Dope

DopeDope
Sara Gran

New York City, 1950: Eigentlich müsste Josephine (»Joe«) längst tot in irgendeinem Hinterhof liegen, von einer Kugel oder dem Heroin dahingerafft. Doch sie hat noch mal die Kurve gekriegt – und scheint plötzlich das Glück auf ihrer Seite zu haben. Ein wohlhabendes Ehepaar bietet ihr tausend Dollar: Joe soll die verschwundene Tochter wiederfinden, die in die Unterwelt des Big Apple abgedriftet zu sein scheint. Leicht verdientes Geld, denkt Joe. Aber so leicht ist es nun auch wieder nicht: Freund ist von Feind kaum zu unterscheiden, und nicht jede Falle erkennt man gleich …

Joe überwindet ihren Absturz ins Drogenmilieu und hält sich als Kleinkriminelle mehr oder weniger erfolgreich über Wasser. Als sie einen vielversprechenden Detektiv-Auftrag übernimmt, wird sie in den Sumpf ihrer Vergangenheit zurückgezogen. Schließlich findet sie heraus, daß sie einer ausgeklügelten Finte aufgesessen und einem perfiden Plan zum Opfer gefallen ist. Nichts ist so wie es scheint und als sie ihren Irrtum erkennt, ist es bereits zu spät.
Nüchtern und geradlinig erzählt, gut aufgebaut und überzeugend inszeniert ist Dope eine spannende Story über eine Antiheldin, die mit überraschenden Wendungen bis zum Schluß in Atem hält.

Über die Autorin:
Bevor Sara Gran, geboren 1971 in Brooklyn, hauptberuflich Schriftstellerin wurde, hat sie in einer Vielzahl von Berufen gearbeitet, die allesamt mit Büchern zu tun hatten. Heute lebt sie in Los Angeles, Kalifornien.
Ihre Romane um die unkonventionelle Ermittlerin Claire DeWitt wurden von der Kritik bejubelt, für Die Stadt der Toten erhielt sie den Deutschen Krimi Preis.

Details zum Buch:
Verlag Droemer
Mai 2015,
Klappenbroschur, 252 Seiten
€ 13,40 [A] | € 12,99 [D]
ISBN: 978-3-426-30445-7

Gerlinde Götz