Literturliebe

Seit meiner Schulzeit lese ich immer wieder sehr gerne Klassiker und lege mir auch von meinen liebsten Werken mehrere Ausgaben zu – ein paar von meinen Schätzen möchte ich euch heute zeigen.

Habt ihr einen liebsten Klassiker, der euch nachhaltig in Erinnerung geblieben ist? Schreibt es mir doch gerne, ich bin neugierig und gespannt.

Effi Briest von Theodor Fontane mit Illustrationen von Marjolein Bastin erschienen im Coppenrath Verlag

Dieses Buch ist ein wahrer Klassiker und hat mich schon in meiner Schulzeit beeindruckt. Hier mit diesem Buch aus dem Coppenrath Verlag halte ich eine wirklich wunderschöne, hochwertige und zauberhaft schöne Schmuckausgabe in Händen, die nicht nur ein wundervolles Cover aufweist, sondern auch im Inneren eine Menge Highlights bereit hält. So findet man zwischen den Seiten immer wieder einen Brief, oder eine Karte oder andere wunderschön illustrierte und sehr detailverliebt gestaltete Kleinigkeiten. Es macht so eine große Freude hier zu lesen und die Seiten umzublättern und das Buch ist eine unglaubliche Bereicherung für das Buchregal. Ein Traum in Blau.

Zum Inhalt:

Effi, die einzige Tochter des Landadligen von Briest, wächst zu einer fantasievollen und lebhaften jungen Frau heran. Als ein Freund der Eltern, Baron von Instetten, ihr einen Heiratsantrag macht, willigt sie ohne großes Nachdenken ein und folgt ihm in die Provinz. In der neuen Umgebung fühlt sie sich jedoch einsam und unwohl, von ihrem Mann wird sie vernachlässigt und hat nur wenige Freunde. So lässt sie sich schließlich auf eine Affäre mit Major Crampas ein. Jahre später, der Fehltritt scheint weit hinter ihr zu liegen, kommen alte Briefe zum Vorschein und entfachen ein Drama, das nicht mehr aufzuhalten ist. Mit „Effi Briest“ legte Fontane den Grundstein für den deutschen Gesellschaftsroman. Ein Beziehungschart, zeitgenössische Postkarten und vieles mehr lassen die Geschichte lebendig werden.

Der Prophet von Khalil Gibran erschienen im Anaconda Verlag

Dieses wunderschön gestaltete und kleinformatige Büchlein passt super in jede Handtasche und ist ein großartiger und sehr hochwertiger Begleiter. Wunderschöne Texte sind hier zu lesen und ein Meisterwerk von Gibran auf schöne Art und Weise nachzulesen. Sehr gelungen.

Zum Inhalt:

Zwölf Jahre hat der Prophet Almustafa in der Stadt Orphalese verbracht. Kurz vor seiner Rückkehr in die Heimat bitten ihn die Menschen um Beistand und Zuspruch. Freigebig spricht er zu ihnen von Liebe und Freundschaft, Freiheit und Wissen, Freude und Leid, und von der höheren Bedeutung auch der alltäglichen Fragen des Lebens. Gibrans Meisterwerk ist ein Buch der Liebe, der Orientierung und des Trostes.

George Orwell – 1984 und Farm der Tiere erschienen im Manesse Verlag

George Orwell wurde 1903 in Motihari/ Bengalen als Sohn eines britischen Kolonialbeamten geboren. Er besuchte Privatschulen in England, diente in der burmesischen Imperial Police, arbeitete als Lehrer und Buchhandelsgehilfe, machte als Vagabund in Südengland und Paris Erfahrungen, kämpfte auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als freier Schriftsteller und Journalist. Neben seinen Welterfolgen „Farm der Tiere“ und „1984“ ist er durch zahllose politische wie literarische Essays bekannt geworden. Er starb 1950 in London.

Diese beiden Werke von George Orwell sind wahre Klassiker der Weltliteratur und man sollte sie einmal im Leben gelesen haben. Die Bücher sind im Manesse Verlag in einem komplett neuen Design herausgebracht worden und sehen so richtig ansprechend und schön aus und machen ordentlich etwas her im Buchregal. Man nimmt sie durch ihr hübsches Äußeres gleich noch lieber zur Hand und genießt die Zeilen. Wunderschön und sehr ansprechend.

