach einem Wolfsmörder einen bösen Unfall hat und im Spital landet. So stellt sich bald die Frage: Hat der Mord mit einem skrupellosen Jägerkollegen des Opfers zu tun oder mit seiner untreuen Ehefrau und deren Lover? Oder geht es doch um Fontane beziehungsweise dem Mann aus der Psychiatrie, der sich als unehelicher Nachkomme des Dichters sieht?

Zwischen Ribbeck, Neuruppin und Potsdam entwickeln sich die Nachforschungen und bringen Mütze auf die Spur des Mörders, während auch Karl-Dieter eigene Erkenntnisse sammelt…

Wer kennt nicht das berühmte Gedicht Fontanes des Herrn von Ribbeck? Davon einmal abgesehen erfährt man in diesem Krimi auch noch einiges anderes Wissenswertes über den Dichter, bekommt Kostproben anderer Werke serviert und lernt die Orte seines Lebens kennen. Neben dem Mordfall und Fontane spielt auch die Beziehung der beiden Hauptpersonen eine Rolle und gibt dem Roman zusätzlich Würze. Einigen spannenden und lehrreichen Lesestunden steht also nichts im Wege!

 

Über den Autor:

Dr. Johannes Wilkes wurde in Dortmund geboren. Er studierte Medizin in München und Psychotherapie in Marburg. Heute lebt er in Erlangen und Berlin, hat drei Kinder und für die Recherche zu seinem Literaturkrimi „Der Fall Fontane“ zahlreiche Radtouren durch die Mark Brandenburg unternommen.

 

Details zum Buch:

1.Auflage 2019

Gmeiner Verlag

ISBN 978-3-8392-2431-1

 

Bettina Armandola

Ein unerwarteter Brief

Ein unerwarteter BriefNicolas Maleski

Ein unerwarteter Brief

 

Franck lebt mit seiner Frau Gisèle, die als Tierärztin arbeitet und den drei gemeinsamen Töchtern auf dem Land in der Nähe von Paris. Als hauptberuflicher Hausmann ist Franck für seine kleinen Kinder und den Haushalt da und sein Gemüsegarten ist sein ganzer Stolz. Die Idylle bekommt erste Risse, als Franck einen anonymen Brief erhält, der behauptet, dass seine Frau fremdgeht…

Hat jemand von den Dorfbewohnern das Schreiben verschickt oder kommt der Hinweis aus der Tierarztpraxis, für die Gisèle arbeitet? Als Franck einen Anruf von der Frau eines Arbeitskollegen erhält, erhärtet sich der Verdacht, dass die Mutter seiner Kinder ein Verhältnis mit Carlos hat. Eigentlich ist Franck gar nicht so davon getroffen, dass seine Frau fremdgeht. Schließlich haben die beiden ein gutes Verhältnis und auch mit dem Sex stimmt es- und er liebt Gisèle. Aber er hat eine ziemliche Wut auf den Briefeverfasser.

Und dann bekommt durch die Entdeckung des Fremdgehens auch das Leben von Franck eine ganz neue Dynamik…So geraten beide Ehepartner gehörig ins Straucheln!

Dieser Roman ist mit großer Beobachtungsgabe geschrieben und erzählt unaufgeregt von den Klippen, die es in einer (oder mehreren) Liebesbeziehung(en) zu umschiffen gilt. Amüsant und ehrlich, selbstironisch und egoistisch, gesellig und eigenbrötlerisch- all das ist der Erzähler, der sich in unübersichtliche Situationen manövriert und dann alle Hände voll zu tun hat, sich wieder zu befreien. Ein „Liebesroman“ abseits vom Üblichen!

 

Über den Autor:

Nicolas Maleski ist das Pseudonym eines französischen Autors, der in der Verlagsbranche arbeitet.

 

Details zum Buch:

Deutschsprachige Ausgabe 2019

Bastei Lübbe

ISBN 978-3-431-04097-5

 

Bettina Armandola

Süss & gesund Weihnachten

Süss&gesund WeihnachtenStefanie Reeb

Süss & gesund

Weihnachten

Neue Rezepte

 

Die veganen Köstlichkeiten ohne Laktose, weissen Zucker, Eier und Weizen für Weihnachten waren bereits in ihrem Bestseller „Süß & Gesund- Weihnachten“ das Thema. Hier nun folgt ein neuer Rezeptband, der dem neuen Ernährungstrend entspricht und auch für Allergiker jede Menge tolle Ideen zum Selbermachen bietet!

Nach einer kleiner Einführung über die Besonderheiten des veganen Backens und was es zu beachten gilt, können wir auch schon loslegen: Nostalgiker, Paradiesvögel und Helden der Stunde heißen die Kapitel, die herrliche Schoko- Taler, Springerle, Brezelkugeln oder Orange- Mohn- Hafercookies vereinen. Allen ist gemeinsam, dass sie nicht nur köstlich schmecken, sondern auch noch gesund sind. Süß und gesund schliessen einander also nicht aus!

Deshalb laden die Rezepte der leidenschaftlichen Bäckerin und Food- Bloggerin zum Nachmachen ein und zum anschliessenden Genuss ohne Reue! Ein feines, kleines Backbuch, das sicherlich nicht nur Veganer anspricht!

 

Details zum Buch:

Originalausgabe 2018

Knaur Verlag

ISBN 978-3-426-67569-4

 

Bettina Armandola