Das fremde Mädchen

Das fremde Maedchen von Katherine Webb

Katherine Webb
Das fremde Mädchen

Aus dem englischen von Katharina Volk

Bath, England 1803 & 1821.
Rachel hat von der Geschichte, welche sich gute zwanzig Jahre zuvor in diesem Haus abgespielt hat, keine Ahnung. Sie ist hier, um als Gesellschafterin oder besser gesagt als Aufpasserin zu fungieren und ein paar Münzen nach Hause zu bringen, die ihr Reinfall von Ehemann dann wieder schnellstmöglich am Kartentisch verspielen und versaufen kann. Aber besser hier ihre Nachmittage zu verbringen, als alleine zu Hause zu sitzen und auf ihren Ehemann zu warten.
Der Herr des Hauses, Jonathan Alleyn, mit seiner zurückgezogenen und verbitterten Art, hat es ihr angetan. Auch wenn er ihr gegenüber bereits handgreiflich geworden ist, stellt Rachel ihre Besuche nicht ein. Sie erfährt erst nach und nach, wieso er hier so zurückgezogen lebt, seinen Frust und Trauer in Alkohol ertränkt und warum gerade sie – Rachel – ihn so an die Vergangenheit erinnert. Auch erfährt sie, was das Dienstmädchen Sterling damit zu tun hat. Die zu seinen größten Feinden gehört und wiederholt behauptet er hätte seine große Liebe auf dem Gewissen. Rachel kann das aber nicht glauben und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Wahrheit, die ihr ganzes Leben verändern wird.

Der Verlauf der Geschichte lässt viele Mutmaßungen zu, leider waren meine alle falsch, umso überraschter war ich über das Ende. 655 Seiten purer historischer Genuss.

Über die Autorin:
Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Nach dem großen internationalen Bestseller »Das geheime Vermächtnis«, folgten zahlreiche Romane, die in England und Italien spielen. Die Autorin wählt für „Das Versprechen der Wüste“ erstmalig einen Schauplatz, der die Leser in den arabischen Oman entführt. Sie lebt in der Nähe von Bath, England.

Verlag: Diana 
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2016
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-35681-8
UVP: € 10,30

 

Elisabeth Schlemmer

Das Café der guten Wünsche

Marie Adams
Das Café der guten Wünsche

Julia, Laura und Bernadette haben ein kleines Café.
Das besondere an diesem Café ist, dass sie jedem Gast einen Wunsch mit auf dem Weg geben. Die Gäste wissen aber nichts davon. Nur bemerken die Gäste, dass sie nach einem Besuch, sich immer ein klein bisschen besser fühlen. Und genau das ist der Sinn davon.
Als aber Julias Bruder sein eigenes, größeres Café eröffnet und gerade mit dem Wünschen eine große Marketingkampagne fährt, fällt Julia nur eine Person ein die,  abgesehen von ihnen Dreien, von diesem Geheimnis gewusst hat – ihr neuer Untermieter Robert.
Wie konnte sie sich nur so in ihn täuschen? Langsam aber stetig hat er ihr Herz erobert. Julia hat darüber sogar fast den kommenden Besuch von ihrer Jugendliebe Jean vergessen. Sosehr hat sie die Zeit mit Robert genossen. Aber dass er so in den Rücken fallen konnte, kann Julia einfach nicht glauben. Oder doch?

Ein Wunsch-Café würden wir hier in Wien auch gut gebrauchen können 😉 aber zurück zum Buch, eine bezaubernde Idee, gepaart mit viel Liebes-Wirrwarr. Ich sage hier nur: lesen und überraschen lassen.

Über die Autorin:
Marie Adams veröffentlichte unter anderem Namen bereits Romane – in denen es darum geht, die Liebe nach Jahren durch den Alltag zu retten und das Familienchaos zu meistern. Umso mehr Freude hat sie nun daran, ein Liebespaar auf fast märchenhafte Weise erst einmal zusammenzubringen – schließlich weiß sie aus eigener Erfahrung, wie irrational das Glück manchmal arbeitet.

