Das Mädchen mit dem Fingerhut

das mädchen mit dem fingerhutMichael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut

 

Ein sechsjähriges Mädchen in einem winterlichen, europäischen Land- allein. Der „Onkel“ schickt sie in ein Geschäft auf dem Markt, dort soll sie einfach nur stumm dastehen. Tatsächlich gibt ihr der Besitzer des Ladens zu essen und lässt sie tagsüber bleiben. Am Abend verschwindet das kleine Mädchen und wird von ihrem Onkel abgeholt, bis der eine Tages nicht mehr auftaucht…

Die Odyssee, die irgendwo in einem fernen Land begonnen hat, geht weiter: das Kind befindet sich am Rand der Gesellschaft, wird von der Polizei aufgegriffen, in ein Heim verfrachtet, versteht kein Wort. Ein älterer Bub stammt aus ihrer Heimat, gemeinsam mit einem dritten flüchten sie- Hunger und Kälte sind ihre Begleiter, bis das Mädchen krank von einer Frau in ihrem Gartenhaus entdeckt wird und sie von ihr aufgenommen, gleichzeitig aber auch eingesperrt wird.

Düster und einprägsam durch die einfache Sprache und die kurzen Sätze, vermittelt diese Geschichte die Trostlosigkeit von Geflüchteten, gleichzeitig aber auch die Hoffnung auf Wärme, Essen und Liebe. „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ ist ein Märchen, aber eines, das nicht gut ausgeht. Berührend ist dieser Roman, ein starker Text mit Aussagekraft!

 

Über den Autor:

Michael Köhlmeier wurde 1949 in Hard am Bodensee geboren und lebt als freier Schriftsteller in Vorarlberg und Wien. Er verfasst Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder.

 

Details zum Buch:

2018

dtv

ISBN 978-3-423-14617-3

 

Bettina Armandola

 

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