Kochbücher

Gerade lese ich extrem gerne Kochbücher, noch mehr und noch lieber, als sonst. Der Frühling steht schon in den Startlöchern, aber auf Grund einiger Tatsachen geht momentan das Reisen nicht wirklich. Und so mache ich Reisen im Kopf mit tollen Kochbüchern, schönen Fotos und jeder Menge toller Texte. Von Thailand, Deutschland, Hawaii, Österreich bis nach Italien. Mit diesen Büchern könnt ihr unbekümmert Reisen und euch ganz viele tolle Inspirationen holen.

Aloha – Das Hawaii Kochbuch von Viola Lex und Nico Stanitzok erschienen im EMF Verlag

Hawaii wollte ich immer schon einmal erleben und so war die Freude sehr groß dieses wunderschöne Buch in Händen halten zu können. Schon am Cover kann man erkennen, welche positive Energie und tolle Kultur, sowie gutes, frisches Essen dort zu erwarten ist. Die Fotos im Buch sind toll ausgewählt und zeigen den Lesern ein wunderschönes Bild von Hawaii. Vielfältig, farbenfroh und wunderschön!

Beim Lesen des Buches springt einem förmlich die gute Laune entgegen. Tolle Rezepte, geniale Fotos und jede Menge Infos zu den Inseln gibt es auch noch dazu. Die Gerichte sind teilweise Trends, die mittlerweile auch bei uns gelandet sind, wie zum Beispiel Acai oder Poke. Über 90 sowohl traditionelle, als auch moderne Rezepte Hawaiis sind hier zu finden. Ich könnte mich gar nicht entscheiden, mit welchem Gericht ich beginnen sollte. Ein großartiges, wunderschönes und inspirierendes Buch!

Zum Inhalt:

Spektakuläre Vulkanlandschaften, weltberühmte Sandstrände und mitreißende Hula-Tänze – Hawaii ist äußerst facettenreich und zählt mit seinen unterschiedlichen Inseln zu den schönsten Reisezielen weltweit. Aloha – Das Hawaii-Kochbuch bringt einen Hauch Südsee direkt in die heimische Küche. Es bietet über 90 traditionelle und moderne Rezepte der Länderküche Hawaiis, süß und prickelnd, herzhaft und aromatisch. Dazu zählen tropische Cocktails wie Coconut Mojito, fruchtige Bowls und würziges Huli-Huli-Hähnchen mit Sojasoße. Eine Tradition der hawaiianischen Küche, das Kalua-Schwein aus dem Erdloch (hier aus dem Ofen), komplettiert das Buch. Die Zubereitung wird in einfachen Schritten erklärt. Alle notwendigen Zutaten, auch exotische wie Ananas, Macadamianusskerne und Kokosnussmilch, sind im Supermarkt erhältlich und bringen die Tropen kulinarisch ein Stück näher.

Mann backt Heimat von Marian Moschen erschienen im Tyrolia Verlag

Hier findet man österreichische Klassiker neu interpretiert. Dies hat mich als waschechte Wienerin natürlich sofort neugierig gemacht und ich musste das Buch gleich lesen und anschauen. Sehr witzig fand ich gleich zu Beginn das Küchen ABC Deutsch/Österreichisch 🙂 Ein lustiger und sympathischer Einstieg. In diesem Kochbuch findet man ausschließlich süße Rezepte, dafür in wirklich allen möglichen Kategorien. Durch das übersichtliche Inhaltsverzeichnis findet man sich toll zurecht und kann sich gleich genau die Rezepte und Speisen raussuchen, die man gerne nachkochen möchte. Der Autor kommt im Buch sehr sympathisch und authentisch rüber und hat hier wirklich gute Rezepte herausgesucht. Zu Beginn bekommt man in einer Einleitung die wichtigsten Backtipps vermittelt, um eine gute Basis zu haben. Extrem cool habe ich eines der ersten Rezepte gefunden, die Sacher Schichttorte, die optisch rein gar nichts mehr mit der klassischen Sachertorte gemein hat, aber extrem köstlich aussieht und die ich garantiert nachbacken werde. Die Rezepte sind ausführlich und gut beschrieben und man hat beim Lesen das Gefühl sie gut nachbacken zu können. Hier werden geniale traditionelle Rezepte herausgeholt und richtig modernisiert, aber auch charmante Art und Weise. Extrem toll gelungen!

