Kinderbuchempfehlungen

Schöne Vorlesegeschichten kann man nie genug haben, oder was sagt ihr? Ich habe für euch vier Geschichten herausgesucht, die man meiner Meinung nach unbedingt lesen sollte:

Die Mauskowskis – Abenteuer in der Großstadt von Michael Engler und Martina Matos erschienen im BOJE Verlag

Aus dieser Reihe über die Familie Mauskowskis haben wir bereits das erste Buch gelesen und waren begeistert. Diese Reihe ist wie eine Reise in die Vergangenheit, mit viel Charme und Gefühl, voller Emotionen, die man auf jeder Seite des Buches durch die einfühlsamen Texte und die wunderschönen großflächigen Illustrationen spüren und erleben kann. Im Mittelpunkt stehen die beiden Geschwister Felice und Kaspar, die sich gegenseitig unterstützen und sich in ein nicht ungefährliches Abenteuer stürzen. Kinder bitte nicht nachmachen! Dieses große Mäuseabenteuer nach Berlin ist ein wahres Abenteuer und wundervoll zu lesen und anzuschauen. Es ist wunderbar zu sehen, wie Kaspar seine Schwester mit seinem lange ersparten Geld und seinem Engagement unterstützt. Leider erleben sie in der Großstadt auch viel Negatives – diese Situationen kann man den Kindern mit diesem Buch sehr gut erklären. Ein absoluter Buchschatz.

Zum Inhalt:

Ein wunderschönes Reiseabenteuer aus längst vergangenen Zeiten

Es ist ein frischer Frühlingsmorgen, als Felice plötzlich niesen muss. Aus ihrem Hatschi wird ein Pfiff voller Freude und Lebenslust. Keine Frage: Felice hat das Talent zur Pfeiferin! Genau wie ihre berühmte Tante Josefine. Doch die Mauskowskis sind arm und können sich keine Musikschule leisten. Da hat ihr Bruder Kaspar eine Idee: Vielleicht könnten sie heimlich nach Berlin reisen, wo ihre Tante als Pfeiferin auftritt. Sie kann Felice bestimmt helfen

– Band 2 des historischen Mäusebilderbuchs von Bestseller-Autor Michael Engler („Wir zwei gehören zusammen“)

– Zwei kleine Mäusekinder reisen ins Berlin der 20er Jahre und zeigen, wie man mit Mut und Talent über sich hinauswachsen kann

– Die liebevollen und detailreichen Bilder von Martina Matos eigenen sich wunderbar, um mit Kindern darüber zu sprechen, wie die Menschen früher lebten: Welche Verkehrsmittel gab es? Wie waren die Menschen gekleidet? Welche Berufe übten sie aus?

Hokus Pokus Oktopus von Doris Lecher erschienen im Peter Hammer Verlag

Hier hält man eine richtig lustige und abenteuerliche Geschichte der drei kleinen Oktopusse in Händen, die statt zu schlafen mit dem Schildkröten Babysitter ein großes Abenteuer erleben. Die Illustrationen sind großflächig auf den Doppelseiten zu finden und haben einen Wimmelbuchcharakter – auf den Seiten gibt es so viel zu entdecken. Dazu gibt es lustig gereimte Texte, die beim Vorlesen ganz viel Spaß machen. Ein heiteres, abenteuerliches Vorlesebuch für die Kleinsten unter uns!

Zum Inhalt:

Die Tintenfischkinder Okta, Pi und Puss machen viel Geschrei, als ihre Eltern ausgehen und sie in die Obhut von Klaas, dem Schildkröt-Babysitter, geben. Der hat aber gleich die richtige Spielidee: Sie dürfen sich verstecken, der gute Klaas muss sie wiederfinden. Nichts tun Oktopuskinder lieber und nichts können sie besser! Schon sind die drei spurlos verschwunden zwischen Fischen, Korallen und Glibberquallen. Der Babysitter ist ratlos. Jetzt müssen ihm die kleinen Bilderbuchfans helfen, die perfekt getarnten Geschwister zu finden. Die buntschillernden Illustrationen von Doris Lecher animieren zum genauen Hinschauen und witzige Reime machen das Vorlesen vergnüglich.

