Reingelesen…

…habe ich heute in etwas weniger leicht verdauliche Bücher, es geht um Politik, Wissen, Vergangenheit und Nahtoderfahrungen – die Bücher sind horizonterweiternd und sehr spannend zu lesen – für Alle, die gerne einen Blick über den Tellerrand werfen!

Herrschaft der Dinge von Frank Trentmann erschienen bei Pantheon

Dieses Buch ist einfach großartig zu lesen. Es behandelt das Thema Konsum und wie sich dieser über die Jahre hin entwickelt hat. Warum definieren sich Menschen über Dinge, die sie besitzen und warum ist es ihnen so wichtig. Gerade in Zeiten in denen Detox in allen Bereichen betrieben wird, ein höchst brisantes und extrem spannendes Thema, noch dazu, wenn es dermaßen gut aufbereitet ist, wie hier in diesem Buch. Faszinierend und informativ! Absolut lesenswert!

Zum Inhalt:

Was wir konsumieren, ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz. Aber wie kam es überhaupt dazu, dass wir heute so viel besitzen? Wie hat das den Lauf der Geschichte verändert und welche Folgen hat der immer üppigere Lebensstil für unsere Erde? Frank Trentmann, Historiker am Londoner Birkbeck College, erzählt erstmals die faszinierende Geschichte des Konsums, vom China der Ming-Zeit, der italienischen Renaissance und dem British Empire bis in die Gegenwart. Ein einzigartiges Panorama, das Maßstäbe setzt – in der Forschung und den politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.

Das Buch ernthält zahlreiche Farbfotos.

Das Buch der Sieben Weisen erschienen bei Anaconda

Für Alle, die gerne in bisschen philosophieren und sich Gedanken um die Welt und auch die Vergangenheit machen, ist dieses Buch genau das Richtige. Extrem gut zusammengestellt und geschrieben, bekommt man Einblicke in die Vergangenheit. Fragen des Sinns und des Lebens werden gestellt und man erhält einen sehr guten und übersichtlichen Eindruck über die frühe Philosophie der Antike. Eine wunderschöne gedankliche Reise!

Zum Inhalt:

Die ‚Sieben Weisen‘ sind eine variable Gruppe bedeutender Köpfe um Thales von Milet, Pittakos von Mytilene, Bias von Priene und Solon von Athen. Die griechischen Staatsmänner waren im späten 7. und im 6. Jahrhundert v. Chr. Urheber kurzer, zeitlos gültiger Spruchweisheiten. Kenntnisreich eingeführt und kommentiert, versammelt dieser Band die wichtigsten, verstreut überlieferten Texte. Sie handeln von Fragen der Tugend, des Glücks und des ‚Erkenne dich selbst‘ und bündeln sich zu einer frühen Philosophie der Antike.

Der Tyrann von Stephen Greenblatt erschienen bei Siedler

Da sich schon meine Maturaarbeit um Shakespeares Einfluss auf Andere gewidmet hat, musste ich dieses Buch natürlich sofort haben und lesen. Warum Shakespeare uns etwas über Trump, Putin und ähnliche Menschen erzählen und verraten kann, ist hier extrem spannend nachzulesen. Es geht um Macht und die Basis hat sich über die Jahrhunderte nicht verändert. Es dreht sich hier um Parteipolitik, Popolismus, den Wahnsinn der Großen uvm. Faszisnierend zusammengestellt ist dieses Buch eine richtige Offenbarung 🙂

Zum Inhalt:

Was uns Shakespeare über Trump, Putin und Co. verrät

Wie kann es sein, dass eine große Nation in die Hände eines Tyrannen fällt? Warum akzeptieren die Menschen die Lügen eines Mannes, der ihrem Land so offensichtlich schadet? Und gibt es eine Chance, den Tyrannen zu stoppen, ehe es zu spät ist? In seinen Dramen – von „Richard III.“ bis „Julius Cäsar“ – hat sich William Shakespeare immer wieder mit diesen Fragen beschäftigt und vom Aufstieg der Tyrannen, von ihrer Herrschaft und ihrem Niedergang erzählt. Stephen Greenblatt, einer der renommiertesten Shakespeare-Experten unserer Zeit, zeigt uns, wie präzise und anschaulich der Dichter aus Stratford das Wesen der Tyrannei eingefangen hat – und wie erschreckend aktuell uns dies heute erscheint.

»Shakespeares Worte reichen weit über ihre Entstehungszeit hinaus. Sie sprechen uns direkt an. In bedrohlichen, verwirrenden Zeiten können wir uns auch heute noch an Shakespeare wenden und fundamentale menschliche Wahrheiten bei ihm finden. Wie diese: Glaubt nicht, so etwas kann nicht passieren. Schweigt nicht. Nutzt eure Wählerstimme.«

Endloses Bewusstsein von Pim van Lommel erschienen bei Knaur

Das Thema Tod ist an sich schon ein recht intensives und schwieriges Thema. In diesem Buch aber geht es um noch viel mehr – es geht um das Bewusstsein nach dem Tod bzw. bei Nahtoderfahrungen – aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht. Hier geht es um Forschung und Fakten, die faszinierend zu Papier gebracht wurden, damit sie von euch nachgelesen werden können. Extrem intensiv und nahegehend!

