Let`s talk about Erziehung und Kinder

Wenn man selber Kinder hat, gibt es plötzlich jede Menge Experten rund um einen herum, die ganz tolle Tipps geben. Dabei sollte man in Sachen Erziehung und Kinder am besten auf sein Bauchgefühl hören. Dennoch gibt es sicherlich immer wieder Themen und Probleme, die auftauchen und bei denen man sich gerne professionelle Unterstützung holen würde. Oft hilft es auch schon zu wissen, dass man mit dem Thema nicht alleine ist. Hierfür sind für mich Bücher einfach genau die richtigen Ratgeber und so werde ich euch heute und morgen ein paar sehr informative Ratgeber zeigen, die sehr viele Themenbereiche abdecken und vielleicht auch für euch spannend sein könnten.

Leuchtturmeltern von Melanie Hubermann erschienen im DTV Verlag

Noch habe ich etwas Zeit bis die Kinder in die Pubertät kommen, aber wenn es soweit ist, möchte ich vorbereitet sein und so finde ich diese Buch und den Ansatz, der darin kommuniziert wird, sehr spannend und das Buch sehr lesenswert. Es gibt hier ganz viele Praxisbeispiele, die das Buch einfach sehr authentisch und weniger theoretisch machen und man so richtig Freude beim Lesen hat. Melanie Hubermann ist Familientherapeutin und weiß, wovon sie spricht. Die Tatsache, dass die Autorin selber auch beruflich in genau dieser Branche arbeitet verleiht dem Buch eine zusätzliche Professionalität und auch Seriosität. Ich denke die Pubertät darf kommen 🙂

Zum Inhalt:

Familienglück trotz Pubertät

In Familien mit pubertären Kindern kommt es häufig zu Diskussionen, Rückzug, Wut und Streit. Doch oft ist die Ursache nicht das Verhalten der Kinder, sondern das der Eltern. Denn wenn Eltern sich nicht über ihre Werte und Wünsche im Klaren sind und nicht gut für sich selbst sorgen, können sie ihrem Nachwuchs keine Orientierung geben.
Die Familientherapeutin Melanie Hubermann erklärt anhand von Fallbeispielen aus ihrer Praxis, wie das Konzept der New-Authority Eltern helfen kann, wieder gut in Kontakt mit sich zu kommen, eine starke Präsenz auszustrahlen, Regeln und Strukturen einzuführen sowie Konflikte konstruktiv zu lösen. So werden sie zu Leuchttürmen, die in der Lage sind, ihre Kinder gut durch die Pubertät zu navigieren.

Dein Kind isst besser, als du denkst! von Katharina Fantl und Julia Litschko erschienen im Kösel Verlag

Ernährung und Essen ist sicherlich eines der stärksten Themen, mit denen sich Eltern von Beginn an beschäftigen. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass es hierzu auch schon einige Bücher gibt. Ich freue mich, dass dieses Buch bei mir gelandet ist und ich es mir in Ruhe durchlesen konnte. Ich bin eine von den Müttern, die versucht immer frisch zu kochen, von Beginn an und die versucht viel Abwechslung auf den Esstisch zu zaubern. Manchmal gar nicht so leicht, wenn es doch mehrere Familienmitglieder gibt und jeder andere Vorlieben hat. Dieses Buch gibt einem als Elternteil ein gutes Gefühl, dass man richtig handelt, wenn man sich auf sein Bauchgefühl verlässt und auch dem Kind selber auch vertraut. Ihr erfahrt hier, was ein confidimus Prinzip ist, wie unser Körper funktioniert, warum es eine fremdbestimmte Ernährungsgesellschaft gibt und wie man einen entspannten Familientisch hinbekommt. Ihr seht lauter super interessante Themen, die hier auf euch warten. Ein sehr informatives Buch, bei dem man nicht nur Theorie, sondern auch Praxis erfahren kann.

Zum Inhalt: Endlich Entspannung am Familientisch!

Von Geburt an haben Kinder ein natürliches Gespür für Hunger, Sättigung, Appetit und Bekömmlichkeit. Doch viel zu häufig bringen starre Ernährungsregeln diesen inneren Kompass aus dem Gleichgewicht. Was dabei oft nicht mehr gesehen wird, sind die körperlichen und seelischen Bedürfnisse von Kindern. Dass kleine Esser Lebensmittel ablehnen oder sich phasenweise einseitig ernähren, ist meist entwicklungsbedingt. Indem Eltern ihre Kinder hier vertrauensvoll und achtsam begleiten, helfen sie ihnen, langfristig ein entspanntes Verhältnis zum Essen zu entwickeln.



Dieser wegweisende Ratgeber

• klärt über verbreitete Denkfehler beim Essen auf

• beantwortet häufig gestellte Eltern-Fragen

• zeigt Wege im Umgang mit emotionalem Essen auf

• bietet Übungen für herausfordernde Situationen im Alltag

• bestärkt Mütter und Väter in der Wahrnehmung ihrer Kinder



Mit Fragebogen, Erfahrungsberichten und zahlreichen praktischen Übungen.

