Irre gut

Simon Lohmeyer

Simon Lohmeyer ist Anfang dreißig und hat schon so einiges aus seinem Leben zu erzählen. Aufgewachsen in Bayern, wird er mit 17 für eine Modelkarriere entdeckt. Diese nutzt er zwar, um Geld zu verdienen und neue Plätze und Menschen kennenzulernen, mehr als Mittel zum Zweck ist sie ihm aber nie. Auch als Barbesitzer und Fotograf ist ihm Erfolg beschieden, dennoch ist auch das scheinbar perfekte Leben mit Schicksalsschlägen und schwierigen Phasen durchsetzt.

Die Drogensucht seines Vaters, der Selbstmord der kleinen Schwester, der verschollene Großvater: Simon Lohmeyer lernte schon zeitig, stark zu sein. Erst später stellt er fest, dass das Glück von Innen kommt und weiss sein privilegiertes Leben zu schätzen.

In Gesprächen mit Menschen, die ihn beeindruckten oder prägten, gibt er Einblick in seine ganz persönliche Sicht der Selbstfindung, darunter Axel Millberg oder Dr. Ruth Westheimer. Mit „Irre gut“ möchte der Autor zeigen: „Deine beste Zeit ist jetzt“.

Er tut dies zwar auf recht kurzweilige Art und Weise, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen mit seinen Einsichten. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich bis zur Lektüre noch nie etwas von Simon Lohmeyer gehört hatte. Für Fans und Kenner des Autors mag das noch etwas anderes sein. Für mich ist es aber kein Buch, das ich nochmal lesen würde.

Details zum Buch:

2021

Knaur Verlag

ISBN 978-3-426-67609-7

Bettina Armandola

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