Verlag: Blanvalet 
Erscheinungsdatum: 19. September 2016
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-7341-0278-3
UVP: € 9,30

 

Elisabeth Schlemmer

 

 

Braut und Rüben

Michaela Thewes
Braut und Rüben

Man könnte es als Wink des Schicksals sehen, aber gerade als Lizzie mit ihrem zukünftigen Ehemann, den Dorfarzt Alexander, einander das Ja-Wort geben will, wird die Tür geöffnet und laut nach dem Arzt gerufen, dh nach dem Bräutigam. Und der lässt alles liegen und stehen, um seinen ärztlichen Pflichten nachzukommen.

Pech oder doch Schicksal?

Lizzie ist sich nicht sicher, die Unsicherheit nach diesem Fiasko nimmt immer mehr zu. Ist Alexander überhaupt der Richtige für sie? Oder warum reagiert sie so empfänglich auf die Avancen eines Gastes, der sich in ihrer kleinen Landpension ein Zimmer genommen hat. Doch als die dann erfährt, dass gerade dieser Gast dafür verantwortlich ist, dass ihre Hochzeit nicht stattgefunden hat, weiß sie nicht, ob sie wütend oder dankbar sein muss.

Eines ist aber gewiss, sie muss ein Auge auf den Gast haben, so wie es scheint, wollte er bei diesem Unfall sein Leben ein Ende setzen, und dass darf auf keinen Fall passieren. Denn irgendetwas löst dieser Mann in ihr aus, außerdem kann er hervorragend mit ihrem Sohn umgehen. Was soll sie bloß machen?

Eine verzwickte und erfrischende Geschichte mit viel Humor, die den Leser einige Male herzhaft zum Lachen bringt.

Über die Autorin:
Michaela Thewes, geboren 1972, lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn bei Düsseldorf. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Verlags- und Werbebranche ist die gelernte Verlagsbuchhändlerin seit mehreren Jahren selbstständig. Sie arbeitet als freie Werbetexterin und Autorin sowie als Kolumnistin für eine Frauenzeitschrift.

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 13. Jänner 2017
Taschenbuch, 302 Seiten
ISBN: 978-3-404-17456-0
UVP: € 9,90

 

Elisabeth Schlemmer

 

 

Amore al dente

Katherine Wilson
Amore al dente

Wie mir das Schicksal die beste Schwiegermutter der Welt bescherte, ich die italienische Kochkunst entdeckte und in Neapel die große Liebe fand

Aus dem Amerikanischen von Jochen Schwarzer

Die Amerikanerin Katherine macht nach dem College ein 3-monatiges Praktikum im amerikanischen Konsulat in Neapel. Und dort lernt sie auch Salvatore kennen. Bei ihrem ersten „Date“ führt er sie nicht etwa in ein Restaurant aus, nein, er lädt sie zu sich nach Hause ein, zu einem Abendessen, zubereitet von seiner Mamma.
Zuerst ist Katherine etwas schockiert über diesen Abend, aber schnell stellt sie fest, was es heißt, im Kreise einer italienischen Familie zu essen. Es ist eine Offenbarung. Ein ganz neues Lebensgefühl. Ein Gefühl, welches Katherine nicht mehr missen möchte. Und welches sie nach ihrer Rückkehr nach Amerika nicht mehr wiederfinden kann. Es kann nur eine Lösung geben, zurück nach Italien.

Normalerweise hört & liest man nur über „schreckliche“ Schwiegermütter, aber dieses Buch ist die große Ausnahme. Hier wird die Schwiegermutter zwar auch manchmal kritisiert, aber das Lob überwiegt allemal. Und dank der Fotos auf den Innenseiten, kann sich auch der Leser hervorragend vorstellen, was für eine wunderbare Schwiegermutter Katherine bekommen hat.

