Gleichbleibend schön

Gleich bleibend schönHelen Hodgman

Gleichbleibend schön

Eine junge Frau lebt mit ihrem Mann und der kleinen Tochter am Rand einer tasmanischen Kleinstadt. Nebenan ist eine alleinstehende Frau eingezogen, die sich obsessiv mit ihrem Rasen beschäftigt.

Die junge Mutter droht in Langeweile und Einsamkeit zu ersticken. Nur die Dienstage und Donnerstage reissen sie aus ihrer Lethargie. An diesen Tagen bringt sie ihr Baby zur Schwiegermutter und entflieht der Einfamilienhaussiedlung. Am Dienstag besucht sie ihren ehemaligen Chef in seinem Lokal, am Donnerstag fährt sie mit dem Bus aufs Land, wo sie mit einem Künstler ein seltsames Verhältnis hat und dessen Frau ihre Freundin ist.

Ihr Mann kommt oft am Abend nicht nach Hause und so ist die junge Frau mit sich und ihren Gedanken allein. Ab und zu geht sie zum Strand, dann aber am liebsten, wenn die anderen jungen Mütter mit ihren Babies nicht da sind.

Unvorhergesehene Ereignisse berauben die Frau bald ihrer Fluchten aus dem Alltag, ihre Dienstage und Donnerstage werden zu Wochentagen wie alle anderen…

„Gleichbleibend schön“ ist ein verstörender Roman über die Sinnlosigkeit im Leben einer jungen Frau, der Sprachlosigkeit in der Ehe und der Unfähigkeit zu sozialen Kontakten. Es ist eine faszinierende psychologische Studie eines Menschen, der in seinem beklemmenden Alltag gefangen ist und dessen Ausbruchsversuche scheitern.

Über die Autorin:

Helen Hodgman wurde 1945 in Schottland geboren und zog als Jugendliche nach Tasmanien. 1976 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Gleichbleibend schön“, es folgten zwei weitere Romane. Seit ihrer Erkrankung an Morbus Parkinson 1983 wurde es um die vielgelobte Autorin ruhig.

Details zum Buch:

Copyright der deutschsprachigen Ausgabe 2012

Albrecht Knaus Verlag

ISBN 978-3-8135-0472-9

Bettina Armandola

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