Kochbücher

Kochbücher kann ich nie genug bekommen und momentan schaue ich mir sogar mehr davon an, als ich sonst Romane lese. Tolle Rezepte, super Anregungen, wundervolle, stilvolle Fotos der Speisen und ganz viel Input – all dies finde ich gerade jetzt sehr inspirierend und freue mich auf jede neue Seite und neue Reise in ferne Länder. Ganz entspannt von zu Hause aus. Heute nehme ich euch mit auf ein paar tolle Expeditionen und bin gespannt, ob ihr vielleicht auch schon dort wart?

Blatt Gold von Catherine Phipps erschienen im Hölker Verlag

Schon das Cover dieses Kochbuches ist unglaublich stilvoll und wunderschön und mit dem integrierten Goldteil besonders hochwertig anmutend. Das Thema das Buches ist etwas besonderes, es dreht sich hier alles um Blattgemüse – oftmals vernachlässigt und manche sind Sorten einfach nicht so bekannt, wie sie sein könnten. Ich finde es eine großartige Idee diesem Gemüse ein eigenes Buch zu widmen, noch dazu so ein tolles, hochwertiges. Ich habe jede Seite genossen und mir jede Menge Anregungen und Tipps geholt und auch einige Speisen gefunden, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Die Texte zum Gemüse, die Einleitungstexte zu den einzelnen Kapiteln und auch alles zwischendurch ist extrem informativ und sympathisch geschrieben und macht so richtig Spaß, man lernt einiges dazu und traut sich nach Lesen dieses Buches mit Sicherheit über neue Sorten und Gerichte drüber. Ein wundervolles Buch und ein ganz tolles Geschenk für alle Köche und Hobbyköche. Es gibt 120 Gründe, warum marum man dieses Buch lesen muss.

Zum Inhalt:

Zitronig, scharf, pfeffrig, süß – Blattgemüse ist Aromenvielfalt pur und kommt in den schönsten Farben und unterschiedlichsten Texturen daher. Die Blätter können winzig klein sein oder groß wie Elefantenohren, fest zusammengerollt oder locker und zerzaust, gekräuselt, zart oder federartig. Und sie leuchten in hellem Weiß und Gelb, satten Grüntönen, zartem Rosa und strahlendem Rot bis hin zu kräftigem Violett.

Catherine Phipps zeigt in über 120 Rezepten, wie vielfältig Blattgemüse ist. Inspiriert von Spezialitäten aus aller Welt, verleiht sie saisonalem Gemüse das besondere Etwas. Ob herzhaft oder süß – dieses Buch hält für jede Jahreszeit und Gelegenheit die schönsten Ideen bereit.

Ein kulinarischer Schatz, der in keiner Küche fehlen darf.

Pardiz – Die Küche Persiens von Manuela Darling-Gansser erschienen im Knesebeck Verlag

Pardiz bedeutet auf Persisch Paradies – mit einem Wort wird hier all das wundervolle Persiens eingefangen. Auf dieses Buch könnt ihr euch so richtig freuen!

Dieses Kochbuch und zugleich Reisebuch ist eine wundervolle Erweiterung meiner Kochbuchrange zum Thema Persische Küche. Schon das Cover hat mich überzeugt, es glänzt und glitzert in der Sonne und ist extrem hochwertig und stilvoll gestaltet. Eher ungewöhnlich ist die Autorin, da es sich hier um keine Perserin handelt, wie bei den meisten anderen Persischen Kochbüchern, sondern um eine Schweizerin, bei der die ersten 9 Jahre ihres Lebens im Iran so prägend waren, dass es sie ihr ganzes Leben lang begleitet hat und noch weiter begleitet. Ein wundervoller und schöner Ansatz. In diesem Buch sind ganz viele persönliche Geschichten, Reisen, Erzählungen, Erinnerungen und Fotos zu finden und dazwischen all die tollen Rezepte, die man zu Hause großartig nachkochen kann. Die persische Küche ist etwas ganz besonderes und auch eine meiner absoluten Favoriten und so freute ich mich über jede Reise ihres Weges, jede Begegnung und jedes Gericht. Dieses Buch ist etwas wirklich besonderes und ein absolutes Highlight fürs Buchregal und jeden Kochbuchsammler.

