Ein Bauch lustwandelt durch Wien

Ein Bauch lustwandelt durch Wien
Vincent Klink
Verlag Ullstein

Vincent Klink liebt Wien und die Wiener. Mit seiner Frau hat er die schöne Donaumetropole erkundet. In diesem Buch schreibt er voller Leidenschaft über die Geschichte und das Kulturleben, sowie über die österreichische Küche. Weiters besuchte er schöne Kaffeehäuser, Hotels und Restaurants.

Eines seiner Lieblingsessen in Wien ist der Tafelspitz und dazu ein gutes Bier. Das würde er am liebsten täglich essen, wenn er in Wien weilt. Er besuchte die Habsburgerischen Residenzen und übernachtete sogar einmal im Schloß Schönbrunn.

Andre Heller, der Wiener Künstler, ist der Meinung, daß der echte Wiener ein Patriot ist und das der Wiener Dialekt die edelste Sprache überhaupt sei. Wobei man dazu sagen muß, das glauben die Wiener,aber die anderen österreichischen Bundesländer sind nicht ganz dieser Meinung.

Prachtbauten säumen die Prachtstraßen wie z.B. den Ring die zum Teil sehr üppig gebaut wurden.

Wie gesagt, die habsburgische Geschichte ist überall in Wien spürbar. Auch die Theater wie das Burgtheater stammt aus dieser Zeit, das Belvedere ist auch nicht zu verachten und dazu die wunderbare Parklandschaft. Die Hofburg mit der Staatsbibliothek und dem wunderbaren Burggarten, wo wunderschön duftende Rosen stehen sowie der schöne Volksgarten. Es gäbe noch so viele Sehenswürdigkeiten zu beschreiben.

Das Schloß Schönbrunn mit der fantastischen Gloriette, in der heute ein wunderbares Kaffee involviert ist, samt seinem wunderschönen Tiergarten Schönbrunn, der auch aus dieser Zeit stammt.

Es gibt dort wunderbare Alleen die immer einen kleinen Blick zum fantastischen Schloß erlauben.

In Wien gibt es nicht nur herrliche Restaurants, wo man recht günstig ein Mittagsmenü bestellen kann, sondern es gibt auch am Rande von Wien die herrlichsten Heurigen. Dazu muß man sagen, daß es auch Buschenschanken gibt, was heißt diese dürfen nur eine bestimmte Zeit geöffnet haben und nur ihren eigenen Wein ausschenken. Dann haben sie wieder für einige Wochen gesperrt.

Diese Heurigen und Buschenschanken haben so gut wie alle gemütliche Räumlichkeiten.

Für Wien Besucher ist natürlich Grinzing eine Besonderheit. Der echte Wiener bevorzugt eher die ruhigeren Heurigen.

Wien ist kürzlich zur liebenswertesten Stadt der Welt im internationalen Ranking gekürt worden und angeblich ist diese Stadt auch die am wenigsten amerikanische Stadt!

Wien wird eigentlich durch die Donau geteilt. Auf der einen Seite liegt die ältere Stadt und auf der nördlichen z.B. die UNO-City und sehr viele große Wohn- und Bürotürme (das sogenannte neuere Wien). Der Donau entlang kommt man in die wunderschöne Wachau, die für die berühmten Weine sowie die liebliche Landschaft an Berühmtheit nicht zu überbieten ist.

Das ganz besondere in der Wiener Innenstadt ist der Stephansdom, er ist das wichtigsten Monument Österreichs. Und wer die berühmte Pummerin einmal läuten gehört hat, vergißt das nicht so schnell.

Der Nordturm wurde nie ganz fertiggestellt, aber er ist so stabil debaut, daß die Schwingungen der über drei Meter im Druchmesser großen Pummerin, nicht zu schaden kommt.

Einige kulinarische Highlights möchte ich auch noch erwähnen, das ist zum Beispiel das Wiener Fiakergulasch, Faschierter Braten und Fleischlaberln, herrlicher Karpfen sowie Mehlspeisen, die nicht nur die Wiener, sondern auch die Wienbesucher lieben. Von den verschiedensten Strudeln über den berühmten Kaiserschmarren mit Apfelmus, Buchteln, die verschiedensten Knödel. Das alles bekommt man auch in den verschiedensten zum Teil auch sehr berühmten Kaffeehäusern wie z.B.Demel, Landtmann, Kaffee Mozart und viele andere.

Diese wunderschöne Stadt ist auch für die tollen Museen, die sich fast alle in der Innenstadt befinden bekannt.

Last but not least ist Wien, die Welthauptstadt der Musik mit der Wiener Staatsoper, dem Musikverein sowie dem Konzerthaus.

Einem Besuch dieser wunderschönen und geschichtlichen Stadt steht demnach nichts mehr im Wege.

Ich persönlich glaube, wer einmal Wien besucht hat, kommt immer wieder und findet auch immer etwas neues zu entdecken.

Dem Autor, Vincent Klink, dürfte es so ergehen und er hat ein wunderbares Werk geschrieben.

Es ist nicht wie ein Fremdenführer, sondern auch als kleines Kochbuch zu betrachten.

Zum Inhalt:

Die Wiener reden langsamer, gehen langsamer und essen langsamer als die hektischen deutschen Piefkes. Was nichts anderes bedeutet als: Sie genießen. Deshalb fühlt sich der Stuttgarter Sterne-Koch Vincent Klink in Wien so wohl. Er schätzt das Verweilen in den Kaffeehäusern, könnte – wie Kaiser Franz Josef – jeden Tag Tafelspitz essen und dazu ein Ottakringer trinken. Er lustwandelt durch die Prachtstraßen, besucht die früheren Residenzen der Habsburger und übernachtet im Hotel Sacher. Ein Reise- und Kulturführer der besonderen Art mit vielen Anekdoten und ausgewählten Rezepten.

Wünsche alle Wienern und Wienbesuchern viel Vergnügen.

Brigitte H. Schild

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