Fürst Metternich über Napoleon Bonaparte

Fürst Clemens Metternich, geboren in Koblenz 1773 und verstorben in Wien 1859, ging 1806 als Gesandter Österreichs an den französischen Hof und zu Napoleon Bonaparte, um als Botschafter die diplomatischen Beziehungen zu leiten. Aus dieser Zeit stammt der erste Text dieses Büchleins über Napoleon, in dem es unter anderem um seine erste Audienz beim Kaiser, Frankreichs innere Lage, den Abbruch des diplomatischen Verkehrs mit Österreich, die Schlacht bei Aspern und die Beschießung der Lobau geht.

Ein zweiter Text wurde von Metternich 1820 verfasst und beschreibt den Charakter und die Eigenheiten Napoleons, die der Fürst persönlich kennenlernte. „Napoleon betrachtete sich als eine Persönlichkeit, einzig in ihrer Art, auf dieser Welt, dazu geschaffen, die Menschen zu regieren und die Geister nach eigenem Ermessen zu leiten. Er betrachtete die Menschen wie der Arbeitgeber die Arbeiter.“ (S120)

Auffallend ist, dass der Diplomat Metternich ein genauer aber sachlicher Beobachter ist und sich durch Äußerlichkeiten und Ränge nicht einschüchtern lässt. Seine Betrachtungen sowohl zur politischen Lage als auch zur Bedeutung der Persönlichkeit Napoleons, sind zeitgeschichtlich ausgesprochen interessante Studien und blicken hinter die Kulissen der Macht! Für historisch Interessierte ein informatives Büchlein, das spannende Einblicke gewährt!

Details zum Buch:

1.Auflage 2019

Braumüller Verlag

ISBN 978-3-99100-270-3

Bettina Armandola

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