Kulinarische Highlights

Selbstgemachte Pasta, Soulfood, norddeutsche Küche, das Buch der Feste und 111 himmlische Weihnachtskekse stehen heute bei mir auf dem Programm. Heute habe ich Zeit all diese tollen Buchneuheiten in Ruhe anzusehen und euch dazu etwas zu erzählen und zu schreiben. Alle 5 Bücher sind wunderschön anzusehen und hochwertig und so eine richtige Bereicherung für die Bibliothek zu Hause. So viele tolle Ideen und Fotos sind hier zu finden 🙂

Das Buch der Feste von Rainer Wieland erschienen bei Propyläen

Feste wurden schon immer gefeiert von der Antike bis heute. In diesem wunderschön zusammengestellten und super interessanten Buch wird das gemeinsame Feiern von der Antike bis ins Heute aufgerollt, gezeigt, erklärt und geschildert. Das erste Kapitel des Buches beginnt um 1300 v. Chr. Pro Kapitel wird eine Zeit und ein spezielles Thema besprochen, es kommen sowohl Schriftsteller, Philosophen und auch Könige oder Historiker zu Wort. Die Texte sind sehr einnehmend geschrieben und mit tollen Gemälden, Illustrationen, Skulpturen und noch vielen anderen tollen Grafiken und Bildern untermalt. Es ist ein wunderbares Lexikon, in dem man gerne lange Zeit immer wieder schmökert und sich ein Kapitel nach dem Anderen vornimmt und liest. Ein richtig tolles Buch!

Zum Inhalt:

Nichts verbindet Menschen mehr als die Gemeinschaft des Feierns. „Das Buch der Feste“ zeigt die Vielfalt der Festlichkeiten in den verschiedensten Regionen, Kulturen und Zeiten – von den antiken Olympischen Spielen bis zu den Musikfestivals unserer Tage, vom buddhistischen Neujahrsfest bis zum christlichen Weihnachtsfest. Seit ihren Anfängen feiern die Menschen Feste: um ihre Götter zu ehren, erfolgreiche Jagden und Ernten zu feiern, Fruchtbarkeit zu beschwören, bei Musik und Tanz die Gemeinschaft zu stärken oder ihren Herrschern zu huldigen. Feste gibt es in allen Kulturen der Welt, in ihnen manifestieren sich uralte Traditionen, Rituale und Gebräuche. Rainer Wieland, der „Maestro der Herausgeberkunst“ (Die Zeit) hat die schönsten Zeugnisse prominenter und weniger bekannter Autoren zusammengestellt. Das Spektrum reicht von Platons Gastmahl bei Sokrates über den tanzenden Wiener Kongress bis zum Karneval in Rio. Einzigartige Originalberichte aus aller Welt, die berühren, bezaubern und zum ausgelassenen Feiern anregen.

Norddeutsch by nature von Ben Perry erschienen bei Christian

Norddeutschland würde ich soooo gerne Mal in Natura sehen. Schon die Bücher begeistern mich, ich liebe die frische Küche dort und die traumhaften Landschaften. Aus diesem Grund habe ich mich ganz besonders auf dieses Buch gefreut. Ben Perry kocht regional und saisonal und nimmt uns hier in diesem Buch auf eine wunderbare Reise nach Norddeutschland mit. Grandiose Fotographien von Tommy Hetzel bilden einen bezaubernden Rahmen und bringen eine unglaublich tolle Stimmung mit ins Buch ein. Der Autor und Koch erzählt in seiner Einleitung sehr sympathisch, wie er ein Kochbuch seiner Oma fand und darin einen wahren Schatz an Familienrezepten. Hier in diesem Buch lässt er uns an den Leckerein teilhaben. Schon beim Lesen bekommt man Lust aufs Ausprobieren, Nachkochen und Kosten. Ein traumhaftes Buch mit richtig tollen Schlemmerein.