Über die Autorin:
Katherine Wilson reiste im Anschluss an ihr Studium nach Neapel und blieb. Heute lebt sie mit ihrem italienischen Ehemann und zwei Kindern in Rom. Sie arbeitet als Synchronsprecherin, Übersetzerin und Schauspielerin für Musical und Film – ihre Leidenschaft aber gehört dem Kochen der wunderbaren Gerichte ihrer Schwiegermutter.

Verlag: Knaur HC
Erscheinungsdatum: 1. April 2016
Hardcover, 320 Seiten
ISBN: 978-3-426-65583-2
UVP: € 16,99

Elisabeth Schlemmer

 

Die Reise der Amy Snow

Tracy Rees
Die Reise der Amy Snow

Aus dem Englischen übersetzt von Elfriede Peschel

England 1848
Amy Snow ist ein Findelkind, einst von ihrer besten Freundin Aurelia Vennaway gefunden, wurde sie in dem Herrenhaus nur toleriert aber keinesfalls akzeptiert. Nach ihrem Tod muss sie das Herrenhaus so schnell wie möglich verlassen. Aurelia hat ihr zu diesem Zweck etwas Geld vermacht. Die Tränen der Trauer sind noch nicht getrocknet, da macht sich Amy schon auf dem Weg.
Doch Aurelia hat vorgesorgt und für Amy noch einen Brief hinterlassen mit der Botschaft, dass sie Amy auf eine Schatzsuche quer durch England schicken wird, so wie sie beide es früher immer gemacht haben.
Und mit jedem Brief, den sie an den Stationen erhält, den Menschen die sie dort treffen wird, erfährt Amy ein weiteres Geheimnis aus der Zeit, als Aurelia von zu Hause fort war.
Die Reise ins Ungewisse kann losgehen!

Eine traumhafte Geschichte, bei jedem Brief fiebert man mit, was wohl als Nächstes passiert, wohin es wohl gehen mag, als sich Amy dann auch noch verliebt und nicht weiß, ob sie die Reise fortsetzen soll oder nicht, wird man sogar etwas zornig… weil man unbedingt wissen möchte, was das „große“ Geheimnis ist, worauf Aurelia in ihren Briefen anspielt.

Über die Autorin:
Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman „Die Reise der Amy Snow“ wurde aus über tausend Einsendungen in einem Schreibwettbewerb als Gewinner ausgewählt. Sie lebt in South Wales, England.

Verlag: List 
Erscheinungsdatum: 14. März 2016
Hardcover, Klappenbroschur, 480 Seiten
ISBN: 9783471351369
UVP: € 15,50

Elisabeth Schlemmer

Toter Dekan – guter Dekan

Georg Langenhorst
Toter Dekan – guter Dekan
Mord in der theologischen Fakultät

Kriminalhauptkommissar Bernd Keller hat diesmal die ungute Aufgabe einen Mord in der theologischen Fakultät aufzuklären. Deren Dekan lag Montagmorgen erschossen in seinem Büro.
Es können also auch Theologen töten, oder steckt jemand anderes dahinter?
Dieser Frage versucht er und sein Kriminalhauptmann Dominik Thiele herauszufinden. Aber die Theologen sind ein ganz eigenes Völkchen, und wie es nach den ersten Recherchen aussieht, war der ermordete Dekan keineswegs beliebt. Die Liste der Feinde ist lang.
Was ihnen fehlt, ist ein stichhaltiges Motiv, doch Bernd Keller vertraut seinem Gefühl und glaubt, den Grund zu wissen, jetzt heißt es nur noch den Täter / die Täterin dingfest zu machen.

Das Team Keller & Thiele sind überzeugend und symphytisch, und haben sich somit einen fixen Platz auf meiner Krimiliste gesichert.

Über den Autor:
Georg Langenhorst ist Professor für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts/Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg. Sein Forschungs- und Publikationsschwerpunkt ist der Dialog von Theologie und Literatur.

