Nacht über den Wassern

Ken Follet
Nacht über den Wassern

Aus dem Englischen von Gabriele Conrad und Lore Straßl

September 1939.
England erklärt Hitler den Krieg.
Der legendäre American-Flying Clipper, ein Langstreckenflugzeug ist Mittelpunkt der Geschichte.
An Board eine aristokratische Familie, die aufgrund der faschistischen Einstellung des Vaters, England den Rücken kehrt oder besser gesagt flüchtet, ein Dieb, eine Schauspielerin, ein angesehener Wissenschaftler, der vor den Nazis flüchtet, ein Mörder, der nach Amerika überstellt werden soll, eine junge Frau, die mit ihrem Liebhaber vor ihrem Mann flüchtet, eben jener gehörnte Ehemann, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und viele mehr.
Doch die wichtigste Person in dieser Geschichte ist Eddie, der Flugingenieur. Kurz vor Abflug bekommt er einen Anruf, seine geliebte Frau Carol-Ann wurde entführt und er muss den Anweisungen der Entführer folge leisten, sonst wird er seine schwangere Frau nie wieder sehen. Sie verlangen von ihm, den Clipper an einer bestimmten Stelle runter zu bringen. Eddie kann sich zuerst daraus keinen Reim machen, doch je länger der Flug dauert, und seine Wut wächst, glaubt er, den Grund dafür zu kennen. Nicht nur das Leben von Carol-Ann, sondern auch das Leben der Fluggäste und dem Bord – Personal Spiel stehen auf dem Spiel.

Ein rasanter Thriller, der geschickt, zwischen den einzelnen Protagonisten wechselt, ohne irritierend zu sein. Die Basisgeschichte und der Austragungsort machen das Ganze nur noch spannender. Bis zum Schluss hält man den Atem an, ob und wie das wohl enden wird. Der Meister seines Faches hat wieder ein Paradestück abgeliefert.

Über den Autor:
Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“.
Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. Dem jungen Ken blieben zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte – und die Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; er war ganz versessen auf Bücher, und nirgendwo ging er so gern hin wie in die öffentliche Bibliothek.„Ich hatte kaum eigene Bücher und war immer dankbar für die öffentliche Bücherei. Ohne frei zugängliche Bücher wäre ich nie zum eifrigen Leser geworden, und wer kein Leser ist, wird auch kein Schriftsteller.“
Mehr über Ken Follett finden Sie hier. 

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2018
Taschenbuch, 605 Seiten
ISBN: 978-3-404-17809-4
UVP: € 11,-

Elisabeth Schlemmer

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