Herrliche Lektüre

…kann ich euch mit diesen Büchern garantieren. Belletristik trifft Literatur! Einfach großartig!

Fünf Tage in Paris von Tatiana de Rosnay erschienen bei C. Bertelsmann

Hier finden wir ein Familiendrama, wie es schlimmer nicht geht. Voller Dramatik und dunklen Geheimnissen geht es hier zu und als Leser bekommt man tiefe Einblicke in dieses Familienleben. Großartig geschrieben ist es wie eine Zeitreise, eine Reise in eine andere Familie, mitten nach Paris. Geheimnisse kommen immer irgendwann ans Tageslicht! Eine herrliche Kombination!

Zum Inhalt:

Paris ist von sintflutartigem Regen heimgesucht, als sich die Familie Malegarde dort anlässlich einer Feier trifft. Tochter Tilia reist aus London an, wo sie als Künstlerin lebt, und Sohn Linden, ein Fotograf, kommt aus Los Angeles dazu. Schon bei der Ankunft bemerken Tilia und Linden, dass Paul, der Vater, ein stets agiler Baumschützer, kraftlos wirkt. Auch Lauren, die Mutter, ist angeschlagen. Die Seine droht über die Ufer zu treten, sodass die vier das Hotelzimmer fast nicht verlassen können. Die apokalyptischen Wetterverhältnisse spiegeln, was auf der Familie lastet. Vieles wurde in den Jahren von einem Mantel des Schweigens umhüllt. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Paul im Restaurant zusammenbricht und ins Koma fällt. Linden hält am Krankenbett Wache – und fasst endlich den Mut, sich seinem Vater gegenüber zu outen. Doch auch Paul hat ein erschütterndes Geheimnis, das der Schlüssel zu seiner Liebe zu den Bäumen, allen voran den Linden ist …

Schwindende Schatten von Antonio Munoz Molina erschienen bei Penguin

Dieses Buch ist ein richtiges Meisterwerkt, es ist etwas ganz Besonderes! Eine Mischung aus Geschichte und Literatur – hervorragend geschrieben, einnehmend und faszinierend! Eine wahre Bereicherung!

Zum Inhalt:

In Lissabon, einer der schönsten Städte der Welt, kreuzen sich zwei Lebenswege: James Earl Ray, der als Attentäter von Martin Luther King Schlagzeilen machte, ist auf der Flucht vor der Polizei. Und der passionierte Spaziergänger Antonio Muñoz Molina, der dreißig Jahre später dort an einem seiner wichtigsten Romane arbeitet, auf der Suche nach sich selbst und seinem Schreiben. Die Stadt am Atlantik wird zum Umschlagplatz von Leben, Geschichte und Literatur.

Das Echo der Wahrheit von Eugene Chirovici erschienen bei Goldmann

Dieses Buch geht unter die Haut. Es zeigt den inneren Kampf eines Mannes, der weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat und der sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und einer ganz speziellen Nacht macht. Damit weckt er die Geister der Vergangenheit, die manchmal besser in Ruhe gelassen werden sollten. Ein sehr bewegendes Buch, brilliant geschrieben!

Zum Inhalt:

Eines Tages macht der New Yorker Psychiater Dr. James Cobb die unerwartete Bekanntschaft des Multimillionärs Joshua Fleischer. Fleischer leidet an einer unheilbaren Krankheit und bittet Cobb eindringlich, für einige Tage zu ihm nach Maine zu kommen. Als Cobb dort eintrifft, erfährt er, dass der vom Tod gezeichnete Mann eine schwere Last mit sich trägt: Er hat Angst, in den Mord an einer jungen Frau verwickelt zu sein, mit der er vor vielen Jahren einen Abend in einem Pariser Hotelzimmer verbracht hat. Seine Erinnerungen sind aber bruchstückhaft, und deshalb soll Cobb ihm helfen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Noch kann Cobb allerdings nicht ahnen, dass damit die verdrängten Dämonen seiner eigenen Vergangenheit zum Leben wiedererwachen …

Der Sommer mit Pauline von Ivan Calberac erschienen bei

Vielleicht kennt ihr den Film „Frühstück bei Monsieur Henri“? Bei diesem Buch zeichnet sich derselbe Mann verantwortlich. Der Sommer mit Pauline ist sein erster Roman und dennoch merkt man beim Lesen, dass man es hier mit einem Profi zu tun hat und man sich auf dieses Buch und die Geschichte darin einfach nur einlassen muss. Sein Buch wurde in Frankreich sofort zum Bestseller und wird auch im deutschsprachigen Raum großen Anklang finden. Ich bin auf jeden Fall schon mal begeistert.