Zum Inhalt:

Benjamin Perry ist Koch und vehementer Verfechter einer radikal regionalen und saisonalen Küche. Einer Küche, wie sie schon seine Uroma in Lüneburg pflegte: authentisch, bodenständig und heimatverbunden. Im Nachlass der Großmutter fand er ein handschriftliches Kochbuch der Uroma, ein wahrer Schatz voll mit traditionellen Rezepten. Nun macht er sich im VW-Bully auf, die norddeutsche Küstenregion und die besten Rezepte der Region zu erkunden, und er trifft einige der Leute, die heute diese Küche prägen: Den Apfelbauer aus dem Alten Land, den Fischer mit eigenem Kutter, den Schäfer mit seinen Salzwiesenlämmern, die auf dem Deich grasen, und den Rinderzüchter von der Insel Öhe. Ausgerüstet mit diesen Rezepten und denen seiner Uroma macht sich Benjamin Perry daran, sich den Norden zu erkochen: Tradition trifft Moderne in Norddeutsch by Nature.

Eat Plants, heftig vegetarisch von Tanja Dusy erschienen bei EMF

Eat Plants ist mal ein ganz anderes Vegetarisches Kochbuch. Heftig vegetarisch beschreibt es sehr gut, da die leckeren Rezepte hier in diesem Buch so richtig satt machen . 100 % Natur und vegetarisch und dennoch so richtiges Soulfood. Über 80 Rezepte sind hier zu finden und diese sind mit richtig schönen Fotos präsentiert. Tanja Dusy ist im Kochbuchbereich ein richtiger Profi und hat schon zahlreiche Bücher herausgebracht – das merkt man auch bei der Zusammenstellung und beim Lesen. Die Namen der Kapitel finde ich extrem sympathisch, so startet das Buch mit dem Kapitel „Sattmacher Frühstück“. Ein tolles Kapitel mit genialen Rezepten reiht sich ans nächste. Das Buch ist eine Inspiration und eine Augenweide!

Zum Inhalt:

Heavy veggie!
Veggie-Titel gibt es viele, aber keinen wie diesen! Keine feinen Salätchen, die schlank machen, sondern deftige, sattmachende Veggie-Küche mit tollem, intensiv buntem, vielfältigem Essen, das gesund ist und trotzdem Genuss pur! Hier ist das Buch zum Food-Trend „Healthy Hedonism“: 100% vegetarischer Genuss ohne Verzicht! Hier findet sich Soulfood für jede Tageszeit – von Mandelmilchreis mit Mango-Soße über Kürbis-Spareribs mit Avocadocreme bis Death by Chocolate Cake.

Einfach, aufregend, neu: Das ist Veggie-Küche, die richtig rockt!

A Mano von Claudio Del Principe erschienen im AT Verlag

Claudio Del Principe ist kein Unbekannter und hat hier mit diesem Buch etwas ganz Tolles geschaffen. Alles selbst gemacht ist die Devise und deswegen findet man hier richtig tolle selbstgemachte Pasta in wirklich allen Varianten, Farben und Formen. Es schmeckt nicht nur lecker, man weiß auch genau, was drinnen ist. Mit Hilfe von italienischen Nonnas und seiner eigenen Leidenschaft fürs Kochen ist hier ein ganz tolles Buch entstanden. Man muss sich nur noch drübertrauen und ein bisschen üben, dann wird man nie wieder Pasta kaufen, sondern einfach immer selber machen. Die Rezepte sind toll geschrieben und die Schritte mit Fotos gut gezeigt. Extrem sympathisch finde ich die persönlichen Worte und Geschichten, die dieses Buch begleiten. Man hat beim Lesen fast das Gefühl sich direkt in Italien in der Küche von Nonna zu befinden 🙂 Wundervoll1

Zum Inhalt:
Nach selbstgemachtem Brot und eigenem Sauerteig ist handgemachte Pasta das neue grosse Thema der Food-»Craft«-Szene. Man besinnt sich auf die Tradition, schaut den italienischen Nonnas über die Schulter (die gerade auf Instagram und YouTube die Herzen der Foodies erobern) und übersetzt die Kunst der handwerklichen Pastaherstellung in zeitgemässe Gerichte. Claudio Del Principe pflegt seit jeher eine grosse Leidenschaft für »pasta fatta in casa«, und er ist überzeugt: Jeder kann Pasta machen. Gekonnt kurzweilig, witzig und anschaulich zeigt er, wie mit Achtsamkeit und Sorgfalt aus Mehl, Wasser und Ei verführerische Köstlichkeiten entstehen. Ob simple Tagliarini oder kleine kunstvoll gefertigte Gebilde, ob Pappardelle, Cappellacci, Garganelli, Agnolotti oder Fagottini, ob Cavatelli, Trofie oder Orecchiette – jede dieser Sorten wird genau erklärt und mit den passenden klassischen Zugaben, »ragù« und »sughi«, kombiniert. Ein Buch über das Glück der guten handgemachten Dinge und ein Muss für alle, die Pasta lieben.

