Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten

Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten
Georgio Vasari
Übersetzung von Trude Fein
Verlag Manesse

Giorgio Vasari schrieb einen fantastischen Kunstführer der italienischen Renaissance.

Die verschiedenen Biographien sind lebendig formuliert.

Drei Jahrhunderte haben einen festen Platz in der italienischen Kultur. Erzählerische Stücke sowie faszinierende Sammlungen haben einen großen künstlerischen Wert. Vasari verwendet eigene Mittel der illustrierenden Fabel weiter und wird so zu einem einzigartigen Schöpfer der Biographien.

Anekdoten und Aussprüche werden so von ihm interprätiert, daß der Leser in seinen Bann gezogen wird und für Italienliebhaber und Kunstinteressierte unersetzbar ist.

Dieses Buch ist von einen handlichen Größe und daher leicht auf Kunstreisen mitzunehmen.

28 Bebilderungen füllen das Werk und unter anderem hängt in den Uffizien in Florenz ein in diesem Werk abgebildetes Selbstporträt von Giorgio Vasari.

Einzelne Künstler sind besonders hervorgehoben, diese repräsentieren durch ihre hervorragenden Leistungen sinnbildlich ihre eigene Zeit. Den eigentlichen Höhepunkt, die erhabenste Stufe der Meisterschaft, sieht Vasari mit Michelangelo, der mit nichts zu überbieten ist.

Anregende Texte von hohem literarischen Wert werden von kunstinteressierten Lesern sicher mit Genuß aufgenommen.

Beim nächsten Besuch in Florenz ist dieser „Führer“ ein muß für mich.

Zum Inhalt:

Dank dieser gut lesbaren und solide kommentierten Ausgabe hat der Kunsthistoriker wie der interessierte Laie die wichtigsten Informationen zu Italiens Renaissancegenies zur Hand. In anekdotenreichen biografischen Miniaturen werden die bedeutendsten Künstlergestalten einer Epoche lebendig, die zurecht als Gipfel europäischer Malerei und Architektur gilt.

Anekdotenreich und sachkundig schildert der «Vater der Kunstgeschichte» Leben und Werk der berühmtesten Künstler Italiens, von Cimabue über Botticelli, Leonardo da Vinci und Raffael (dessen Geburtstag sich 2020 zum 500. Mal jährt) bis Michelangelo. Vasaris Viten, die drei Jahrhunderte umspannen, haben längst ihren festen Platz in der Geschichte der italienischen Literatur. Sie sind zugleich faszinierende Quellensammlung und erzählerische Kabinettstücke von hohem künstlerischem Wert. Das Besondere daran: Vasari spinnt die historische Überlieferung mit den Mitteln der illustrierenden Fabel weiter und wird so zum Schöpfer eines eigenen biografischen Genres, das teils beglaubigtes Lebensbild, teils weit darüber hinausführende Fiktion ist. Dabei versteht er es, die von ihm porträtierten Maestri durch Anekdoten und Aussprüche so in Szene zu setzen, dass die Viten den Leser sofort in ihren Bann ziehen und für den kunstinteressierten Italienreisenden nach wie vor unentbehrlich sind.

Inhalt: Giovanni Cimabue / Nicola und Giovanni Pisano / Giotto / Buonamico Buffalmacco / Simone Martini / Duccio di Buoninsegna / Jacopo della Quercia / Paolo Uccello / Lorenzo Ghiberti / Masaccio / Donatello / Piero della Francesca / Fra Filippo Lippi / Jacopo, Giovanni und Gentile Bellini / Antonio und Piero Pollaiuolo / Sandro Botticelli / Andrea del Verroccio / Andrea Mantegna / Leonardo da Vinci / Giorgione da Castelfranco / Antonio da Correggio / Bramante / Raffael / Andrea del Sarto / Michelangelo

Viel Vergnügen!

Brigitte H. Schild

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