Accabadora

AccabadoraMichela Murgia

Accabadora

 

Die sechsjährige Maria ist das jüngste und ungeliebte Kind der Alleinerziehenden Anna Teresa Listru. Die Familie lebt in ärmlichen Verhältnissen auf Sardinien, wo es nicht selten ist, dass ein Kind von einer anderen Familie, die keine Kinder bekommen kann, aufgenommen wird.

Und so beginnt Marias zweites Leben bei der alten Bonaria, bei der sie aufwächst und zum ersten Mal als eigenständiger Mensch wahrgenommen wird. Die Schneiderin nimmt sie in ihrem Haus auf und lässt sie an ihrem Leben teilhaben. Bis auf eine Ausnahme: manchmal wird die Frau in der Nacht in das Haus einer Familie gerufen, wo jemand im Sterben liegt.

Erst Jahre später entdeckt Maria das Geheimnis ihrer Ziehmutter unter dramatischen Umständen…

Dieses Buch ist ein richtiger Glücksfall! Das Zusammentreffen von archaischem und modernem Italien manifestiert sich in Ritualen des Aberglaubens, in der Verwurzelung des Katholizismus und der Entscheidung, dem göttlichen Willen manchmal zuvor zu kommen. Es ist ein starkes Buch, das den Leser noch Tage nach der Lektüre beschäftigt und uns eine Mutter-Tochter-Beziehung vor Augen führt, die unser Innerstes berührt!

 

Über die Autorin:

Michela Murgia wurde 1972 in Cabras auf Sardinien geboren und wurde mit ihrem Roman Accabadora zur bedeutendsten Autorin der jüngeren Generation Italiens.

 

Details zum Buch:

2010, 2017 für die deutsche Ausgabe:

Verlag Klaus Wagenbach

ISBN 978-3-8031-2768-6

 

Bettina Armandola

 

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