Handbuch für miese Tage

Handbuch für miese Tage

Ohne Ab kein Auf: Wie uns die unglamourösen Tage weiterbringen

Eveline Helmink

Verlag Irisiana

Dieses Buch beginnt für mich mit einem sehr persönlichen Vorwort. Ich kann mich in dieses total hineindenken, denn vor einigen Jahren befand ich mich genau in dieser Situation. In dieser positiv zu bleiben ist ganz und gar nicht einfach gewesen. Ich wollte die Situation einfach gedanklich ändern und wußte genau, daß dies nicht mehr möglich ist.

Wichtig dabei ist, daß man sich einer Vergänglichkeit bewußt wird und dies auch annimmt.

Die Autorin hat dieses Werk in die verschiedensten Rubriken eingeteilt und zwar Shortcuts, dein lieber Körper und die miesen Tage, Nahrung für den Kopf, die große und böse Außenwelt, Leichtes und Alltägliches, schau dich auch mal um, ein bißchen esoterisch – aber es hilft und schließlich

noch: Nichts ist für immer.

Es hat doch jeder einmal einen Tag wo nicht alles so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Man denkt, die ganze Welt hat sich gegen mich verschworen etc. Jeder hat einmal solche Tage und es gelingt oft gar nichts.

Total glücklich ist man nicht jeden Tag und ununterbrochen, dies wäre doch auch nicht normal. Glück ist nicht ein ständiger Zustand. In Wahrheit ist Glück dynamisch, fließend und frei. Inneren Frieden und Glück erlebt man nach der eigenen, reinsten und authentischsten Version, wenn man versucht so zu leben.

Es gibt so viele Bücher gefüllt mit Lebensratschlägen. Man muß selbst versuchen, schlechte Tage einfach erträglicher zu machen. Diese Tage bedeuten ganz sicher nicht ganz das Ende der Welt. Vertrauen in das eigene Leben haben und dieses führt uns in einen dichten Wald von Gefühlen, Gewohnheiten, Gedanken und Erwartungen und weisen uns dann den Weg zu den Lichtungen.

Die fünf großen Emotionen sind Wut (wenn sich etwas ungerecht anfühlt), Traurigkeit ( wenn uns das Leben enttäuscht), Schuld (wenn es anders hätte sein können, als es jetzt ist), Angst (wenn wir uns etwas oder dem Leben nicht gewachsen fühlen) und Scham (wenn wir nicht gut genug zu sein scheinen)!

Glennon Doyle Melton wird in diesem Buch mit einer weisen Aussage

erwähnt: Ich hatte das Glück, bereits am Tiefepunkt gewesen zu sein. Ich weiß daher, daß der Tiefpunkt immer der Beginn von etwas Neuem ist. Es verletzt einen und es ist schmerzhaft und dann ist da noch das Warten während dessen du nicht weißt, was zum Teufel los ist und du denkst, nichts von alledem ergibt einen Sinn und dann erlebst du den Sonnenaufgang!

Eine liebe Freundin von mir sagt immer: Das Leben ist wie Ebbe und Flut.

Mir persönlich hilft aus schlechten Tagen zu kommen, wenn ich kreativ sein kann. Egal ob malen oder handarbeiten, denn ich liebe beides.

Kreativität kann jedem helfen. Manche betreiben Sport. Jeder Mensch hat etwas was sein Innersten besitzt um wieder Kraft zu tanken. Man kann sich dabei völlig ausschalten und ich befinde es wie eine Meditation.

Das Cover dieses Buches stimmt mich freudig und auch die Innenseite des vorderen und hinteren Covers befinde ich als wunderschön. Eine letzte Aussage, bevor das Quellenverzeichnis beginnt, finde ich zusammenfassend für dieses Buch hervorragend: Was sich wie das Ende anfühlt, ist oft der Anfang.

Für dieses sehr tiefgründiges und äußerst ansprechend und interessantes Buch wünsche ich jedem viel Erfreuliches und Schönes daraus zu entnehmen!

Brigitte H. Schild

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