
Sophia ist unglücklich in ihrer Ehe, denn ihr Mann Chris ist gewalttätig, hilft ihr weder im Haushalt noch wenn es um ihr Kind geht und ist äußerst unfreundlich zu ihr. Sophia ist sehr betrübt. Ihrem Tagebuch vertraut sie all diese Schwierigkeiten an und auch den Gedanken, dass es ihr ohne Chris besser ginge und sie glücklicher wäre. Zuerst denkt die Frau am Selbstmord und schließlich an Mord. Als Chris eines Tages tot in ihrer Wohnung liegt, wendet sich Sophia an ihre Freundinnen. Gemeinsam schmieden sie den Plan Chris auf einer Anhöhe im Wald zu vergraben. Jahrelang schweigen sie bezüglich dem Verbrechen. Als Sophia sieben Jahre nach seinem Tod Chris bei der Polizei offiziell für tot erklären möchte, bekommen die Freundinnen plötzlich die Nachricht, dass sie damals beobachtet wurden und nun von einer geheimen Person erpresst werden.
Was sich anfangs wie ein Krimi anhört, entpuppt sich später als Roman. Denn er geht weniger um den Mordfall, sondern mehr um die Psyche der Frauen und deren Lebensgeschichten. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und dennoch – oder gerade deswegen – halten sie zusammen. Die Freundinnen sind allesamt sehr starke Persönlichkeiten, interessant und gut charakterisiert. Die Handlung ist bis zum Schluss spannend. Die Sprache ist locker, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt. Die kurzen Kapitel sind angenehm und praktisch.
Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und empfehle ihn gerne weiter.
Über die Autorin:
Marie O´Hare hat für die Europäische Union und an Schulen in Thailand gearbeitet, bevor sie Grundschullehrerin wurde. Sie absolvierte außerdem ein Masterstudium in Novel Writing an der Middlesex University und nimmt regelmäßig an Cross-Country-Rennen teil. Sie lebt mit ihrer Familie in Essex. „I know where you buried you husband“ ist ihr Debütroman.
Über das Buch:
Verlag: Lübbe
Paperback, 480 Seiten
Übersetzung aus dem Englischen von Frauke Meier
ISBN: 978-3-7577-0134-5
Eure Sonja
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