Zum Inhalt: 1984

Winston Smith ist Mitarbeiter im Ministerium der Wahrheit. Der Held von «1984» macht zwei entscheidende Fehler: Er verliebt sich in seine Kollegin Julia, und er vertraut sich seinem Vorgesetzten an. Das ist im Weltreich Ozeanien eine Todsünde. Orwell, laut «Observer» der größte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, gelang mit seiner beklemmenden Vision einer Staatsdiktatur, die kein Privatleben duldet, sondern die Gedanken und Gefühle der Bürger bis ins Letzte diktiert, ein Großklassiker der Moderne. – «1984» erscheint nun in einer Neuübersetzung von Gisbert Haefs mit einem exklusiven Nachwort von Mirko Bonné.

Totalitärer Überwachungsstaat, Entmündigung des Individuums, lückenlose Observation und Manipulation, Gehirnwäsche und Geschichtsfälschung – selten hat eine bei Erscheinen noch völlig absurd anmutende Dystopie die Zukunft der Menschheit so exakt und visionär vorhergesagt wie dieser Bestseller aus dem Jahre 1948. Im Lichte von «Social Scoring», wie es in China längst praktiziert wird, haben sich die schlimmsten Befürchtungen des Autors bewahrheitet.

Zum Inhalt:

«Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» – Orwells zeitkritische, auf Stalin gemünzte Parabel hat ihre Zeitlosigkeit längst erwiesen. 2021 erscheint der moderne englische Klassiker in der Neuübersetzung Ulrich Blumenbachs mit einem exklusiven Nachwort von Eva Menasse.

In «Farm der Tiere» nahm George Orwell, der Vater Courage der modernen britischen Literatur, eine der größten real existierenden Sauereien des 20. Jahrhunderts auf die Mistschippe – die Pervertierung der Idee von Gleichheit und Brüderlichkeit in brutalem Gesinnungsterror. Sein Buch, 1945 erschienen und bis heute Pflichtlektüre für jeden politisch denkenden Menschen, schildert anschaulich, dass kein noch so hehres Wunschbild davor gefeit ist, von skrupellosen Demagogen in sein Gegenteil verkehrt zu werden. Und die Moral von der Geschicht‘? – Die Revolution frisst ihre Küken.

Die Neuausgabe enthält Orwells Essay «The Freedom of the Press», einst als Vorwort zu «Animal Farm» verfasst – ein grandioses Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit.

Little Women – Beth und ihre Schwestern von Louisa May Alcott erschienen im Reclam Verlag

Aus dem Englischen übersetzt von Monika Baark, illustriert von Kera Till hält man hier eine wundervolle Ausgabe in Händen, die man kaum mehr aus der Hand legen kann. Dieser Klassiker ist einer von denen, die ich bis jetzt noch nicht gelesen hatte und schon seit langer Zeit auf meiner Wunschliste gestanden ist. Als ich nun diese unglaublich schöne Ausgabe aus dem Reclam Verlag gesehen habe, war es um mich geschehen und es war genau der richtige Zeitpunkt die Geschichte zu lesen und noch dazu in dieser Ausgabe. Die Illustrationen sind so wundervoll und stillvoll gestaltet und die ganze Geschichte einfach genial und aufregend zu lesen. Eine Reise in die Vergangenheit, die einen nicht mehr loslässt. Wundervoll.

Zum Inhalt:

Little Women – das sind die vier Schwestern March, und es ist die Geschichte einer Schriftstellerin, die nach Unabhängigkeit strebte und dabei einen Welterfolg schuf. Louisa May Alcott legte viel von sich selbst in Jo, die zweitälteste der vier Schwestern, und lässt auch sie von einer Karriere als Schriftstellerin träumen. Zwar ist das – wie so vieles andere – für eine Frau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht leicht, doch Jo, Meg, Beth und Amy gehen ihren Weg – gemeinsam und doch jede für sich.
Mit Pinsel und Stift ist die Künstlerin Kera Till ins Neuengland der 1860er Jahre eingetaucht und hat die unterschiedlichen Charaktere der vier Schwestern mit schwärmerischen Details, floralen Elementen und verträumten Mustern eingefangen.
In diesem Band finden sich Teil I und Teil II in vollständiger Neuübersetzung.

»Ich will etwas Großartiges machen, etwas Heldenhaftes und Wundervolles, das nach meinem Tod unvergessen bleibt. Ich weiß noch nicht, was, aber ich halte die Augen offen und habe vor, euch alle eines Tages in Staunen zu versetzen. Ich glaube, ich werde Bücher schreiben und reich und berühmt werden.«
(Jo March)

Viel Freude beim Lesen dieser tollen Klassiker und anschauen der hübschen Ausgaben.
Barbara

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