Verlag: Echter
Erscheinungsdatum: 1. Auflage 2016
Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten
ISBN: 978-3-429-03951-6
UVP: € 15,40

 

Elisabeth Schlemmer

Das Liebes-Projekt

Lydia Netzer
Das Liebes-Projekt

Aus dem Amerikanischen von Beate Brammertz

Wenn pragmatisches Denken auf träumerische Vorstellungen trifft, hat das Zukunftschancen?
Der verträumte Kosmologe George und die nüchterne Astrophysikerin Irene sehen sich auf einer Preisverleihung. Es ist, als hätte der Blitz eingeschlagen, die beiden sind voneinander hin und weg.
Was sie nicht wissen, sie sind füreinander bestimmt, seit dem Tag ihrer Geburt. Ihre Eltern haben damals genau ausgerechnet, wann der richtige Zeitpunkt der Geburt sein muss, damit diese beiden Menschen perfekt zueinanderpassen. Doch davon wissen die beiden noch nichts.
Sie wissen nur eines, etwas zieht sie zueinander hin. Was es auch ist…
Doch was hält das Schicksal noch für sie bereit?

Eine Geschichte über das Schicksal, die Liebe und die Sterne. Kann man das Liebesglück zweier Menschen von Anfang an bestimmen oder umgeht man dadurch das Schicksal?
Dieses Buch erzählt die Geschichte davon, einfach bezaubernd.

Über die Autorin:
Lydia Netzer wurde in Detroit geboren und wuchs unter dem endlos weiten Sternenhimmel des Mittleren Westen auf. Unzählige Nächte verbrachte sie wach, den Blick auf die Sterne gerichtet, und dachte sich Geschichten aus. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern, zwei Boston Terriern und einem Pferd auf einer Farm in Virginia.

Verlag: btb 
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2106
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-442-71402-5
UVP: € 10,30

 

Elisabeth Schlemmer

 

 

Sie dürfen den Nachbarn jetzt küssen

Julie James
Sie dürfen den Nachbarn jetzt küssen

Ins Deutsche übertragen von Stephanie Pannen

In das Haus von Scheidungsanwältin Victoria Slade wird eingebrochen, und sie ist zu Hause. Sie bekommt alles mit, wie die Diebe ihr Haus durchsuchen, wie sie sich ihrem Versteck immer näherkommen, wo bleibt die Polizei?
Dieser Abend bleibt Victoria lange in Erinnerung, seit diesem Abend hat sie immer wieder mal Panikattacken. Zu viele Leute auf engen Raum bereiten ihr Unbehagen, abgesehen davon, kann sie in ihrem Haus nicht bleiben. Sie braucht eine neue Bleibe. Diese findet sich bald, doch bis sie dort einziehen kann, muss dauert es noch einige Zeit, eine Übergangswohnung muss her. Die findet sie neben dem attraktiven Journalisten Ford. Bei dem sich die Mädels die Klinge in die Hand drücken. Victoria kann es nicht fassen, sie wohnt neben Supermacho. Dass ihr Nachbar super aussieht, kann sie nicht leugnen, durchtrainiert, groß, charmant, auch sie ist gegenüber seinem Charme nicht unempfänglich. Und als er mit ihr gemeinsam dann auch noch an einem Fall arbeitet, lernt sie eine unbekannte Seite von ihm kennen. Und ihr Herz wird weich…

Eine witzig-spritzige Geschichte über den sexy Nachbarn, der nicht nur Muskeln, sondern auch Herz hat. Eine Buch für zwischendurch, mit Herz-Schmerz, Romantik und einem Happy End.

Über die Autorin:
Julie James hat an der University of Illinois Jura studiert und einige Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet, bevor sie Drehbücher zu schreiben begann. Heute lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin in Chicago. Ihre Romane wurden in zwölf Sprachen übersetzt.