Zum Inhalt:

Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung

Komplett aktualisierte Neuausgabe des Klassikers – Nahtoderfahrung wissenschaftlich untersucht vom renommierten Kardiologen Pim van Lommel.

Was passiert nach dem Tod? Was genau ist eine Nahtoderfahrung? Was geschieht in unserem Gehirn, wenn das Herz plötzlich stehen bleibt? Was weiß die aktuelle Forschung von der Funktion unseres Gehirns wirklich?
Anhand von Erfahrungsberichten und Studien über Nahtoderfahrungen kommt der bekannte Nahtodforscher und Kardiologe Pim van Lommel in seinem Grundlagenwerk dem Geheimnis über die Tiefen unseres Geistes auf die Spur und verblüfft mit erstaunlichen Erkenntnissen, die uns dazu zwingen, unser bisheriges Verständnis von Leben und Tod von Grund auf zu überdenken. In seinem Grundlagenwerk sammelt er neueste medizinische Fakten zu der wohl unbegreiflichsten Erfahrung, die ein Mensch erleben kann: Das Herz steht still, und die Monitore zeigen keine Hirnfunktionen mehr an. Ist es möglich, dass ein Mensch in diesem Zustand noch etwas wahrnimmt?

Pim van Lommel geht dieser und anderen wissenschaftlichen Fragen der Nahtodforschung nach und präsentiert sein sensationelles Ergebnis in diesem Sachbuch: Unser Bewusstsein existiert über den Tod hinaus. Unser Bewusstsein ist endlos.

Slow Medicine – Medizin mit Seele von Dr. med. Viktoria Sweet erschienen bei Herder

Die Gesellschaft ist in einem stetigen Wandel und so ist es auch bei unserer Medizin bzw, der Verpflegung der Menschen und Handhabungen der Krankehäuser uvm. Viktoria Sweet nimmt sich sehr intensiv dieses Themas an und schildert die bedrohliche Entwicklunge unseres Gesundheitssystems. Da sie selber Ärztin ist, nimmt sie uns als Leser auf eine ganz persönliche Reise mit und zeigt uns ihre Erfahrungen. Sie selbst hat für sich die Slow Medicine entdeckt und zeigt und erklärt uns, wie dies funktionieren könnte. Sehr spannend zu lesen!

Zum Inhalt:

In ihrer Karriere als Ärztin hat Victoria Sweet vieles erlebt. Die bedrohlichste Entwicklung sieht sie darin, dass Ökonomen und Politiker das „Gesundheitssystem“ auf Effizienz trimmen – und auf der Strecke bleiben die Patienten. Gute Medizin ist mehr als technologischer Fortschritt und hochkomplexe Maschinen. Sie benötigt Zeit – Zeit, in der der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Victoria Sweet berichtet von unvergesslichen Erfahrungen mit Patienten, Ärzten und Krankenpflegern, dank derer sie das Konzept der „Slow Medicine“ entdeckte. Sie zeigt auf, dass die Medizin Handwerk, Kunst und Wissenschaft in einem ist. Sie ist zugewandt, persönlich, offen für Spirituelles. Ein guter Arzt zu sein verlangt Erfahrung, die durch keinen Algorithmus ersetzt werden kann. Slow Medicine führt „schnelle“ und „langsame“ Medizin zu einem wahrhaft effektiven, effizienten, nachhaltigen und menschlichen Weg der Heilung zusammen.

Victoria Sweets Plädoyer für eine menschennahe Medizin hat auch für unser Gesundheitssystem eine hohe Brisanz, in dem das Konzept der »Slow Medicine« noch weitgehend unbeachtet ist. Das „Healthcare-Barometer 2018“ zeigt, dass hierzulande Patienten ihren Arzt kritisch betrachten: Sie bemängeln nicht die Kompetenz des Mediziners, sondern dessen Zeitbudget: 45 Prozent sind der Meinung, dass ihr Arzt sich zu wenig Zeit für sie nimmt.

„Ich war nicht die Erste und auch nicht die Einzige, der dieses Konzept in den Sinn kam. Überall auf der Welt haben Menschen unabhängig voneinander die Slow Medicine entdeckt. Sie liegt in der Luft und ist ein wichtiges Zukunftsmodell, mit dem wir uns alle befassen sollten.[…] Bei dieser Art von Heilung findet ein Geben und Nehmen zwischen Körper und Pflegendem, zwischen Patient und Arzt statt – eine Wechselwirkung zwischen jedem Organ, jeder Zelle und jedem Prozess. Nur langsam entwickelte ich ein Gespür dafür.“ Victoria Sweet

Viel Freude beim Lesen und tolle neue Erfahrungen!
Barbara

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