Zum Inhalt:

Entdecken Sie den Zauber der persischen Küche!

In diesem außergewöhnlichen persischen Kochbuch begibt sich Manuela Darling-Gansser auf eine ganz persönliche Reise in ihre paradiesische Kindheit im Iran. Neben ihren persönlichen Erinnerungen erkundet sie auch die großartige Küche Persiens – von Teheran bis ans Kaspische Meer, von der Wüste bis zu den Hochebenen. Ob zu Hause, beim Picknick oder vom Straßenverkäufer: alle 70 Rezepte sind leicht zuzubereiten, enthalten viel frisches Gemüse und Kräuter und lassen sich perfekt gemeinsam genießen.

Dieses persische Kochbuch zeigt, wie nahtlos persische Küche mit den Trends von heute verbunden werden kann: Das Verwenden von lokalen Lebensmitteln vom Markt, die gesundheitlich positiven Effekte vegetarischer Kost und die Freude des Teilens und gemeinsamen Essens sind in der Esskultur des Irans fest verwurzelt und treffen genau den kulinarischen Zeitgeist. Die Rezepte im Buch sind nach den verschiedensten Orten und Anlässen ausgewählt.

Diese und viele weitere Gerichte erwarten Sie in Pardiz:

  • Der Tadschrisch-Markt: Gemischter Kräutersalat, Gemüsepuffer in pikanter Tomatensauce
  • Das Kaspische Meer: Fisch-Kebabs, Geschmortes Hähnchen mit Walnüssen und Granatapfel
  • Persische Reisgeschichte: Reis mit Eigelb und Sumach, Gebackener Reis mit Goldkruste und Spinat-Auberginen-Füllung
  • Ein Land der Teetrinker: Chai, Teegebäck, Plätzchen mit Dattel-Walnuss-Füllung
  • Über Picknicks und Gärten: Kibbeh aus Kichererbsen und Buchweizen, Würzige Hackfleisch-Kebabs
  • Streetfood: Kichererbsensuppe mit Joghurt und Kräutern, Weiße-Bohnen-Suppe mit Lammfleisch
  • Rosenernte: Reisplätzchen mit Kardamom, Rosenwassersirup
  • Wenn Gäste kommen: Gegrilltes Lamm mit Sumach, Mit Walnüssen gefüllte Datteln
  • Im Restaurant: Hummus-Schiffchen, Fleischbällchen in Tomatensauce

Eine kulinarische Entdeckungsreise durch den Iran

Die authentische Foodfotografie zusammen mit stimmungsvollen Fotos von Land und Leuten und den persönlichen Kindheitserinnerungen der Autorin geben Ihnen einen tiefen Einblick in die Traditionen der persischen Kultur des modernen Iran. Entdecken Sie die persische Küche mit allen Sinnen und holen Sie sich mit Pardiz die Aromen aus 1001 Nacht ins eigene Zuhause!

Antoni in the Kitchen von Antoni Porowski mit Mindy Fox erschienen im Christian Verlag

Ich kannte die Serie Queer Eye auf Netflix nicht, aber mir war der Autor auf dem Cover auf Anhieb sympathisch und so ist es nicht nur auf dem Cover, sondern geht es auch im Buchinneren weiter. Antoni begleitet in diesem Buch, erzählt Geschichten, Persönliches, zeigt viele Fotos und tolle, einfache, leckere Rezepte. Herrliche Snacks, Suppen, Salate, aber auch Nudelgerichte, Reisgerichte und gebackenes finden hier Platz und zeigen tolle Neuinterpretationen und Rezepte. Ich habe in diesem Buch einige wirklich tolle Kombinationen und Inspirationen gefunden und werde einiges davon nachmachen. Sehr zu empfehlen!