Verlag: Lyx
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016
Taschenbuch, 358 Seiten
ISBN: 978-3-7363-0293-8
UVP: € 10,-

 

Elisabeth Schlemmer

 

 

Der Geschmack von Salz und Honig

Hannah Tunnicliffe
Der Geschmack von Salz und Honig

Aus dem Englischen von Hanne Hammer

Der große Tag, ihre Hochzeit, war nur mehr wenige Tage entfernt, so lange hat sie auf diesem Augenblick gewartet. Doch anstatt ihm in der Kirche entgegenzuschreiten, schreitet sie hinter seinem Sarg her.
Das Leben ist nicht gerecht, es hat ihr Alex genommen. Die Liebe ihres Lebens.
Francesca kann es einfach nicht glauben, sie kann nicht zurück in ihre gemeinsame Wohnung, sie kann nicht arbeiten, sie muss Alex irgendwie nahe sein. Und so fährt sie in eine alte Fischerhütte, wo er einst viel Zeit mit seinem Großvater verbracht hat.
Dort angekommen, noch in Trauerkleidung, vergräbt sie sich in ihrer Trauer. Die Minuten werden zu Stunden, die Zeit zieht unbemerkt bei ihr vorbei. Doch der Schmerz bleibt. Warum musste er ausgerechnet an diesem Wochenende surfen gehen? Keiner kann ihr das beantworten, die Schuldfrage bleibt ungeklärt.
Doch lange bleibt sie nicht unbemerkt in der Hütte, der Verwalter und seine Tochter sehen nach dem Rechten, das aufgeweckte Mädchen lässt Francesca wieder lächeln. Dann taucht auch noch ihre Familie auf, angefangen mit ihrer Schwester Bella, die einfach auf und davon ist und jetzt nicht mehr verschwinden will. Dann kommen auch noch ihr Vater und die Tanten. Nie hat man Ruhe von der ganzen Sippschaft. Ganz unrecht ist es Francesca aber nicht. Die Familie hilft ihr, bei sich zu bleiben, nicht in der Trauer zu versinken.
Doch dann lernt sie ein Mädchen kennen, ein Mädchen, das ihren Alex sehr gut gekannt hat – besser als ihr lieb ist.

Trauer ist nie schön, egal, in welcher Form darüber geschrieben wird und was nachher noch kommt. Ich muss immer aufpassen, dass ich bei solchen Büchern genügend Taschentücher dabei habe (und hoffentlich sitze ich nicht gerade in der S-Bahn, wenn „DAS“ passiert). Aber die Autorin hat in ihrer Geschichte dieses Thema sehr feinfühlig behandelt. Und auch, dass wir die Verstorbenen kurz nach dem Tod gerne zu Göttern hochstilisieren, doch sie waren auch nur Menschen wie du und ich.

Über die Autorin:
Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete zunächst in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien. Nach Der Duft von Tee ist Der Geschmack von Salz und Honig der zweite Roman der Autorin im Diana Verlag.

Verlag: Diana
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-453-35894-2
UVP: € 10,30

 

Elisabeth Schlemmer

 

Elefant

Martin Suter
Elefant

Obdachloser Schoch macht in seinem Versteck eine merkwürdige Entdeckung. Ein kleiner rosaroter Elefant steht da. Zuerst gibt er dem Alkohol die Schuld, vielleicht hat er doch ein paar Bier zu viel gekippt, aber der Elefant bleibt da, und in der Nacht leuchtet er auch noch.
Was ist das für ein Wesen?
Was Schoch nicht weiß, ist, dass der kleine rosarote Elefant eine Sensation ist, eine genmanipulierte Sensation. Dahinter steckt viel Arbeit und der Genforscher Roux und seine chinesischen Auftraggeber haben hier viel Geld und Zeit investiert. Und jetzt wollen sie den Elefant wieder haben – um jeden Preis.

Eine außergewöhnliche und sensationelle Geschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihrem Bann zieht.

Über den Autor:
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, arbeitete bis 1991 als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Elefant‹ – und ›Business Class‹-Geschichten sowie seine ›Allmen‹- Krimiserie sind auch international große Erfolge. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Zürich.

Verlag: Diogenes
Erscheinungsdatum: 18. Januar 2017
Hardcover, Leinen, 352 Seiten
ISBN: 978-3-257-06970-9
UVP: € 24,70

 

Elisabeth Schlemmer