Jedes Kind darf glücklich sein von Maren Hoff erschienen im GU Verlag

Ihr seht zum Thema Familie und Kinder gibt es so unglaublich viele Themen, eines spannender, als das andere. Dieses Buch hier beschäftigt sich mit der Erziehung von Kindern und wie wir die Erziehungsfehler unserer Eltern überwinden können, damit unsere Kinder unbeschwert aufwachsen. Ein höchst brisantes und emotionales Thema. Die Autorin coacht selber erfolgreich Eltern und Familie und ist somit selber aus dem Fach und weiß, wovon sie spricht. Sie zeigt wie jeder den Kreislauf von Überforderung, Sorgen und Konflikten durchbrechen kann. Man wird hier beim lesen recht viele AHA Erlebnisse haben, die ihre Wirkung langfristig nicht verfehlen werden. Großartig zu lesen!

Zum Inhalt:

Ein Kind zu bekommen empfinden junge Eltern als große Umwälzung. Sie möchten einen guten Start ins Leben ermöglichen, sehen sich aber oft mit Unsicherheiten und Ängsten konfrontiert. Maren Hoff arbeitet täglich mit Müttern und Vätern, die sich in der Erziehung nicht an den eigenen Eltern orientieren möchten – viele haben selbst negative Erfahrungen gemacht und befürchten, dass sie emotionale Verstrickungen und Mikrotraumata unbewusst an die eigenen Kinder weitergeben könnten. Die Autorin zeigt Wege auf, schmerzhafte Muster zu identifiziert und Schuldzuweisungen aufzulösen. So kann die Erziehung des eigenen Nachwuchses befreit von alten Wunden entspannt und glücklich gelingen.

Beziehungskiller Kind? von Susanne Wawer erschienen im Trias Verlag

Ein Kind in einer nicht gefestigten Beziehung zu bekommen ist keine gute Idee, auch in einer gut funktionierenden Partnerschaft stehen die beiden Elternteile plötzlich vor komplett neuen Herausforderungen, die überfordern können. Es bleibt wenig Zeit als Paar. Kennt ihr diese Sätze oder habt es vielleicht sogar selber erleben müssen? Ich habe selber schon öfters im Bekanntenkreis erlebt, dass sich Paare nachdem sie Kinder bekommen haben plötzlich trennen und keinen Weg mehr zueinander finden. Dieses Buch widmet sich nun genau diesem Thema und gibt Hilfestellung, wie man als Eltern den Familien-Alltag harmonisch und gleichberechtigt leben kann. Das Thema der traditionellen Rollenbilder ist hier auch ein wichtiger Bereich, sowie Zusammenbleiben trotz Schwierigkeiten oder doch besser die Trennung. Hier wird thematisch nicht gewertet, sondern erklärt, gezeigt und besprochen und deswegen finde ich dieses Buch wirklich gut und authentisch.

Zum Inhalt:

Raus aus der Beziehungskrise Die Kinder lernen laufen, aber in der Beziehung läuft nichts mehr? Mama schmeißt den Haushalt und Papa bringt das Geld nach Hause? Willkommen in der Familienfalle. Aus modernen, gleichberechtigten Partnern werden schneller traditionelle Familieneltern, als ihnen lieb ist. Häufig fallen Paare – zunächst unbemerkt – in alte Rollenmuster zurück, wenn das erste Kind geboren wird. Auf Dauer macht das beide unzufrieden. Kommt Ihnen bekannt vor? Bevor es richtig knallt, machen Sie jetzt Nägel mit Köpf(ch)en: Bedürfnisse erkennen und kommunizieren, den Alltag gerechter aufteilen, mit dem Partner Sinnlichkeit aufleben lassen, den Spagat zwischen all den Ansprüchen meistern – so wird die Elternbeziehung wieder zur Liebesbeziehung., Susanne Wawer studierte in Leipzig Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte, ist als freie Autorin tätig und unterrichtet Grundschüler. Sie lebt mit Mann und zwei Kindern in Berlin., – Schonungslos – authentisch – differenziert – Raus aus der Familienfalle – Von der Elternbeziehung zurück zur Liebesbeziehung.

#gemeckerfrei von Uli Bott und Bernd Bott erschienen im Herder Verlag

Auch wenn man sich immer vorgenommen hat niemals herumzumeckern…kann ich euch leider aus Erfahrung sagen, es passiert leider trotzdem. Umso wichtiger ist es die Reißleine zu ziehen, sich zurückzunehmen und wieder auf seine Werte zu besinnen und genau diese Werte auch die Kindern weiterzugeben. Familie soll glücklich sein und Halt geben und genau hier setzt dieses Buch an. Man muss nicht perfekt sein, sondern am besten authentisch und liebevoll. Dieses Buch zu lesen ist wie ein Gespräch – richtig gut zu lesen!

Zum Inhalt:

Ein Buch für Eltern, die Gemecker in der Partnerschaft und in der Familie satthaben, die Selbstfürsorge leben und ihre Kinder unterstützen statt erziehen wollen. #gemeckerfrei steht für einen gelassenen Alltag, in dem die Bedürfnisse aller gelebt werden können. Für wertschätzende Partnerschaft der Eltern und eine achtsame Eltern-Kind-Beziehung. Familie soll, muss und kann Glück sein. Elternsein ist leicht, wenn man weiß wie es geht. »Niemand hat Kinder bekommen, um sich mit ihnen zu ’streiten‘. Wir alle sind Eltern geworden um Familie zu leben: fröhlich, liebevoll, gemeinsam.«

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Lesen dieser Bücher und eine Menge toller Tipps und Anregungen.

Barbara

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