Zum Inhalt:

Antoni Porowski ist bekannt aus der Netflix-Erfolgsserie »Queer Eye«, hier ist er einer der »Fab Five«-Stylegurus. Antoni hat 3,8 Millionen Abonnenten auf Instagram und 538.000 Follower auf Twitter eine riesige Fangemeinde, die nicht irren kann. »Queer Eye« ist ein Riesenerfolg bei Netflix: Die Makeover-Show gewann 2018 drei Emmy Awards und war für vier Peoples Choice Awards nominiert. Auch die schwule und die LGBT Community wartet sehnsüchtig auf Antonis erstes Kochbuch. Pünktlich zur Eröffnung seines Restaurants »The Vilage Den« in New York legt Antoni nun sein erstes Kochbuch vor: vollgepackt mit 100 kreativen und ganz persönlichen Rezepten, ganz nach Antonis Motto: Essen muss Geschichten erzählen, denn Bauch und Herz gehören zusammen und Liebe geht bekanntlich durch den Magen.

Jerusalem von Vanessa Schlesier und Malte Jäger erschienen im AT Verlag

Jerusalem ist mit Sicherheit einer der HOT Spots der Welt, eine Mischung aus verschiedensten Kulturen. In diesem wunderschöne, stilvollen Buch gibt es neben köstlichen Rezepten, tollen Fotos und ganz vielen Restaurant Tipps und jede Menge Geschichten, die bis in die Seele blicken lassen, bewegen und an denen das Herz sich freut. Dieses Buch bietet eine Reise nach Jerusalem, bei der man beim Blättern der Bücher das Gefühl hat sich mitten in den Strassen zu befinden, die Gerüche zu reichen und die Kulinarik hautnah miterleben zu können. Ein fantastisches und großartiges Buch!

Zum Inhalt:

Jerusalem: Rezepte, Restaurants, Geschichten

Jerusalems kulinarisches Angebot ist von einem überbordenden Reichtum, verzaubert mit aromatischen Gewürzen, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse in allen Variationen, Gebäck, Fleisch, Fisch. In keiner anderen Stadt hat man ein solches Gefühl von Überfluss und Vitalität.

Dieses Lese- und Kochbuch ist eine köstlich-kulinarische Entdeckungstour durch Jerusalem. In lebendig geschriebenen Texten und einer Vielzahl beeindruckender Fotos stellt die Autorin ausgewählte Restaurants, Cafés und Bars vor, verrät ihre Rezepte, erzählt die Geschichten ihrer Entstehung und porträtiert ihre Köchinnen und Köche. Kurze, spannende Reportagen machen das Buch auch zu einem wunderbaren Lesebuch.

Jerusalem-Restaurantführer mit Rezepten
Jerusalems Küche ist bunt, dynamisch, jung und kreativ. Besonders am Shuk, der hier Mahane Yehuda heißt, ist die Besonderheit der israelischen Küche sichtbar. An den langen Ständen in den Gassen findet der Besucher der Stadt alles, was das Herz begehrt. Rund um den Markt sind beliebte Restaurants und Cafés entstanden, wie das Machneyuda, das wochenlang ausgebucht ist, oder das Azura, in dem es vor allem traditionelle Gerichte der aus der Türkei eingewanderten Familie gibt.

Dieses Kochbuch ist zugleich auch Stadtführer: Gegliedert nach Stadtvierteln führt Vanessa Schlesier die Lesenden zu den schönsten Restaurants, Bars und Cafés in Jerusalem. Vom Mahane-Yehuda-Markt nach Mea Shearim, über die Jaffa Street und Talbiya nach Mamilla, durch das Künstlerviertel und die Altstadt nach
Ostjerusalem bis Sheikh Jarrah und Abu Gosh.

Jerusalem – der neue kulinarische Hotspot Israels
War der kulinarische Hotspot Israels bislang Tel Aviv, so konkurriert inzwischen Jerusalem die weiße Stadt am Meer. Nirgendwo beeindruckt Israels Küche so sehr durch ihre Vielfalt und Kreativität wie in Jerusalem, der Stadt, die schon immer ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen war. Hier treffen sich Menschen aus der ganzen Welt: Israelis, Palästinenser, Aramäer, Marokkaner, Äthiopier, Jemeniten, Menschen aus Osteuropa. So unterschiedlich wie die Herkunft ihrer Bewohner ist, so vielfältig sind die Gerichte der arabisch-levantinischen und der klassisch europäisch-jüdischen Küche.

