Aromatherapie für Senioren
Tuula Misfeld

Düfte begleiten uns ein ganzes Leben. Schon einen Säugling kann man mit einem gewohnten Duft von der Mama beruhigen.
Die Düfte der verschiedenen ätherischen Öle haben eine sanfte und starke Wirkung zugleich. Sie können körperliche und ebenso emotionale Beschwerden lindern. Beide Ebenen sind sehr gut mit Düften zu erreichen. Weiters kann man das allgemeine Wohlbefinden durch die Aromatherapie positiv beeinflussen.
Riechen ist eng mit der Gefühlswelt verbunden und dadurch kann man das Wohlbefinden beeinflussen. Im Alter verändert sich zwar der Geruchssinn, trotzdem bietet die Aromatherapie einen wertvollen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden.
In diesem wunderbaren Buch finden wir Kräuter sehr gut beschrieben, seine Wirkung und Indikation und als ätherisches Öl zur Anwendung. Man findet vielerlei Texturen für verspannte Muskeln, steife Gelenke, Wundheilung bis zum mentalen Wohlbefinden. Es ist ein sehr umfangreiches Buch und sollte in jedem Haushalt einen Platz finden. Man kann immer wieder nachschlagen.
Ich persönlich bin nicht gleich für starke chemische „Bomben“ und versuche immer mit natürlichen Mitteln meine etwaigen Beschwerden zu verbessern bzw. zu heilen. Aber dies ist jedem selbst überlassen.
Jedes Jahr leide ich im Herbst und manchmal auch im Frühjahr an einem quälenden Reizhusten. Heuer kam in den Besitz des Buches Aromatherapie für Senioren und ich schlug bei diesem Thema nach. Ich machte mir eine Kompresse, die ich in Johanneskrautöl getunkt habe, dann einen Tropfen Lavendel und Benzoe Siam draufgetropft und habe dann diese Kompresse auf die Brust gelegt. Es stellte sich eine sofortige Beruhigung ein und der lästige Reizhusten war nach dreimaliger Wiederholung verschwunden.
Dieses sehr interessante Buch hat mich schon vom wunderschönen Cover her beeindruckt und neugierig gemacht. Ich bin sehr glücklich, dieses wertvolle Buch in meinem Besitz zu haben. Es befinden sich im Buch über 100 Ölmischungen, die man zur Anwendung bringen kann.
Viel Erfolg und Wohlbefinden!
Brigitte H. Schild
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