Zum Inhalt:

Ein Land und seine Mehlspeisen

Feine Torten, Strudel, Kuchen, Blätterteig- und Germteigkreationen – außer in Österreich findet man fast nirgendwo auf der Welt in Cafés und Konditoreien eine derartige Fülle an süßen Köstlichkeiten.
Die außergewöhnlichsten Rezepte der österreichischen Mehlspeisenkultur hat Kultblogger Marian Moschen in diesem Buch festgehalten. Einfache Erklärungen lassen auch Anfänger Klassiker wie Linzer oder Sachertorte, Apfelstrudel oder Kirchtagskrapfen in Perfektion aus dem Ofen holen. Stimmungsvolle Fotos vermitteln Heimatgefühl und vermitteln Vorfreude auf das nächste unvergleichliche Geschmackserlebnis.

Tipps:
Vom Autor des beliebtesten deutschsprachigen Foodblogs: http://www.mannbackt.de
Süße Köstlichkeiten perfekt in Szene gesetzt
Für alle, die österreichische Mehlspeisen lieben!

Pure Leidenschaft von Andreas Caminada erschienen im AT Verlag

Schon der Einband und das Cover dieses Buches sind wunderschön und ansprechend. Die Seele der Bündner Küche wird vom Autor hier hochwertig und bekonnt in Szene gesetzt und man darf sich auf ein stilvolles und schönes Buch freuen. Zwischen den Rezepten und Texten darf man sich an wundervollen Fotographien freuen, die genau die richtige Stimmung vermitteln. Die Rezepte im Buch sind absolut Deluxe! Ich weiß noch nicht genau, ob ich mich traue sie nachzukochen, aber vom Chef persönlich würde ich jedes Gericht essen. Die Fotos der Speisen haben ihren ganz eigenen, minimalistischen Stil und sich sehr ansprechend uns stilvoll gemacht. Ein richtiges Highlight fürs Auge und den Magen 🙂

Zum Inhalt:

Das erste Kochbuch von Küchenstar Andreas Caminada ist eine kulinarische Liebeserklärung an seine Heimat Graubünden und eine Verneigung vor der einfachen Küche. »Wer mein Buch liest, soll darin sinnliche und verständliche Rezepte finden, aber auch einen Eindruck gewinnen vom kulturellen Reichtum der Region, ihrer geografischen Vielfalt, ihren aussergewöhnlichen Produkten und den Menschen, die hinter diesen stehen«, sagt der Chef von Schloss Schauenstein. Neben Traditionellem wie Capuns, Maluns oder Pizokel präsentiert Caminada moderne, naturverbundene Gerichte, die die Jahreszeiten und den Ort seiner Verwurzelung, seines Herzens widerspiegeln. Die Stars dieser Kreationen sind Geflügel aus dem Val Lumnezia, Safran aus Fläsch, Melonen aus Pratval oder Bergkartoffeln aus dem Albulatal.

Kochen wie in Thailand von Meo Kross erschienen im GU Verlag

Die Thailändische Küche begleitet mich schon mein ganzes Leben lang und ein klassisches Thai Curry war eines meiner besten Gerichte während der Studienzeit und auch danach 🙂 hier in diesem wundervollen Buch findet man noch viel mehr tolle Rezepte aus Thailand und erfährt auch einiges über das wunderbare Land und die TOP Zutaten. Man startet mit einem super sympathischen Vorwort der Autorin und tollen Fotos und Bucket List Facts. Nach dem Motto Essen ist Freude am Leben, darf man sich hier wirklich auf Lebensfreude und tolle Gerichte freuen und wird neben einigen Bekannten auch viele neue Gerichte finden. Wer errät die TOP 5 Zutaten der thailändischen Küche?
Besonders authentisch finde ich es, dass alle Namen der Gerichte auch in thailändischer Schrift geschrieben sind und man neben dem Rezepte auch noch immer Tipps für ein besseres Gelingen bekommt. Ihr könnt euch auf schmackhafte und vielseitige Rezepte freuen und richtig viel Freude beim Anschauen des Buches!