Zum Inhalt:

„Wahrscheinlich ist Liebe genau das: die Antwort auf alles.“

Es ist fast Sommer und Émile ist zum ersten Mal richtig verliebt. In die charmante Pauline aus seiner Schule, mit der er über Filme, Tennishelden und übers Leben reden kann. Wenn sie lächelt, geht die Sonne auf. Als Pauline Émile nach Venedig einlädt, wo sie in einem Jugendorchester Geige spielt, kann er sein Glück kaum fassen. Doch die Eltern und der ältere Bruder wollen ihn begleiten – im Wohnwagen, in dem die Familie übergangsweise lebt. Eine Abenteuerreise beginnt, an deren Ende Émilie ein anderer und sein Blick auf die Welt ein neuer ist. Dieser humorvolle Roman übers Erwachsenwerden und die Magie der ersten großen Liebe trifft einen mitten ins Herz.

Der Buchhändlerliebling aus Frankreich vom Drehbuchautor von „Frühstück bei Monsieur Henri“.

Die Unerwünschte von Elisabeth Plessen erschienen bei Berlin Verlag

Dieses Buch lebt und präsentiert Familiengeschichte pur! Wir dürfen eine Reise in über 70 Jahre Familiengeschichte erleben, herrlich und einnehmend geschrieben. Eine Geschichte des Wandels, der Tradition und des Aufbruches. Faszinierend und auch nachdenklich stimmend!

Zum Inhalt:

Charlotte und Alma haben sehr verschiedene Perspektiven auf die Welt, als sie sich in einem toskanischen Badeort treffen. Gemeinsam betrachten die betagte Chronistin und ihre selbstbewusste Großnichte über siebzig Jahre Familienvergangenheit. Mit dem Kriegsende 1945 hatte sich das Leben für die norddeutschen Gutsbesitzer grundlegend verändert: Söhne und Stammhalter gingen verloren, und auf den Ländereien suchten Flüchtlinge ihr Heil. Mehr und mehr mussten die Frauen Verantwortung übernehmen: Stefanie, Ingrid und ihre vielen Töchter und Enkelinnen. Eine bewegende Generationen- und Emanzipationsgeschichte über den Widerstreit von Tradition und Aufbruch, Konvention und Befreiung – der facettenreiche Blick auf eine fast verschwundene Zeit.

Vierzig Jahre nach ihrem Skandalbuch Mitteilung an den Adel und fünfzehn nach Das Kavalierhaus erzählt Elisabeth Plessen in ihrem großen Spätwerk die ganze Geschichte einer norddeutschen Adelsfamilie.

»Ein wilder, berauschender Ritt durch beinahe hundert Jahre Geschichte einer Adelsfamilie. Unbeugsam und unerwünscht sind die Frauen, herrisch und siegessicher die Männer. Es kommt zum Eklat, es kommt immer anders. Mitteilung an den Adel hat Elisabeth Plessen als junge Frau geschrieben, Die Unerwünschte ist ein zweiter Besuch bei ihrer Familie vierzig Jahre später.« Irene Dische

»Ein Text, der wie wenig andere die Schwerkraft des Nichts, der Auslassung zu zelebrieren weiß. Der trotz der ruhigen Poetik seiner schnörkellos schönen, präzisen Sprache im Rhythmus eines trommelnden Galopps dahinjagt und die Leben einer ganzen Familie in all ihren Verästlungen auf einzigartige Weise erfahrbar macht.« Inger-Maria Mahlke.

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

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