Der Burnout-Irrtum

Uschi Eichinger, Kyra Hoffmann
Der Burnout-Irrtum

Was ist Burnout eigentlich wirklich und wie kann man ihn erkennen?

Müde und ausgebrannt sein, die täglichen Anforderungen im Job nicht mehr gewachsen zu sein, heißt nicht automatisch, dass man unter einem Burnout leidet.

Wenn man sich aber die Liste der Symptome bei einem Burnout genauer aussieht, möchte man meinen, dass jeder 3. darunter zu leiden hat. Es stimmt, Burnout ist zu einer Volkskrankheit geworden, doch nicht jedes Burnout ist gleich ein richtiges Burnout.

Man muss hier unterscheiden können. Oft mangelt es nur an den richtigen Nährstoffen in unserem Körper, die uns die Leistungsfähigkeit nehmen, uns müde machen, uns nicht „rund laufen“ lassen.

Wie immer wenn es um die Gesundheit geht, ist das richtige Essen ein heißes Thema. Was isst man, wie isst man es, nimmt man sich die Zeit oder stopft es in sekundenschnelle in den Rachen? Auch die Bewegung darf nicht zu kurz kommen, generelle Ruhephasen sind wichtig, die Sonne darf man auch nicht unterschätzen, sie gibt uns Kraft, die wir zum Leben brauchen.

Aber ganz genau findet man die Antwort in unseren Zellen. Durch gezielte Untersuchungen, vor allem aber durch die richtige Diagnostik ist es dem Fachpersonal möglich, die Ursache herauszufiltern und eine dementsprechende Behandlung zu starten.

Mit Burnout ist nicht zum Spaßen. Vielen halten Burnout für keine ernst zu nehmende Krankheit, aber sollte jemand seinen täglichen Alltag nicht mehr meistern können (egal ob Arbeiter, Angestellte oder Hausfrau) sollte man mit seinen Beschwerden den nächsten Arzt aufsuchen. Lieber einmal zu viel als zu wenig. Ich selbst habe es bei zwei Menschen miterlebt. Einer hat sich das Leben genommen, der Zweite hat Gott sei Dank noch die Kurve gekriegt und ist aus dem Job ausgestiegen. In diesem Sinne kann ich Ihnen nur sagen, schauen Sie auf sich und hören Sie auf Ihren Körper. Er weiß mehr als Sie glauben.

Über die Autorinnen:
Uschi Eichinger, Jahrgang 1958, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete zunächst 15 Jahre in diesem Beruf. Seit 1996 als Managementtrainerin mit den Schwerpunkten Sozialkompetenz, Burnout-Prävention und Stressmanagement tätig, führte sie die ständige Arbeit zum Thema „Auswirkungen von Stress auf unsere Gesundheit“ zur Ausbildung zur Heilpraktikerin. Seit 2005 arbeitet sie parallel zu ihrer Seminartätigkeit in eigener Praxis. Praxisschwerpunkt war zunächst die Behandlung psychischer Blockaden, durch die Suche nach Lösungen für eine eigene Erschöpfungssymptomatik hat sich ihre Arbeit dort inzwischen auf die Diagnostik und Behandlung von Zellstoffwechselstörungen verlagert. Besonders die Wechselwirkungen von Körper und Psyche stehen dabei im Zentrum ihrer Arbeit.
Kyra Hoffmann, Jahrgang 1971, studierte Volkswirtschaftslehre in Köln. Danach arbeitete sie mehrere Jahre in verschiedenen Stabs – und Führungspositionen insbesondere im Bankwesen. Durch eine eigene Burnout-Erfahrung kam sie zur Naturheilkunde und ist seit 2005 in Hofheim/Taunus als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig. Ihre Praxisschwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie von Stoffwechsel – und immunologischen Erkrankungen sowie Präventionsmedizin. Neben ihrer Praxistätigkeit bildet sie Ärzte und Heilpraktiker in modernen naturheilkundlichen Verfahren aus. Regelmäßig veröffentlich Kyra Hoffmann Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften und ist als Referentin in der Erwachsenenbildung tätig.

Verlag: systemed 
Klappenbroschur, 180 Seiten
ISBN: 978-3-95814-042-4
UVP: € 19,99

 

Elisabeth Schlemmer

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