Dostojewskij und die Frauen
Ursula Keller, Natalja Sharandak

Die beiden Autorinnen haben auf Tagebücher, Briefe und neuere biografische Forschungen zurückgegriffen.
Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und erzählt, dass der Dichter bis zu seinem 30sten Lebensjahr sehr schüchtern und zurückhaltend war. Nach der ersten Ehe, seine Frau verstarb, gab er von sich, dass er eigentlich sehr unglücklich war, seine Frau aber trotzdem geliebt hat. Die wichtigste Frau in seinem Leben war seine zweite Frau. Sie war eine unersetzliche Mitarbeiterin, seine Verlegerin und Biographin.
Er hatte auch mit anderen außergewöhnlichen Frauen freundschaftliche Beziehungen.
Auf Grund der vielen Nachforschungen der beiden Autorinnen stellten sie fest, dass die Frauen Dostojewskijs Leben und Ansichten über die Rolle der Frau in der Gesellschaft sowie die weiblichen Figuren in seinen Werken beeinflusst haben.
Ich dachte ursprünglich, dass dieses Werk sehr schwierig zu lesen sei. Dem war aber nicht so. Man findet auch zahlreiche Abbildungen aus seinem Leben.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Gewinn für jede Bibliothek mit Biografien über Schriftsteller.
Viel Vergnügen mit dieser Biographie.
Brigitte H. Schild
Hinterlasse einen Kommentar