Kinderbuchliebe

Bücher, wie jene, die ich euch heute zeigen möchte, sind es, die das Herz höher schlagen lassen. Sie verbinden Themen, die mir besonders wichtig sind und präsentieren sie auf eine zauberhaft schöne und klassisch elegante Art und Weise. Garten, Natur und ein generationsübergreifendes Miteinander stehen hier im Mittelpunkt und sind wundervoll dargestellt, getextet und illustriert. Schaut euch diese Schönheiten unbedingt auch live im Buchhandel an und schaut gerne auf meiner Instagram Seite vorbei und lasst euch ein bisschen vom Reel inspirieren, welches ich heute online gestellt habe.

Ein Garten für uns von Zoe Tucker und Julianna Swaney erschienen im Nord Süd Verlag

Aus dem Englischen von Anna Schaub

Dieses Buch ist schlicht weg zauberhaft. Auf jeder Seite findet man wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen, die die schöne Geschichte perfekt unterstreichen. Sie fangen optimal die Stimmung der Geschichte ein und wechseln die Farbtöne, sobald es trauriger wird und werden farbenfroher, wenn es bunt und lustig zugeht. Es ist ein Buch von einem Miteinander, der Bepflanzung eines Gemeinschaftsgartens von Jung und Alt. Es steht zwar nicht geschrieben, aber für mich war eine der älteren Damen gedanklich die Oma des kleinen Mädchens und die anderen Damen ihren Freundinnen. Ein ganzes Jahr wird hier an Hand der Bepflanzung und der Tätigkeiten im Garten gezeigt und erzählt – eine wunderbare Darstellung des Kreislaufs der Natur und auch des Lebens. Freundschaft, Vergänglichkeit und auch die Entstehung von Neuem sind hier sehr eng miteinander verbunden. Ich habe es bisher kaum schöner dargestellt gesehen, als in diesem zauberhaften Buch.

Zum Inhalt:

Fürsorglich kümmert sich ein kleines Mädchen um die Beete im Gemeinschaftsgarten. Eine fröhliche Gruppe von älteren Frauen hat sie in ihren Kreis aufgenommen, denn Freundschaft kennt hier kein Alter. Gemeinsam säen und gießen sie und warten geduldig, bis ihre Tomaten, Zucchini und Kürbisse reif für die Ernte sind. Doch im Laufe der Jahreszeiten verändert sich nicht nur die Natur, sondern auch die kleine Gemeinschaft: Als die Tage kürzer werden, muss sie von einer lieben Freundin Abschied nehmen.

Zoë Tucker schreibt einfühlsam über generationenübergreifende Freundschaft, über Vergänglichkeit und darüber, wie uns die Natur Trost spenden kann, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren. Julianna Swaneys Bilder fangen die Farben der Natur im Kreislauf der Jahreszeiten ein und wiegen die Schwere des Themas auf.

Heute pflanz ich, morgen koch ich von Felicita Sala erschienen im Prestel Verlag

Aus dem Französischen von Ute Löwenberg

Originaltitel: Un an à Fleurville. Recettes de nos balcons, toits et jardins

Originalverlag: Cambourakis

Dieses wunderschöne Buch wollte ich euch eigentlich schon vor ein paar Wochen zeigen, aber es ist, wie bei euch allen wahrscheinlich gerade recht viel los und so finde ich passt es heute auch perfekt zu diesen wunderschönen Büchern. Heute pflanz ich, morgen koch ich ist ein zauberhaftes Buch, bei dem es sowohl ums gärtnern, als auch ums Kochen für Kinder geht. Dazu findet man neben super schön zu lesenden Texten auch großflächige und wunderschöne Illustrationen und auch ganz viele Rezepte zum Nachkochen. Dieses Buch zeigt uns ein ganzes Jahr im Garten, erzählt und präsentiert dazu alle Tätigkeiten, die an so machen sollte und wann welches Obst und Gemüse reif wird und man es ernten kann. Und passend dazu gibt es immer ein stimmiges und leckeres, einfach nachzukochendes Rezept. Dazu sind alle Zutaten wunderschön und so stilvoll illustriert, mit allen notwendigen Angaben dazu und immer ganz tollen Tipps. Für mich ist es ein so großartiges Buch, das man als Familie so toll gemeinsam lesen und anschauen kann, ein bisschen was lernt und tolle Rezeptideen bekommt, die man dann auch gemeinsam nachkochen kann. Ein absolutes Highlight dieses Kinderbuch.

Zum Inhalt:

Ein Fest für Gärtner, Köche und die Gemeinschaft

Von Spargel und Erbsen im Frühling und Kirschen im Sommer, Paprika, Birnen und Kürbissen im Herbst und Kartoffeln und Zitrusfrüchten im Winter: Das ganze Jahr über wird in Blumenstadt gegärtnert. Auf Fensterbrettern, Balkonen, Dachterrassen oder Gärten werden die saisonalen Obst- und Gemüsesorten angepflanzt, gepflegt, geerntet und zu leckeren Gerichten verarbeitet.

