Stirb, Romeo!

stirb-romeoStefan Keller
Stirb, Romeo!

Deutschland 1984.
Die eiserne Mauer steht noch, die DDR hat ihre Spione überall.
Und vor allem haben sie es auf Sekretärinnen von Bundesbehörden abgesehen, die Zugriff auf geheime Dokumente haben könnten.
Darunter gehört auch Vera Marx. Ihr Mann vergnügt sich lieber mit den Praktikantinnen und fährt mit seinem Porsche in der Gegend herum, als sich um sie zu kümmern.
Kein Wunder, dass sie dann auf die Avancen von einem Sänger im Nachtklub hereinfällt. Yannick heißt er, und er kann nicht nur auf der Gitarre wunderbar spielen. Vera ist hin und weg von ihm und lässt sich vollends auf ihn ein.
Leider.
Der Romeo hat zugeschlagen.

Eine absolut fesselnde und spannende Geschichte, ich frage mich, wie viele Frauen, wirklich das Opfer eines DDR-Romeos wurden…
Und da es im Jahr 1984 stattfindet = keine Handys oder sonstigen Spielereien aus der heutigen Zeit gab, ist das Nichtvorhandensein SEHR erholsam. Man bräuchte mehr solcher Krimigeschichten, die vor der Handy & Co Zeit spielen, denn damals mussten sie noch mit „einfacheren“ Mitteln die Fälle aufklären.

Über den Autor:
Stefan Keller lebt und arbeitet als Autor, Dozent und Dramaturg in Düsseldorf. Nach seiner Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist und Theaterdramaturg schrieb er unter anderem Hörspiele, Skripts für Fernsehshows, Drehbücher und Bühnenstücke. Zudem lektorierte er für Filmproduktionen und Fernsehsender und gibt seit mehreren Jahren Schreibkurse an der Universität zu Köln.

Verlag: Gmeiner
Erscheinungsdatum: Juli 2016
Paperback, 342 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1979-9
UVP: € 12,40

Elisabeth Schlemmer

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