Das Haus der Tibeterin

Das Haus der Tibeterin

Das Haus der Tibeterin
Federica de Cesco

Nur wenig bedeuten der jungen Architektin Dolkar ihre Wurzeln, die im fernen, geheimnisvollen Tibet liegen. In der Schweiz aufgewachsen, erlebt sie zwar die buddhistischen Traditionen ihrer Familie, aber nie, niemals spricht Sonam, ihre Mutter, von der Heimat und ihrem Weg ins Exil. Erst als Dolkar von den schrecklichen Narben auf dem Körper ihrer Mutter erfährt und sie zur Rede stellt, öffnet sich Sonam und gesteht ihrer Tochter, dass sie vor ihrer Flucht aus Tibet von chinesischen Soldaten misshandelt wurde.

Zaghaft erwacht die Vergangenheit, gleichermaßen glanzvoll und erschreckend, in den Erzählungen der Mutter. Doch viele Fragen bleiben unbeantwortet. Für Dolkar gewinnt die Gestalt ihrer Urgroßmutter Longsela, die als geachtete Juwelenhändlerin einst auf ihrem Pferd ganz Tibet durchstreifte, mehr und mehr an Bedeutung. Entschlossen, die wahre Geschichte ihrer Familie zu ergründen, reist Dolkar nach Lhasa. Doch welche Antworten wird sie dort finden?

Viele Fragen werden beantwortet. Dieser Roman ist nicht nur sehr authentisch, sondern auch dramatisch und leidenschaftlich geschrieben. Ich habe schon einige Romanen von Federica de Cesco gelesen und bin immer wieder fasziniert wie brillant sie schreibt. Es sind schöne zum Teil mysthische Romane, und ich finde besonders für Frauen erzählt.

Details zum Buch:
randomhouse.de/blanvalet
€12,72
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3764501938

Brigitte Schildknecht

 

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