Älter werde ich später

Älter werde ich später

Lioba Albus

Lübbe Verlag

Es ist ein sehr direkter und emanzpierter Roman.

Eine Frau namens Mila und noch nicht ganz 60 Jahre hat bereits zwei erwachsene Kinder und ist beruflich selbständig mit einer kleinen Agentur.

Da ihre beiden Kinder, ein Sohn namens Leo und eine Tochter namens Matti, sind bereits außer Haus und sie führt daher ein sehr selbständiges Leben. Sie fühlt sich eigentlich noch nicht so alt

wie sie eigentlich ist. Man ist eben immer so alt wie man sich fühlt. Sie trifft sich wöchentlich mit ihren Freundinnen und sie haben es natürlich sehr lustig.

Plötzich stand eines tages ihr Sohn Leo vor der Tür und ersucht um Aufnahme, da er mit seiner Freundin Probleme hat sowie finanziell sehr schlecht da steht.

Ganz wohl fühlte sich Mila dabei nicht, denn sie mußte ihr Arbeitszimmer räumen bzw. verändern, um dem Sohn Unterschlupf zu leisten. Er kam aber nicht alleine, sonder

er hatte einen Hund im Schlepptau. Diverse Damenbesuche inklusive. Das war alles nicht ganz einfach für eine selbstbestimmte und alleinstehende Frau.

Ihre Tochter Matti, stellte sich heraus, als sie ebenso vor Milas Türe stand, ist schwanger und ist aus der Wohnung ihres Zahnarztfreundes zu Mila geflüchtet.

Was bleibt einer liebenden Mutter da noch übrig. Plötzlich befand sie sich in einer WG samt Hund. Diesen hat sie in ihr Herz geschlossen, nachdem sie diesem eine Hundeerziehung zukommen ließ. Sie absolvierte täglich ihre Spaziergänge mit dem Hunde und lernte nette Leute kennen. Sie hatte richtig Spaß daran, denn ohne diesem Lebewesen wäre sie ganz sicher nicht täglich in den Wald spazieren gegangen.

Zu allem Chaos mit den Kindern meldete sich der angebliche Vater der Tochter und hat mittels Vaterschaftstest bewiesen, daß er eigentlich nicht der leibliche Vater von Matti sei. Er ahnte sogar wer der richtige Vater wäre, da Matti einem ehemaligen Arbeitskollegen sehr ähnelte.

Dann kann auch noch Leos Vater wieder überraschenderweise ins Leben der Familie. Erfreut war Mila über das alles natürlich nicht. Sie versuchte mit allen Mittel die plötzlichen Mitbewohner inklusive deren Väter irgendwie los zu werden. Es war einfach alles zu viel.

Mehr möchte ich nicht verraten. Aber vielleicht findet sich doch noch ein Mann, der ihr Freiheit bietet und sie mit ihm trotzdem eine Lebensgemeinschaft bildet?

Mir gefiel dieser Roman sehr gut und ich habe ihn an zwei Abenden verschlungen. Er ist sehr lebensnah geschrieben und wunderbar zu lesen.

Viel Spaß und gute Unterhaltung!

Brigitte Schild

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