Salzkruste

Cover_SalzkrusteOtto Licha

Salzkruste

Der junge Klaus versteht seine Familie nicht und umgekehrt scheint es nicht anders. Als seine Schwester ein Hundewelpen findet, nimmt er sich dessen an und der Hund Wolfi wird sein bester Freund, seine Familie. Die einzige Person, die Klaus wirklich gut findet ist Tante Rosemarie. Sie ist eine bekannte Schauspielerin und seine erste große Liebe, heimlich natürlich. Dann lernt er Nina kennen und die beiden werden ein Paar. Der Vater von Nina, General genannt, hat große Bedenken, sieht aber schließlich ein, dass er dem jungen Glück nicht auf Dauer im Wege stehen kann. Ein gemeinsamer Urlaub des jugendlichen Paares mit Tante Rosemarie in Italien wird zur ernsthaften Zerreißprobe: Nina kann sich schnell ausrechnen, was Klaus mit seiner Tante verbindet …

Der Roman ist dreigeteilt und beginnt in den 1970ern in Innsbruck und springt dann in die 1980er und 1990er Jahre. Licha erzählt abwechselnd aus der Perspektive der einzelnen Figuren und läßt einen an deren Gedanken und inneren Konflikten teilhaben. Mich hat das Buch leider nicht wirklich gefesselt: zu viel Introspektion, zu wenig mitreißende Handlung.

Infos zum Autor:

Otto Licha, geboren 1952 in Wien, Studium der Physik und Mathematik an der Universität Innsbruck, 1979 Doktorat sub auspiciis praesidentis, Ausbildung am Konservatorium der Stadt Innsbruck im Hauptfach Violine. Seit 1980 als Autor tätig, lebt in Innsbruck. Bei Limbus: Geiger (2008, auch als Limbus TB 2013), Salzkruste (2010), Kripp (2012), Sieben (2013).

Details zum Buch:

Limbus Verlag
Hardcover, 160 Seiten
Erschienen 2010, Reihe Zeitgenossen
ISBN 978-3-902534-40-8
€ 17,90

Rezensiert von Marlies Presser

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