Die besten Weihnachtskekse von Johanna Aust erschienen im Löwenzahn Verlag

Ich liebe es in der Vorweihnachtszeit Kekse zu backen und neben einigen Klassikern, die ich einfach jedes Jahr machen möchte und muss, probiere ich auch gerne mal was Neues aus, oder zumindest ein Rezept aus einem neuen Buch. Hier hat mich schon das Cover auf den ersten Blick angesprochen und ich war neugierig, welche 111 himmlischen Rezepte im Inneren auf mich warten werden. Die Einteilung der Kapitel finde ich super herzig und so findet man sich sofort zurecht und kann sich jene Weihnachtsbäckerei aussuchen, die man ganz speziell gerne machen möchte. Ich habe trotzdem mit den Klassikern begonnen und mich eingelesen und mich über die vielen tollen Rezepte und Ideen gefreut. Noch mehr freue ich mich jetzt aufs Ausprobieren und gemeinsam mit meinen Lieben zu genießen. Ein ganz tolles und sehr ansprechend gestaltetes Kochbuch, mit vielen leckeren Rezepten und ganz tollen Fotos.

Zum Inhalt:

Dieses Buch wurde klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.

Wenn es draußen so richtig kalt wird, die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen und wir uns am liebsten an den Ofen kuscheln würden, ist sie nicht mehr weit: die Weihnachtszeit. Was gibt es dann Schöneres, als die Weihnachtsmusik aufzudrehen, die Keksausstecher hervorzuholen und die Hände im Mehl zu vergraben? Den Teig kneten, ausrollen und formen – das löst Glücksgefühle aus. Johanna Aust zeigt, wie es geht: In „Die besten Weihnachtkekse“ stellt sie 111 himmlische Rezepte vor. Und eins ist klar: Der Name ist Programm.

Die schönsten Erinnerungen wieder wecken
Wissen Sie noch, wie das früher bei Oma war? Die besten Zutaten, die man am liebsten vorab genascht hätte, die teigverklebten Hände, das Warten vor dem warmen Backofen? Und dann: der Keksteller, vollgepackt mit süßen Köstlichkeiten, um den sich alle versammeln. Damit sich jeder seine ganz eigenen Kekserinnerungen schaffen kann, gibt’s bei Johanna Aust Rezepte für Schokoliebhaber, Nussverfechter, Marzipanfreunde … Mürbe Vanillekipferln, fruchtige Linzer Augen oder knusprige Florentiner – manche Klassiker dürfen eben nicht fehlen. Neue Kreationen wie Cranberry-Mandel-Herzen oder zarte Schneesterne erweitern die Keksdosenvielfalt. Dabei ist egal, ob man Backneuling ist oder routinierte Ausrollexpertin: Mithilfe der unkomplizierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder den außergewöhnlichen Rezeptideen beeindrucken Sie bei der nächsten Weihnachtsfeier ganz sicher mit Ihrem Kekskönnen.

Backen heißt fühlen: Spüren Sie den Teig
Klar ist aber: Wer mit dem Keksbacken anfängt, steht meist vor einigen Fragen: Wie merkt man etwa, ob ein Teig dünn genug ist? Am besten spüren! Wenn er sich schön gleichmäßig unter der Hand anfühlt, kann wenig schiefgehen. Und wenn doch? Dann verwertet man den Teig eben anders. Backen ist etwas Sinnliches, das Spaß macht – probieren Sie es aus. Und falls Sie keine Lust darauf haben, jeden Fehler selbst zu machen: Johanna Aust verrät so manches ihrer Backgeheimnisse, gibt No-Waste-Tipps und erklärt alles rund um regionale und saisonale Zutaten. Solche Kekse tun und schmecken gut!

Viel Freude beim Lesen und Kochen!
Barbara

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