Ein Spaziergang durch Jerusalem fühlt sich an, als würde man durch verschiedene Welten gehen: von den dampfenden Eintöpfen auf dem Mahane-Yehuda-Markt, die direkt aus dem wilden Kurdistan zu kommen scheinen, nach Mea Shearim, in den religiösen Stadtteil. Dort liegt ein Hauch von frischem Hefezopf in der Luft, so wie er einst in Osteuropa gebacken wurde. Vor dem Damaskustor drehen fliegende Händler ihre Kebabspieße auf dem Feuer, als befänden sie sich nicht in einer
Metropole, sondern auf einem arabischen Markt. Überall finden sich Stände und kleine Restaurants, die Hummus, Falafel, Shakshuka, Maqlooba und Msakhan anbieten. Seit viertausend Jahren wechselten sich Juden, Perser, Römer, Griechen, Araber, Kreuzfahrer, Türken und Briten in Jerusalem als Herrscher ab. Sie alle brachten ihre Kochtradition und ihre Rezepte mit. Auf den Tellern Jerusalems findet man Einflüsse aus Zentralasien und Nordafrika, aber auch aus Osteuropa, Mesopotamien und Anatolien. Die palästinensische Küche fügte typische Gerichte der Levante hinzu. Ergänzt werden sie durch den Einfluss christlicher Pilger aus aller Welt, etwa orthodoxer Russen, koptischer Äthiopier oder Evangelikaler aus dem Mittleren Westen der Vereinigten Staaten und aus Brasilien.

So gibt es nicht das eine Aroma, das Jerusalem bestimmt. Aber die Gerichte haben doch Gemeinsamkeiten: Die Zutaten sind saisonal und lokal, beinhalten vor allem Obst und Gemüse, Olivenöl und Weizen. Jerusalems Köche nutzen frische Kräuter und besonders intensive Gewürze, die es in der alten Handels- und Pilgerstadt schon seit Jahrtausenden gibt. Und noch eine Gemeinsamkeit: Die Portionen sind groß, die Gastfreundschaft ist noch größer.

Dieses Buch macht Appetit: auf eine Küche, die weltweit einzigartig ist – und auf die ebenso einzigartige Stadt Jerusalem.

Rezepte aus der Brasserie von Tim Raue erschienen im Callwey Verlag

Tim Raue ist im deutschsprachigen Raum ein bekanntes Gesicht und so war ich auf sein Buch richtig neugierig. Wenn Callwey auf einem Buch drauf steht, dann weiß man, dass man sich auf ein hochwertiges Buch freuen kann. So auch bei diesem hier. Schon das Cover ist unglaublich schön, hochwertig und stilvoll. Beim Drüberstreichen spührt man die Struktur und diese gibt dem Buch einen ganz besonderen Touch. Innen findet man neben persönlichen Erzählungen und Worten des Starkochs, jede Menge schöner Fotos, Situationen und einer Vielzahl an grandiosen Rezepten. Ein bisschen Frankreich nach Hause holen – genau das ist mit diesem Buch möglich. Ein traumhaftes Geschenk und ein wirklich inspirierendes, wundervolles, schönes Buch! Jede Seite ist hier ein Genuss.

Zum Inhalt:

„Mais oui!“, sagen wir zum neuen Kochbuch von Tim Raue. In seinem Werk lässt er uns hinter die Fassaden der französischen Küche blicken. Wir lassen uns nach Paris entführen und schlemmen uns durch Bistros und Brasserien. Von Steak Frites über Ratatouille, Pastete, Tarte Tartin bis hin zu den klassischen Madeleines finden wir Grundrezepte und Gerichte mit dem gewissen Twist vom Starkoch. Darüber hinaus lernen wir über die Entwicklung der klassischen Küche der Bistros und Brasserien. Tim Raue erzählt wie er zur französischen Küche kam und woher seine Inspiration stammt. Wir freuen uns auf die exklusive Reise mit dem Koch in eines unserer absoluten Lieblingsländer.

Viel Freude beim Lesen, Gustieren und Nachkochen!
Barbara

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