Herrliche Lektüre

Den heutigen Tag möchte ich euch gerne mit ein paar tollen Buchempfehlungen versüßen. Gerade in der kalten Jahreszeit lesen viele vermehrt – machen es sich gemütlich mit einer Tasse Tee oder Kaffee und lassen ihre Gedanken treiben – bei einem guten Buch. Und genau hierfür habe ich euch 5 spannende und sehr gut geschriebene Bücher zusammengestellt. Viel Freude beim Lesen!

Die Stunde der Senorita Leo von Angeles Donate erschienen bei Thiele

Voller Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit – so kann man dieses Buch am Besten beschreiben. Jede Seite und jede Zeile ist ein Genuss. Sehr einfühlsam geschrieben, darf man als Leser an dieser zauberhaften Geschichte teilhaben. Mit diesem Buch tritt man eine wundervolle Reise in die Vergangenheit an – Nostalgie pur, aber voller Leben. Ein Buch zum Genießen!

Zum Inhalt:

Als Aurora die neue Stimme von »Die Stunde der Señorita Leo« wird, weiß sie noch nicht, dass das ihr Leben von Grund auf verändern wird. Als Sprecherin der beliebtesten Radiosendung Spaniens übernimmt sie eine große Verantwortung. In den Briefen, die ihr ihre Zuhörer schicken, findet die junge Frau Träume und Hoffnungen, Ängste und Sorgen, und ihr Rat ist stets willkommen. Für viele Menschen ist »la Señorita Leo« ein echter Rettungsanker, eine Vertraute, eine Freundin via Äther. Menschen wie Germàn, einen einsamen Handelsreisenden, der sich keine von Auroras Sendungen entgehen lässt, weil er sich in ihre Stimme verliebt hat. Doch Aurora ist genauso unglücklich wie viele ihrer Zuhörer, weil auch ihr das Herz gebrochen wurde. Eines Tages fragt sie sich, was aus den Briefen wird, die nicht in ihre Hände gelangen, und erfährt, dass diese verbrannt werden. Entrüstet nimmt Aurora die Briefe mit nach Hause, um sie zu beantworten. Und so erfährt sie von Elisa, einem jungen Mädchen, das sich umbringen will. Oder von Sole, die nicht weiß, wie sie sich vor ihrem gewalttätigen Mann schützen soll. Bei dem mutigen Versuch, auch diesen Menschen und ihren Geschichten Gehör im Radio zu verschaffen, riskiert Aurora ihre Stelle …

NSA von Andreas Eschbach erschienen bei Lübbe

Dieses Buch ist ein richtiger Blockbuster und einfach herrlich zu lesen. Eschbach hat mit dieser Geschichte ein geniales Buch geschrieben. Einnehmend und faszinierend. Eine Situation wird neu geschaffen. Was wäre, wenn es im 3. Reich schon Computer, Internet, Mails und Mobiltelefone gegeben hätte. Ein ungewöhnliches Thema einfach großartig aufgerollt und kaum aus der Hand zu legen. Genial geschrieben von einem Meister seines Faches. Es ist immer wieder eine Freude eines seiner Bücher in Händen zu halten.

Zum Inhalt:

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werdenErst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet …
Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien – und deren totale Überwachung?

Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt von Jörg Maurer erschienen bei Scherz

Ein herrlich zu lesender Alpen Krimi. Hier ist thematisch einfach alles eingebaut, was es für einen winterlichen Krimi braucht. Ein bischen Schnee, Polizei, ein Verbrechen und jede Menge Abenteuer und Action. Großartig und angenehm zu lesen.

Zum Inhalt:

Der Tod liebt frischen Pulverschnee. Kommissar Jennerweins stimmungsvollster Fall – der elfte Alpenkrimi von Nr.1-Bestsellerautor Jörg Maurer.

