Wiltrud Ziegler
Der Bischof von Palatino
Ein Leben in einem Kloster hat sich der junge Adlige Hatho nicht für sein Leben vorgestellt. Er wollte reisen, die Welt kennenlernen, die Natur erkunden, die Meere befahren. Doch aus all dem wird nichts, weil sich sein Vater eingebildet hat, er muss als Novize in ein Kloster eintreten. Für Hatho bricht eine Welt zusammen, er hat keine Chance seinem Vater zu widersprechen, er fügt sich seinem Schicksal.
Die ersten Jahre sind für den jungen Mann wie ein steinernes Gefängnis, er stellt zu viele Fragen , er ist zu neugierig und er stellt jede göttliche Theorie in Frage. Was seinen Mitpatern nicht nur einmal in den Wahnsinn treibt. Doch der Junge findet sich schließlich mit seinem Schicksal ab. Er schafft es sogar innerhalb der Kirche Karriere zu machen und bald darf er sich Bischof nennen.
Doch dann kommt alles anders und seine Jugendträume rücken wieder in die Gegenwart.
Ein Roman, der ein unerwartetes Ende findet, was zu meinem Bedauern auch noch „offen“ ist, und davon bin ich kein Fan, wenn ich nicht weiß, wann bzw. ob überhaupt eine Fortsetzung folgt.
Über die Autorin:
Wiltrud Ziegler lebt mit ihrer Familie im Nordschwarzwald. Ehe sie zur Belletristik wechselte, schrieb sie mehrere Gedichtbände. „Der Bischof von Palatino“ (2011) ist ihr erster Roman bei Zabern.
Details zum Buch:
Verlag: Philipp von Zabern
Erscheinungsdatum: 25. August 2011
Flexicover, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8053-4371-8
Elisabeth Schlemmer
