Was das HABEN mit dem SEIN macht

was-das-haben-mit-dem-sein-machtJens Förster

Was das HABEN mit dem SEIN macht

Die neue Psychologie von Konsum und Verzicht

 

Macht Kaufen glücklich? Oder Besitz unglücklich? Ist Verzicht immer gut? Oder kann auch ein volles Sparbuch frei machen?

Die Beziehung zwischen Haben und Sein ist vielfältig. Sie lässt sich nicht auf den gemeinsamen Nenner bringen, der besagt, dass Haben unglücklich und Sein glücklich macht. Denn schon allein, wie wir unsere Ziele im Leben erreichen, zeigt, dass Haben und Sein eng miteinander verknüpft sind. Manchmal muss man HABEN, um etwas oder jemand zu SEIN, manchmal muss man SEIN, um zu HABEN.

Vermutlich sind sich alle einig, dass übermässiger Konsum, der weder auf die Produktionsbedingungen als auch ethische Grundsätze achtet, abzulehnen ist. Natürlich kann auch ein solches Haben-Wollen-Verhalten kurzfristige Glücksgefühle auslösen, doch hier geht es darum, ein sinnerfülltes Leben zu führen.

Dazu gehört die richtige Balance zwischen Haben und Sein. Sich an Werten zu orientieren und Achtsamkeit zu üben sind Bestandteile eines erfüllten Lebens, ebenso wie eine Arbeit, die nicht nur rein als Mittel zum Zweck gesehen wird. Geld bietet zwar Möglichkeiten zur Wunscherfüllung, macht aber allein auch nicht glücklich.

In diesem Buch finden sich zahlreiche anschauliche Beispiele und man merkt, dass der Autor, der selbst eine Burn-out-Krise durchgemacht hat, sich sehr mit dem Thema beschäftigt hat, ob man beispielsweise wirklich eine große Wohnung braucht, um viele überflüssige Dinge zu horten. „Was das HABEN mit dem SEIN macht“ gibt auf jeden Fall viel Stoff zum Nachdenken über sich selbst und sein eigenes Leben!

 

Über den Autor:

Jens Förster ist Professor der Psychologie und wurde 1965 geboren. Er lehrte in Bremen und Amsterdam und ist seit 2014 an der Ruhr-Universität Bochum.

 

Details zum Buch:

2015

Pattloch Verlag

ISBN 978-3-629-13069-3

 

Bettina Armandola

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