Die Rezepte – herzhafte und süße Kuchen, Suppen, Soßen, Pfannkuchen und Kroketten – spiegeln eine Vielzahl von Kulturen wider und zeichnen sich durch frische und einfach zu beschaffende Zutaten aus.

„Heute pflanz ich, morgen koch ich“ ist ein Kochbuch, ein kleiner Leitfaden für den heimischen Obst- und Gemüseanbau und ein Bilderbuch in einem. Und zudem ein herrliches Fest der Gemeinschaft – gefüllt mit 12 Rezepten aus aller Welt, die einfach umzusetzen und damit perfekt für junge Köche sind.

Dieses Buch wird klimaneutral produziert.

Der wilde Garten von Cynthia Cliff erschienen im Prestel Verlag

Ich liebe schöne Bücher, bei denen die Themen Natur und Garten miteinander verbunden werden.

Der wilde Garten ist ein wirklich zauberhaft schönes und so berührendes Buch für Kinder ab ca. 4 Jahren.

Inhaltlich und auch optisch hat mich dieses Buch sehr überzeugt und beeindruckt. Es strahlt schon beim Lesen so viel positives aus und zeigt sehr anschaulich wie viel tolles entstehen kann, wenn man etwas gemeinsam umsetzt und auch überlegt, sich die Meinung von anderen Menschen anhört und auch zu Herzen nimmt. Das Resultat der gemeinsamen Entscheidungen der Figuren hier in diesem Buch, mehrere Generationen miteinander, ist wunderschön zu sehen. Für mich ist es ein durch und durch zauberhaftes Buch, welches von ansprechenden und stilvollen Illustrationen begleitet wird.

Wichtige Themen wie die Natur zu schützen und zu schätzen, Gärtnern, und Lebensräume für Tiere und Pflanzen, all dies wird hier wunderbar behandelt.

Ein lesenswertes und wunderschönes Buch.

Zum Inhalt:

Eine Geschichte über das Gärtnern und die wilde Natur

Julie und ihr Großvater sind das ganze Jahr über in den Wäldern, Teichen und Wiesen, die ihr Städtchen umgeben. Sie beobachten die Insekten, Vögel und anderen wilden Tiere, die dort leben, und ernten Früchte und Nüsse. Die Einwohner des Städtchens lieben hingegen ihren Gemeinschaftsgarten: Voller Begeisterung säen, pflanzen, ernten sie und pflegen Blumen und Bäume. Eines Tages jedoch werden Pläne geschmiedet, den Stadtgarten nach außen zu erweitern. Julie und ihr Großvater bangen um den Lebensraum ihrer wilden Tierfreunde. Sie müssen ihren Nachbarn zeigen, dass die umgebende Natur wertvoller und schützenswerter Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen ist!

Ein zauberhaft illustriertes Bilderbuch über das Gärtnern im Einklang mit der Natur für Kinder ab 4 Jahren.

Dieses Buch wird klimaneutral produziert.

Ella im Garten von Giverny – Ein Bilderbuch über Claude Monet von Daniel Fehr und Monika Vaicenaviciene erschienen im Prestel Verlag

Vorweg muss ich sagen, dass ich ein großer Fan von Claude Monet und seinen Bildern bin und diese schon als Kind meine Wände geziert haben statt Postern von Boybands 😉 So war es für mich ein absolutes Muss dieses wunderschöne Buch zu lesen. Die Stimmung der Geschichte ist mit den zauberhaft schönen Illustrationen so unglaublich gut gelungen und eingefangen worden, man hat das Gefühl den Maler zu verstehen und ein bisschen kennenzulernen – durch die kleine Ella, die einfach so gerne malt. Die Texte sind wunderschön und sehr einfühlsam geschrieben und man bekommt einen schönen Einblick ins Leben des Malers – und zugleich ist es finde ich auch ein Motivationsbuch, welches zeigt, dass man sich einfach trauen soll das zu machen, was man möchte und sich nicht entmutigen lassen soll. Monet ermutigt Ella zu malen und erzählt ihr dabei seine ganz persönliche Geschichte. Dieses Buch geht mir so unter die Haut und ich finde die Geschichte einfach wunderschön und so inspirierend.

Zum Inhalt:

Ella zieht mit ihrer Familie von den USA in ein kleines Dorf nahe Paris. Dort lebt ein Maler, den ihr Vater sehr bewundert: Claude Monet. Ella beobachtet den Künstler häufig in seinem Garten in Giverny, er hat einen lustigen langen Bart und trägt immer einen Hut. Doch eines Tages bemerkt Monet das Mädchen, das ihn immer heimlich zeichnet. Er ermuntert sie zu malen und erzählt von seinen eigenen Malanfängen: „Ich wollte nichts beschönigen. Ich wollte malen, wie ich es sah. Ich wollte malen, wie es auf mich wirkte.“ Ein wunderschönes und einfühlsames Bilderbuch über das Leben von Claude Monet und den Mut, seine eigenen Bilder zu malen, auch wenn sie nicht gleich perfekt sind.

Ich bin gespannt, ob euch diese Bücher auch so gut gefallen, wie sie mir gefallen haben und ich wünsche euch ganz viel Freude beim Lesen!
Barbara

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