Zum Inhalt:

Knackiger Papaya-Salat, würziges Pad Thai oder feuriges Garnelen-Curry – die thailändische Küche zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Länderküchen der Welt! Aber kriegt man das zu Hause genauso hin wie in der thailändischen Garküche? Na klar – Autorin und Thai-Restaurantbesitzerin Pratina »Meo« Kross zeigt in Kochen wie in Thailand, wie die All-time-Favourites auch zu Hause gelingen. Das Geheimnis: Sie kocht die besten Gerichte aus ihrer Heimat – aber mit Zutaten, die man auch hierzulande bekommt. Und wer vom Brutzeln und Schlemmen eine Pause benötigt, der kann in Bildstrecken schwelgen, die das lebhafte Thailand zeigen.

La Vita la Pasta von Daniela und Felix Partenzi erschienen im Gerstenberg Verlag

Hie lernt man ein extrem sympathisches Dreamteam kennen, welches uns durch das tolle Kochbuch führt und begleitet. Der Untertitel ist Programm: Gerichte und Geschichten von Italienerinnen am Nudelholz. Herrzlich und sympathisch, genau, wie das ganze Buch. Hand aufs Herz, wer bekommt nicht sofort Hunger, wenn er an selbstgemachte, frische Pasta denkt 🙂

Wer vielseitige Rezepte sucht, der ist hier genau richtig und darf in über 70 Rezepten stöbern und sich Ideen holen. Man braucht als Laie natürlich ein wenig Übung beim Pasta selber machen, aber ich kann euch versichern das Ergebnis lohnt sich und kann sich auch sehen lassen. Die Geschichten im Buch zwischen den Gerichten sind bezaubernd und lassen einen als Leser tief in die italienischen Küche und Welt eintauchen. Ein herrlich zu lesendes Buch mit genialen Rezepten!

Zum Inhalt:

Mamma macht Pasta. Hausgemachte Nudeln sind in Italien unverzichtbar. Vom Lago Maggiore bis ins sonnige Salento ist die Kunst der Herstellung und Zubereitung fest in Frauenhand. Daniela und Felix Partenzi haben sie in ihren Küchen besucht, ihnen über die Schulter geschaut, haben ihre herzerwärmenden Erlebnisse und die leckersten 70 Rezepte in diesem Buch angerichtet.

Felix Partenzi ist nicht der Italiener in der Familie, eigentlich …“Sie haben ja einen Italiener geheiratet“, ist die Unterstellung, die seine Ehefrau immer wieder korrigieren muss. Er hat ihren Namen angenommen und mittlerweile auch die Staatsbürgerschaft erworben, was ein feierlicher Akt war. Das italienische Generalkonsulat zu Köln hatte die Sachlage jahrelang eingehend geprüft. Er erfüllte die Voraussetzung, nämlich mindestens drei Jahre in einer Ehe mit einer Italienerin ausgehalten zu haben. Allerdings hatte er nach der Eheschließung in Rom ihren Familiennamen angenommen, weil er ohnehin wegen seines Aussehens (dunkler Typ) immer nach seiner Herkunft gefragt wird. Hannover! Geboren 1970 im für Italiener absolut unaussprechlichen Quakenbrück, studierte er Kommunikationsdesign in Essen (Folkwang). Er hat als Hörspielregisseur gearbeitet, sich im Verlagswesen umgetan und macht als freiberuflicher Designer in Medien, Kultur und Werbung. Seit einigen Jahren gibt er sein Wissen als Kunstlehrer weiter. Häufig kann er dort seiner Leidenschaft, der Druckkunst nachgehen. Er hat eine riesige Sammlung von Stempeln und wäre als Kind gerne Postbeamter geworden. Jetzt ist er ein bisschen alles und der gründlichste Italiener in der Familie.

Daniela Partenzi ist die Tochter eines italienischen Kochs und einer deutschen Lehrerin mit gesundem Appetit. Geboren 1968 in Düsseldorf und bis auf ein Jahr im wilden New York der späten 1980er Jahre auch beruflich fest in Düsseldorf etabliert. Hier ist die Lokaljournalistin bekannt – als die Italienerin mit umbrischen Wurzeln. Nach Studium und Volontariat (in Düsseldorf!) war sie erst Zeitungsredakteurin und ist dann als freie Autorin zum WDR Fernsehen gegangen. Das Beste an der freien Mitarbeit ist die viele frei verfügbare Zeit, denn die wird für ausgiebige Aufenthalte in Italien gebraucht. Sobald die Schule für die Ferien schließt, packt sie Mann und Söhne mit Destination Trevi, Provinz Perugia.

Viel Freude beim Lesen und nachkochen!
Barbara

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