Für euch reingelesen…

…habe ich in super spannende Literatur & Belletristik. Mitreißend, einfühlsam und ehrlich – all dies kann man den heutigen Büchern zuschreiben – aber seht selber:

Das Versprechen der Jahre von Penny Vincenzi erschienen bei Goldmann

Dies ist ein wahrer Epos, die Geschichte einer Familie Anfang des 19. Jahrhunderts.
Wunderschön geschrieben erlebt man die Hochs und Tiefs der Familie mit und kann die Verzweiflung, die oftmals in diesem Buch vorkommt, richtig erleben. Es ist ein wundervolles Eintauchen in die Vergangenheit, in eine Geschichte, die bewegt und verzaubert!

Zum Inhalt:

London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt …

Die Schäferin von Yorkshire von Amanda Owen erschienen Osburg Verlag

Der Untertitel: Mein Leben mit sieben Kindern, 900 Schafen und einem Mann, hat mich sofort aufmerksam gemacht und schon beim Lesen dieses Untertitels, hab ich meinen Hut gezogen. Dieses Buch ist so warmherzig geschrieben, dass man die Gänsehaut bekommt und sehr gerne von Amanda Owen liest, wie sie ihr Leben als Schäferin so meistert und auch genießt. Es ist schön seinem ganz persönlichen Weg zu folgen und seine Träume zu leben. Ein wunderschönes Buch, welches ganz nebenbei von der Traumkulisse im Norden Englands erzählt.

Zum Inhalt:

Oktober 1996: Die 21-jährige Schäferin Amanda Owen hat es ins Herz der Yorkshire Dales verschlagen, wo sie einen Widder abholen soll. Doch was sie letztendlich dort findet, ist weit mehr als ein widerspenstiges Schaf … Schon als Kind verschlang Amanda die Bücher des Tierarztes James Herriot und radelte bei jeder Gelegenheit ins Hochmoor, anstatt, wie von ihrer Mutter vorgesehen, die Laufstege der Welt zu erobern. Und sie verfolgte ihren Weg mit eigenwilliger, nahezu rebellischer Unbeirrtheit. Heute bewirtschaftet Amanda mit ihrem Mann und ihren sieben Kindern die abgeschiedene Farm Ravenseat mit 900 Schafen im Norden Englands und führt ein Leben, das an jenes ihrer Vorfahren vor hundert Jahren erinnert. Einziges Zugeständnis an die Modernität ist eine Satellitenschüssel, mit deren Hilfe Amanda die Vorkommnisse ihres ausgefallenen Lebens twittert und in den Herzen ihrer Follower die Sehnsucht nach der rauen Wildnis weckt. Kein Wunder, dass jetzt die Verfilmung des Buches geplant ist. Voller amüsanter Anekdoten und unvergesslicher Charaktere entführt Amanda Owens Geschichte den Leser in eine Welt, die bestimmt ist vom Rhythmus der Natur. Augenzwinkernd berichtet sie, wie sie den Widrigkeiten des harten Farmalltags entgegentritt: anpackend, geduldig und immer mit dem Gefühl, am wunderbarsten Ort der Welt leben zu dürfen.

Der Club der Nobelpreisträger von Michael Kröher erschienen bei Knaus

Dieses Buch ist bewegend – hier wird eine Geschichte erzählt, die die Welt verändert. Es wird über einen einzigartigen Ort erzählt und die grandiosen Genies, die dort ein und ausgingen und versuchten die Welt zu verändern und zu modernisieren. Gänsehaut pur! Dieses Buch muss man einfach lesen, da führt kein Weg dran vorbei!

Zum Inhalt:

Otto Hahn und Lise Meitner entdecken die Kernspaltung, Max Planck legt den Grundstein der modernen Quantenphysik, Otto Warburg erforscht den Krebs. Im Berliner Villenvorort Dahlem entsteht in der Weimarer Republik ein bedeutender Forschungscampus, eine Art „deutsches Stanford“. Im Zentrum: Das Harnack-Haus, wo im Lauf der Jahre 35 Nobelpreisträger zu Gast sind. Werden die wunderbaren Erfindungen und Technologien dem Fortschritt der Menschheit dienen oder ihrer Vernichtung? Michael Kröher porträtiert diesen einzigartigen Ort, an dem bahnbrechende Wissenschaft auf Macht und Geld trifft und der zum historischen Momentum wird.

Der kleine Minimalist von Joachim Klöckner erschienen bei Ecowin

Dieses Buch ist sehr inspirierend und erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich von allem Unnötigem in seinem Leben trennte und ein absoluter Minimalist wurde. Man muss es zwar nicht gleich übertreiben und nur 50 gegenstände besitzen, aber der Weg ist entscheidend etwas ändern zu wollen und man wird nach Lesen dieses Buches sehen, dass es ohne Probleme geht, man muss nur klein beginnen und schon kann es losgehen.

Zum Inhalt:

Joachim Klöckner ist gelungen, woran viele scheitern, allen guten Vorsätzen zum Trotz. Er ist Überflüssiges losgeworden. Er hat Sinn und Zweck der Dinge in seinem Alltag grundlegend hinterfragt und dabei festgestellt: Man braucht zum guten und glücklichen Leben viel weniger, als man denkt.

Joachim Klöckner besitzt nur etwa 50 Dinge. Die Entscheidung für Wesentliches bedeutet für ihn Leichtigkeit und Klarheit. Die schrittweise Erfassung der Komplexität des Alltags während der letzten drei Jahrzehnte führte ihn zu innerer Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Aber wie kann das jeder schaffen? Wie entwickelt man weniger materielle Begehrlichkeit und geht ehrlich mit sich und seinen Ressourcen um? Wie findet man den Weg hin zum glücklichen Selbstsein? Wie wird man unnötigen Ballast los? Der kleine Minimalist ist eine Einladung, sein Leben selbst zu gestalten.

In Schopenhauers Gegenwart von Michael Houellebecq erschienen bei Dumont

Wo Houellebecq drauf steht und Schopenhauer drinnen ist, da kann es sich nur um ein geniales Buch handeln. Sehr informativ und inspirierend geht der Autor auf seine Liebe zu Schopenhauer ein und reißt auch die Leser mit und bewegt dazu sich mit dem Philosophen näher zu beschäftigen. Super geschrieben!

Zum Inhalt:

Houellebecq entdeckt Schopenhauer im Alter von etwa sechsundzwanzig Jahren. In diesem Alter begreift er sich als »fertigen« Leser, für den sich bereits alles zu wiederholen beginnt, doch das Erlebnis der Lektüre von Schopenhauers Aphorismen zur Lebensweisheit bringt sein ganzes festgefügtes Denkgebäude zum Einsturz. Im Anschluss an diese im Grunde zufällige literarische Begegnung in einer öffentlichen Bibliothek beginnt Houellebecq ganz Paris nach einem Exemplar von ›Die Welt als Wille und Vorstellung‹ abzusuchen, das zum entsprechenden Zeitpunkt nur antiquarisch erhältlich ist. Die Lektüre krempelt sein Leben schließlich vollends um.
Das Hinterfragen unseres Herangehens an die Welt, unseres Wissens über sie; die Betrachtung des Künstlers und seiner inneren Verfasstheit; die Bedeutung der Kunst in der heutigen Zeit, in der die Kunst zum Massenphänomen geworden ist; Poesie und Wahrheit: das sind Themen, mit denen sich Houellebecq anhand seiner liebsten Passagen in Schopenhauers Werk auseinandersetzt.

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

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