Die Alchemie der Nacht
Ein Roman über die Anfänge der Homöopathie
Deutschland, 1780: Der junge Christoph Wilhelm Hufeland kommt einem Mysterium auf die Spur, das die Medizin revolutionieren könnte. Gemeinsam mit der schönen und klugen Helene und Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, begibt sich Hufeland auf die Suche nach der Wahrheit.
Spannend ist die Geschichte, die Heike Koschyk über die Anfänge der Homöopathie geschrieben hat. In der heutigen Zeit ist vieles nicht mehr vorstellbar. Wie anstrengend und mühsam das Leben damals war, wurde durch die Schilderungen der Reisen und Lebensumstände der Familie Hufeland und Hahnemann dem Leser näher gebracht. Wissensdurst, der Drang etwas zu Verbessern, aber auch Neid und Missgunst haben damals schon den einen oder anderen zu Taten angetrieben. Die Auswirkungen waren damals aber viel schlimmer. So lebt und leidet der Leser mit. Was alles den Tatsachen entsprach und was der schriftstellerischen Freiheit hinzugedichtet wurde, kann man im Anhang nachlesen. So wurde aus einem geschichtsträchtigen Thema am Ende doch noch eine Liebesgeschichte.
Über den Autor:
Heike Koschyk wurde 1967 in New York geboren und wuchs in Hamburg und Travemünde auf. Bevor sie zu schreiben begann, arbeitete sie als Heilpraktikerin in ihrer eigenen Praxis. Sie veröffentlichte Krimis, historische Romane sowie Biografien. Ihr aktueller Roman „Die Alchemie der Nacht“ ist bei Rütten & Loening erschienen. 2008 wurde Heike Koschyk mit dem Agatha-Christie-Krimipreis ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Details zum Buch:
Broschur, 459 Seiten
Aufbau Taschenbuch
ISBN: 978-3-352-00811-5
rütten & loening im Aufbau Verlag
Christina Burget