Bravo Avocado! von Taltal Levi erschienen im Nord Süd Verlag

Hier findet man eine zauberhafte Geschichte über groß werden und der kleinen Ellie kann es damit gar nicht schnell genug gehen. Ihr Papa pflanzt mit ihr aus einem Avocado Kern eine Pflanze und genauso wie Elli wächst und sich bei ihr die Magie in ihrem Leben vom Kindergarten an hier in diesem Buch entfaltet, umso größer und stärker wird auch dieser Avocadobaum, der sie ihr Leben lang begleitet, bis sie auszieht und ihr eigenes Leben beginnt – an ihrer Seite immer der Avocadobaum, der sie an die Magie in ihrem Leben und eine wundervolle Zeit erinnert. Wachsen und groß werden wird hier in dieser zauberhaften Geschichte auf ganz wundervolle Art und Weise erzählt und optisch mit hübschen Illustrationen untermalt und sichtbar gemacht. Ein sehr wertvolles Kinderbuch – ideal zum Vorlesen.

Zum Inhalt:

Ellie schmollt. Gestern hat sie unter dem alten Avocado-Baum ihren Geburtstag gefeiert. Trotzdem ist sie heute kein bisschen größer! Papa verrät Ellie ein Geheimnis. Sie sei wie der Kern einer Avocado, erklärt er, klein, aber voller Magie. Gemeinsam stellen sie den Kern in ein Wasserglas am Fenster und warten. Wir erleben, wie Ellie und ihre Avocado-Pflanze mit den Jahren wachsen, Wurzeln schlagen und irgendwann neues Leben bringen.

In Taltal Levis Heimat Israel sind Avocados allgegenwärtig und werden direkt vom Baum gepflückt. In erdig-warmen Farben erzählt sie eine persönliche und zugleich universelle Geschichte über die Magie des Wachsens.

Bäume für Kenia – die Geschichte der Wangari Maathai von Claire A. Nivola erschienen im Verlag freies Geistesleben

Denkt daran, was Millionen Hände bewegen können – Wangari Maathai

Dies ist die wahre Geschichte einer starken Frau, die Mutter der Bäume genannt wurde und die es geschafft hat ihr Land gemeinsam mit vielen Helfern wieder aufzuforsten. 30 Millionen Bäume wurden durch die und ihre Initiative neu gepflanzt. Diese enorme Zahl ist unfassbar und zeigt wie viel Teamgeist und ein guter Wille bewirken kann. 2004 erhielt sie als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis – und dies ist ihre Geschichte, die ihr hier im Buch nachlesen könnt. Mit wunderschönen Aquarellen wird diese Geschichte begleitet und ist emotional so wunderbar greifbar und anzusehen – eine echte Inspiration und so lesenswert!

Zum Inhalt:

»Als Wangari Maathai auf einer Farm in den Bergen mitten in Kenia aufwuchs, war die Erde noch in ein grünes Kleid gehüllt. Dann ging Wangari für fünf Jahre zum Studium nach Amerika. Und als sie zurückkam, kannte sie ihr Land nicht wieder. Die Bäume waren abgeholzt, die kleinen Bäche ausgetrocknet und in den Flüssen gab es keine Fische mehr. Da hatte Wangari eine großartige Idee: ›Warum pflanzen wir nicht Bäume?‹, sagte sie zu den Frauen.«

»Liebe Wangari, dein Vermächtnis wird in der jungen Generation weiterleben. Wir Kinder der Welt werden deine Vision erfüllen. Du warst so eine inspirierende Persönlichkeit. Du wirst in Tausenden von Kindern weiterleben … Wangari, du wirst stolz auf uns sein, wenn du auf die Erde schaust.«
Felix Finkbeiner, der 2007 als 9-Jähriger den Anstoß zur Gründung der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet gab.

Mama Miti – Mutter der Bäume

Mutter der Bäume wird die Kenianerin Wangari Maathai genannt, die den Frauen ihres Landes beibrachte, ihr Land wieder aufzuforsten. 30 Millionen Bäume wurden durch sie neu gepflanzt. 2004 erhielt sie als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis. Claire A. Nivola erzählt in fließender Sprache und leuchtenden Aquarellbildern die einzigartige Geschichte dieser Frau. Ein wunderschönes Buch, das zeigt, wie jeder dabei mithelfen kann, die Erde zu pflegen und zu erhalten.

Viel Freude beim Lesen dieser wundervollen Geschichten.

B.

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