In einer verschneiten Berghütte hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort will Kommissar Jennerwein mit seinem Team feiern. Einmal ohne Ermittlungsdruck und Verbrecherjagd gemütlich am Kaminfeuer sitzen und Geschichten erzählen. Aber was bedeuten die blutigen Spuren im Schnee, die draußen zu sehen sind? Warum kreist eine Drohne über der Hütte? Und welcher unheimliche Schatten streift durch die Nacht? Während drunten im Kurort die Polizeistation verwaist ist und eine Gestalt leblos in einem versperrten Keller liegt, erkennt Jennerwein, dass er in eine Falle geraten ist, aus der es kein Entkommen gibt. Wenn er sein Team retten will, muss er mit dem Tod Schlitten fahren…

All die schönen Tage von Julia Kaufhold erschienen bei Lübbe

Dies ist eine wundervolle Geschichte über die Liebe, aber auch Verrat und Mut und die unergründlichen Wege des Lebens, sowie eine zweite Chance. Sehr einfühlsam und wunderschön ist die Geschichte von Max und Stella auf Papier gebracht und man genießt jede einzelne Seite. Ein Buch, das verzaubert und aus dem es kein Entrinnen gibt, bis man auf der letzten Seite angekommen ist. Und dann ist man einfach nur gut gelaunt und glücklich.

Zum Inhalt:

Stella liebt Max. Und Max liebt Stella. Schon immer. Aber Max hat Stella verraten. Zutiefst verletzt verbannte sie Max aus ihrem Leben und mit ihm ihre Schöne-Tage-Box – ein hölzernes Kästchen, in dem sie all die besonderen Momente ihres Lebens auf Karten notiert. Als Max Jahre später plötzlich vor ihr steht, weist sie ihn ab. Immer wieder, bis sie zufällig auf ihre alte Box stößt und all die schönen Tage ihrer Liebe ihr entgegenleuchten. Doch gibt es für Stella und Max überhaupt eine zweite Chance?

Julia Kaufhold erzählt einfühlsam diese mitreißende Geschichte über Vertrauen und Verrat, Liebe und Mut.

Die Liebesbriefe von Montmartre von Nicolas Barreau erschienen bei Thiele

Eine bewegende Geschichte über einen großen Verlust und wie das Leben danach weitergehen kann. Ist es möglich nach so einem Schicksalsschlag wieder ins Leben zu finden und vielleicht sogar wieder zu lieben? Barreau nimmt sich in dieser sehr einfühlsam geschriebenen Geschichte dieses schwierigen Themas an und lässt die Leser verzaubert und gerührt zurück. Großartig gelungen und einfach wunderschön zu lesen.

Zum Inhalt:

Als seine Frau Hélène mit nur dreiunddreißig Jahren stirbt, ist Julien Azoulay, ein Autor von Liebeskomödien, am Boden zerstört. Doch Hélène hat ihrem Mann ein Versprechen abgenommen: Julien soll ihr nach ihrem Tod dreiunddreißig Briefe schreiben – für jedes gelebte Lebensjahr einen. Verwundert stellt Julien fest, dass ihn das Schreiben der Briefe auf seltsame Weise tröstet. Er berichtet Hélène von dem Leben, das er jetzt ohne sie führen muss. Von seiner Liebe, die keine Antworten mehr bekommt. Von ihrem Sohn Arthur, der keinen traurigen Papa möchte. Von Cathérine, die ihn so gern trösten will, aber selbst zu unglücklich ist über den Tod ihrer Freundin.

Hélène liegt auf dem Friedhof am Montmartre begraben, und dort, in ein Geheimfach am Grabstein, legt Julien seine Korrespondenz. Doch eines Tages sind alle Briefe verschwunden. Julien ist fassungslos. Er hat keinem Menschen von den geheimen Briefen erzählt. Und noch seltsamer: Auf jeden Brief, den er nun schreibt, erfolgt eine »Antwort«: ein Gedicht von Prévert, Kinokarten für Orphée, ein kleines Herz aus Stein, eine Blume …

Was Julien nicht ahnt, ist, dass jemand ihn beobachtet. Jemand, der seine Briefe liest und den mit seinem Schicksal hadernden Mann mit sanfter Hand in die Welt der Lebenden zurücklenken will. Jemand, der sich in ihn verliebt hat …

Viel Freude beim Lesen!
Barbara

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s