Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube

Alessia Gazzola
Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube

Aus dem Italienischen von Reneé Legrand

Emma ist dreißig und die ewige Praktikantin in einer Film – Produktionsgesellschaft. Als Jobkürzungen anstehen, wird ausgerechnet sie, die ihr Leben für diese Firma geopfert hat, gekündigt. Sie ist schwer enttäuscht, nicht nur von der Firma, sondern auch von ihrem Leben.
Sie verbringt die Tage vor dem Fernsehen und hofft, dass sich irgendeine Firma auf ihre Bewerbung hin bei ihr melden werden. Aber nichts passiert. Ihre Mutter kann nicht länger untätig zuschauen und aktiviert ihre Kontakte. Die verhelfen ihr zu einem Vorstellungsgespräch bei einem katholischen Radio. Leider kann Emma nicht die notwendigen Priester auftreiben, die ihr einen tadellosen kirchlichen Leumund bestätigen können. Somit ist auch dieser Job Geschichte. Der Zweite klingt da viel spannender. Es geht um einen Job bei einer anderen Film-Produktionsfirma. Der hiesige Verantwortliche ist nicht gerade erbaut darauf Emma einzustellen, da ihm quasi die Pistole an die Brust gesetzt wurde, also geht Emma von sich aus. Sie will unter diesen Umständen nicht dort arbeiten, auch wenn es ihr Traumjob wäre. Auf dem Nachhauseweg erblickt sie ein Schild  – Aushilfe gesucht, in einem Laden der Kinderkleider selbst herstellt. Warum nicht, denkt sich Emma …

 

Das Leben ist kein Ponyhof, wie mein Papa gerne sagt. Das Leben von Emma auch nicht. Sehr oft werden gerade die fleißigsten Leute entlassen, weil sie den oberen Leuten ein Dorn im Auge sind, sie könnten ihnen ja gefährlich werden.
Emma versinkt zwar anfangs in Mutlosigkeit, aber dass finde ich absolut verständlich. Als ihr Kämpferinstinkt wieder erwacht, ergreift sie die erstbeste Möglichkeit um einen Job an Land zu ziehen und wieder zu leben.

 

Über die Autorin:
Alessia Gazzola, 1982 in Messina geboren, ist Chirurgin und Gerichtsmedizinerin. Sie reist, liest und kocht gerne. Mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern lebt sie in Verona. Sie schrieb erfolgreich Kriminalromane um eine Gerichtsmedizinerin bevor sie mit der Komödie Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube einen echten Coup landete. Das Buch wurde als moderner Jane-Austen-Roman gefeiert, eroberte die Herzen der Leserinnen im Sturm und war monatelang in den Top-Ten der italienischen Bestsellerliste.

 

Verlag: Thiele 
Erscheinungsdatum: 1. August 2018
Klappenbroschur, 272 Seiten
ISBN: 978-3-85179-407-6
UVP: € 15,50

 

Elisabeth Schlemmer

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