15 1/2 Regeln für die Zukunft

Matthias Horx

Die Zukunft als abstrakter, dennoch ständig gegenwärtiger Begriff begleitet uns Tag für Tag! Zur Zeit ist die Frage, die den meisten Menschen im Kopf umherschwirrt, folgende: Was wird die Zukunft bringen, solange Covid 19 nicht unter Kontrolle ist? Wann wird wieder ein „normales“ Leben möglich sein und kann es einfach wieder so wie vorher sein?

Dieses Buch zu lesen, das als Anleitung zum visionären Leben dienen kann, ist ein wunderbares Mittel, wieder den richtigen Bezug zum Heute, Gestern und Morgen zu finden und durch kluge Gedanken und neue Perspektiven sich der Herausforderungen der sich ständig im Wandel befindlichen Welt bewusst zu werden!

In 15einhalb Zukunftsregeln erfahren wir so viel mehr über die Zukunftsforschung und die ganzheitlichen Ansätze der Prognostik: wir erfahren etwas über uns selbst! Die Kapitel beschreiben unter anderem die Tatsache, dass jeder Trend einen Gegentrend erzeugt, dass man sich nicht mit seiner Angst verwechseln soll, dass es Pessimismus und Optimismus zugunsten eines Possibilismus zu überwinden gilt oder auch dass die Zukunft durch gelungene Beziehung(en) entsteht.

Jede Zukunftsregel wird von einer Zukunftsübung abgeschlossen, die uns gedanklich oft aus unserer Comfortzone lockt, in jedem Fall aber sehr viel Stoff zum Nachdenken gibt! Und hier ist kein verzweifeltes Grübeln gemeint, kein zweckoptimistisches Coaching-Mantra à la „Du schaffst das“ oder das Sich- Verlieren in den „guten alten Zeiten“. Die Zukunft überrollt uns nicht, sie ist ein Prozess, in dem wir mitwirken! Es gibt in diesem Buch so viele kluge Sätze, die ich am liebsten alle zitieren würde! Hier eine kleine Auswahl derer, die mich besonders beeindruckt haben:

Das Schwierigste ist nicht, die Zukunft zu verstehen. Sondern die Vergangenheit loszulassen. Das, was uns verunsichert, endlich als normal zu betrachten.

Wieso hat Hoffnung einen so geringen emotionalen Wert?

Informationen sind kein Wissen. Diesen Irrtum sollten wir nach 30 Jahren Internet endlich hinter uns lassen. Wissen hat immer etwas mit Können und vor allem mit Wollen zu tun.

Wir verwechseln also bei der Behauptung, dass sich alles ständig beschleunige, Geschwindigkeit mit Gleichzeitigkeit.

Aber wie das bei geschlossenen Weltbildern so ist: Wenn man sich ihnen bewegt, fällt es gar nicht auf. Dann fühlt sich normal an, was im Grunde nur normativ ist.

Die Welt kann also nicht „besser“ werden, weil sie nicht „real“ existiert, sondern immer nur als eine Vergleichsoperation in unserem Kopf.

„15 1/2 Regeln für die Zukunft“ ist für mich bereits jetzt eines meiner Jahreshighlights 2021! Die Lektüre dieses Buches hat meinen Horizont erweitert und meine Tage bereichert, indem ich ganz neue Perspektiven und Standpunkte kennengelernt habe! Für mich ein Buch, das unbedingt und von jedem gelesen werden sollte!!!

Über den Autor:

Matthias Horx wurde 1955 geboren und ist einer der einflußreichsten Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Er arbeitete als Journalist und veröffentlichte unter anderem „Wie wir leben werden“. 2000 gründete er das ZUKUNFTSINSTITUT. Matthias Horx lebt mit seiner Familie am Stadtrand von Wien.

Details zum Buch:

Deutschsprachige Ausgabe 2019

Econ bei

Ullstein Buchverlage

ISBN 978-3-430-21013-3

Bettina Armandola

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