Alexanders Erbe

Robert Fabbri

Zwei Jahre nach Alexanders Tod ist das beeindruckende Reich des großen Feldherren ohne einende Führung. In den makedonischen Gebieten Asiens und im Mittelmeerraum herrscht Chaos, der bisherige Regent Perdikkas wird von seinen eigenen Offizieren erdolcht und der greise Antipatros will einen Versuch unternehmen, um Makedonien zusammenzuhalten. Eine Konferenz aller Mächte in Triparadeisos soll einen Frieden herstellen. Die blutigen Schlachten zu Lande und zu Wasser sollen ein Ende finden. Doch Intrigen und Machthunger sowie die Frage, ob Alexander ermordet wurde, stehen dem im Wege.

Auch fünf Jahre nach Alexanders Tod tobt der blutige Kampf um die Vorherrschaft in Asien weiter. Die grausame Herrscherin Olympias, Mutter Alexanders III., hat den Thronerben in ihrer Gewalt und hofft auf Unterstützung, um ihre Macht zu festigen. Doch auch Kassandros, der älteste Sohn des verstorbenen Antipatros, strebt nach der Regentschaft. Der Zerfall des Weltenreiches schreitet voran…

Band 2 und 3 der Geschichte um Alexanders Erbe sind voll von blutigen Schlachten, hinterlistigen Plänen und manipulativen Herrscherinnen. Die historischen Romane sind mit viel Gespür für die Epoche geschrieben, haben mir aber ebenso viel Konzentration abverlangt. Da ich den ersten Band nicht gelesen habe, musste ich mich erst mit den historischen Personen und Namen vertraut machen: von Seleukos über Antigonos, Eumenes und Roxane bis zu Olympias und Kassandros spielen alle eine wichtige Rolle in der Geschichte des Weltreiches, das durch den Machthunger der einzelnen Parteien immer mehr zerrüttet wird. In jedem Fall waren die Bücher ein spannender historischer Abriss, der Autor ist zu Recht einer der meistgelesenen Verfasser geschichtlicher Romane!

Details zu den Büchern:

Rowohlt Taschenbuchverlag

ISBN 978-3-499-00848-1

ISBN 978-3-499-01022-4

Bettina Armandola

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