Lächeln gefunden

Sophie Schoenwald
Anita Schmidt
Verlag Baumhaus

Wie unsere lieben Kinder bereits wissen, hält der Bär einen Winterschlaf. Dieser kann mitunter auch sehr lange dauern.

Unser Bär hat wirklich einen sehr langen Winterschlaf gehalten und als er wach wird, reckt und streckt er sich und gähnt sehr herzhaft. Müde zieht er aus seiner Höhle und macht sich daran, sich etwas anzuziehen.

Als er langsam mit dem Anziehen fertig geworden ist, setzt er langsam Schritt für Schritt und will die Gegend beäugen. Plötzlich sieht er schon Frühlingsblumen und zwar Gänseblümchen mit ihren weißen Blüten und den gelben Köpfchen. Glücklicherweise scheint bereits die Sonne und er sieht diese schönen Blüten und möchte nicht darauf treten, so schön sind sie.

Da es noch zeitig in der Früh ist, sieht er noch die Tautropfen auf den Gräsern die glänzen im Sonnenlicht wie Diamanten. Eine zarte Brise weht und es duftet nach allem möglichen.

Als er zu einem glasklaren Wasser gelangt, sieht er in diesem wunderschöne Fische schwimmen.

Aber was war das plötzlich. Der Bär erschrickt und brummt und eventuelle jemanden zu erschrecken. Vorsichtig beugt er sich abermals über das Wasser und plötzlich sieht er einen lächelnden Bären. Das war sein Spiegelbild. Von einem Ohr bis zum anderen war sein Lächeln im Wasser zu sehen. So ein schönes Bild!

Er fühlte sich nach dem warmen Winterschlaf sichtlich wohl. Da er sich aber nicht ganz sicher war, daß das lächelnde Gesicht im Wasser von ihm stammt, begann er Zettel zu schreiben. Auf diesen Stand „Lächeln gefunden, abzuholen bei Bär. Du findest mich auf der Lichtung am Weiher. Ich warte unter der großen Eiche auf dich.“

Vor sich hin summend hat er einen ganzen Stapel Zettel an den verschiedensten Bäumen verteilt.

Vom Hasen kann das Lächeln nicht sein, denn sein Lächeln war kleiner. Das Lächeln des Igels war überhaupt zu klein. Aber alle Tiere hatten letztendlich im Spiegelbild des Wassers ein Lächeln, egal ob groß oder klein. Es kamen noch einige Tiere um ihr Lächeln anzusehen. Aber keines war so groß. Dachs und Wiesel stritten sich sogar. Der Bär fühlte sich plötzlich unwohl und auch das Spiegelbild hattet auf einmal das Lächeln verloren.

Er schlichtete den Streit zwischen Dachs und Wiesel und lud sie ein, mit ihm zum Teich zu gehen.

Auf einmal waren lauter lächelnde Gesichter im Wasser zu sehen.

Das besondere an einem Lächeln ist, daß man es immer wieder verschenken kann ohne es jemals weggeben zu müssen. Das ist doch etwas wunderschönes.

Dies gilt doch nicht nur für Tiere im Kinderbuch, dies sollte auch für uns Menschen gelten.

Ein Lächeln schenken, kostet nichts und tut so gut.

Am Cover befindet sich eine Bärenmaske, die man ausschneiden kann und mit Gummibändern versehen kann man diese auch aufsetzen. Mit dieser kann man auch das Bärenlächeln verschenken.

Das ist doch auch eine gute Idee für bastelfreudige Kinder.

Illustriert ist dieses Buch total entzückend und macht Freude beim Ansehen und Vorlesen.

Zum Inhalt:

Einmal lächeln bitte!

Bär ist gerade aus dem Winterschlaf erwacht. Zarter Blümchenduft steigt in seine Nase, mit seinen Bärenpfoten tapst er über weiches Moos, und als er in den See blickt, sieht er es: ein Lächeln. Breit. Und strahlend. Und mitten in seinem Gesicht! Aber woher kommt es?

Da Bär sich nicht sicher ist, ob es wirklich ihm gehört, hängt er Zettel auf: „Lächeln gefunden“, schreibt er. „Abzuholen bei Bär.“ Und als ein Tier nach dem anderen bei ihm auf der Lichtung auftaucht, wird eines klar: Wo ein Lächeln ist, finden sich plötzlich ganz viele!

Eine wunderschöne Geschichte über den Zauber des Lächelns – mit Bärenmaske zum Basteln

Mit einem Lächeln wünsche ich viel Freude mit diesem entzückenden Buch!

Brigitte H.

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