Neu im Buchregal

Ich habe eine paar neue Bücher in meinem Buchregal, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Keine leichten Romane oder Thriller, sondern so richtige moderne Literatur 🙂 Einfach herrlich! Und ein richtig gutes Buch zum Thema Erziehung darf auch nicht fehlen! Achtung Spiegel Bestseller Alarm!

Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen (und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast) von Philippa Perry erschienen im Ullstein Verlag, aus dem Englische von Karin Schuler

Spiegel Besteller – das macht neugierig, vorallem, wenn man selber Kinder hat und natürlich auch nicht perfekt ist, denn wer ist das schon?

299 sehr intensive Seiten, mit denen man sich hier auseinandersetzen kann. Wirklich jeder wichtige Aspekt einer Eltern-Kind-Beziehung wird hier durchleuchtet und erklärt und man kann sich hier durch gezielte eigenen Fragestellungen beurteilen und sich von der Ferne betrachten und danach ggf Änderungen vornehmen. Man findet hier definitiv keinen klassischen Ratgeber, was ich persönlich sehr gut finde, sondern ein Buch, dass wirklich tiefer geht und einen beim Lesen nachdenken lässt. Oft ist man im Alltag so in seinen Strukturen und Abläufen gefangen, dass man ohne fremden Input oder Hilfe gar nicht versucht etwas zu ändern.
Ein wirklich richtig tolles Buch! Sehr inspirierend!

Zum Inhalt:

»Dies ist kein Erziehungsbuch im engeren Sinn. Es geht darum, wie wir selbst erzogen wurden und welchen Einfluss das auf unsere Elternschaft hat, darum, welche Fehler wir machen werden – vor allem solche, die wir nie machen wollten – und was wir dagegen tun können.« Philippa Perry

Kann ich meinen Eltern verzeihen? Darf ich eingestehen, dass ich als Mutter oder Vater einen Fehler gemacht habe? Ja, sagt die erfahrene Psychotherapeutin Philippa Perry. Was Kinder brauchen, sind keine falschen Ideale, sondern wahrhaftige Bezugspersonen. 

In ihrem Nr. 1-Bestseller erklärt Philippa Perry, worauf es zwischen Eltern und Kindern wirklich ankommt. Ihr leicht zugängliches und praxisnahes Konzept verrät: 
• wie unsere eigene Erziehung das Verhältnis zu unseren Kindern beeinflusst 
• wie wir aus Fehlern lernen (und sie wieder gut machen) 
• wie man aus negativen Verhaltensmustern ausbricht 
• wie man mit impulsiven Gefühlen umgeht 
• wie man lernt, wertschätzend miteinander zu sprechen

Darüber reden wir später von Cornelia Achenbach erschienen im Wunderraum Verlag

Ein wunderschön geschriebenes und tiefsinniges Buch über das Leben, über ungesagte Dinge, Geschwister und Familien, die Vergangenheit, nicht gelebtes, Dinge, die man glaubt versäumt zu haben. Bei diesem Buch kann man als Leser unglaublich gut mitfühlen und sich in die Hauptperson reinfühlen, sie verstehen, ihre Gedanken die eigenen sein lassen. Fantastische moderne Literatur, die man einfach gelesen haben muss.

Zum Inhalt:

Wie findet man in ein Leben zurück, das einem abhanden gekommen ist?

Ein kleines Leben im Einfamilienhaus mit Garten, die zwei Kinder längst ausgezogen. Den Lebenstraum, Bücher zu schreiben, hat Margret aufgegeben. Als ihr Mann ins Krankenhaus muss, bleibt sie allein zurück – ein Zustand, der ihr fast gefällt. Sie beginnt, sich Fragen zu stellen. Ist Gert der Richtige? Hätte sie sich damals auf Andreas einlassen sollen? Zur Ablenkung gibt Margrets Bruder ihr die Tagebücher der verstorbenen Mutter zu lesen. Auf einmal ist sie mit einer Liebe konfrontiert, die Krieg und Flucht überstand – und ein Ereignis, über das nie jemand sprach. Bis Ingrid, die ältere Schwester, die jahrelange Distanz durchbricht und endlich zu reden beginnt.

Zwei Königskinder von Sophie Reyer erschienen im Czernin Verlag

Manchmal muss man einfach aus seiner Komfortzone auch beim Lesen raus und über den Brillenrand hinausblicken, dann hat man die Chance dieses unglaublich toll geschriebene Buch zu lesen. Zwei Königskinder ist wunderschön geschrieben, eine Geschichte von einem Mädchen, das geliebt werden möchte und keine leichte Kindheit hat. Sehr intensiv erlebt man mit diesen Zeilen ihre Geschichte, taucht tief ins Leben von Käthe ein und möchte sie ständig in die Arme nehmen und dafür sorgen, dass es ihr gut geht. Sehr einfühlsam geschrieben und wunderschön zu lesen, ist dieses Buch eine richtige Bereicherung. Ich bin froh es gelesen zu haben.

Zum Inhalt:

Eine berührende wie ungeschönt erzählte Coming-of-Age-Geschichte über die Wirren des Erwachsenwerdens und ein Mädchen, das ein Mädchen liebt.

Käthe ist dreizehn und wächst in der Provinz auf. Sie fühlt sich einsam und hässlich. Die Mutter hat die Familie verlassen, der Vater ist wortkarg. Verträumt streunt Käthe durch das Dorf und vermisst die Zeit ihrer Kindheit. Das Erwachsenwerden setzt dem Mädchen mehr und mehr zu, ist es doch ihr größter Wunsch, geliebt zu werden.

Als Käthe in der Chorprobe aber zum ersten Mal Johanna begegnet, scheint sie in ihr nicht bloß eine Freundin, sondern auch ein neues Zuhause gefunden zu haben. Zusehends verwirrt von den Gefühlen, die sie für ihre um zwei Jahre ältere Freundin entwickelt, beginnt sich etwas in Käthe zu verändern. Irgendetwas an ihren Gefühlen für Johanna scheint »nicht ganz normal« zu sein.

Sophie Reyer, eine der interessantesten und vielseitigsten Stimmen der jungen österreichischen Gegenwartsliteratur, erzählt mit leichter Hand und ungemein präzise eine zarte Liebesgeschichte.

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

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