Insel Bücherei

Ich liebe die hübschen Bücher aus der Insel Bücherei und kann davon gar nicht genug bekommen. Unlängst sind wieder vier neue Exemplare bei mir eingezogen, die ich euch heute zeigen möchte. Jedes Buch ist individuell illustriert und passend zum Titel grafisch aufbereitet. Obwohl alle Bücher unterschiedlich aussehen, passen sie so wunderbar zusammen und ergeben ein traumhaft schönes und elegantes Bild im Buchregal. Ich liebe es an den schönen Büchern vorbeizugehen und sie anzuschauen, in die Hand zu nehmen und daraus zu lesen. Bisher habe ich leider noch nicht viele Bücher aus der Insel Bücherei, hoffe aber sehr, dass über die Jahre noch viele weitere Buchschätze dazukommen werden. Gerade widme ich mich der Rory Gilmore Leseschallenge, bei der auch zahlreiche Klassiker gelesen werden und bin schon gespannt welche schönen Ausgaben auch hier noch aus dem Insel Verlag dazu bei mir einziehen werden.

Am Weihnachtsabend von Joachim Ringelnatz

Zum Inhalt:

Herausgegeben von Paula Schmid. Illustriert von Gerda Raidt

Auch an Weihnachten waren die Zeiten nicht immer rosig: Das Schaukelpferd wurde leider nicht abgeholt, nun muss es an den bitterkalten Abenden als Heizmaterial für den Ofen herhalten. Auch Erbsensuppe mit Speck kann ein Festtagsessen sein. Vor dem Heiligen Abend werden Stoßseufzer gen Himmel geschickt: »Lieber Gott mit Christussohn/Ach, schenk mir doch ein Grammophon!« Der große Humorist und Melancholiker Joachim Ringelnatz nimmt die Leserinnen und Leser mit in Weihnachts- und Winterzeiten, die längst vergangen scheinen …»Ringelnatz‘ Humor hatte eine derbe und eine sublime Seite, unnachahmlich bleibt die Grazie, mit er von der einen zur anderen hinüberwechselte«, so Alfred Polgar. Und ausgestattet ist das besinnliche Lesebuch mit zauberhaften Bildern von Gerda Raidt!

Rilke als Gärtner von Sarah Richter und Anna Kinder

Zum Inhalt:

Es ist »die Liebe […,] die Blumen zwischen die Seiten« der Bücher legt, schrieb Rilke Ende November 1904 seiner Ersatzmutter, der berühmten schwedischen Pädagogin Ellen Key, und betonte weiter, dass diese »immer an dieser Stelle bleiben sollen«. Zeitlebens verzierte er seine Bücher mit solchen Zeichen der Liebe, bedichtete Blumen, die ihm als Lebens- und Liebeszeichen galten, entwickelte, pflegte und nutzte seinen eigenen Garten in Schloss Muzot, seinem letzten Lebens- und Arbeitsort. Rilkes Auseinandersetzung mit der Pflanzenwelt zeigt ihn als Gärtner im doppelten Sinne: Als botanisierenden Autor und als tatsächlichen Gärtner – als Pflanzensammler, Blumeneinkäufer, botanisch informierten Naturbeobachter und, nach Verfertigung seines großen Spätwerks, als tätigen Gärtner. Der 2022 durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach erworbene private Nachlass Rilkes bezeugt erstmals umfassend die Blumen- und Naturbegeisterung des Autors, kenntnisreich kommentiert von Sandra Richter, Autorin der großen Rilke-Biographie im Insel Verlag, und Anna Kinder.

Rilkes Tiere

Zum Inhalt:

Herausgegeben von Angelika Overath und Manfred Koch. Mit farbigen Abbildungen

Wie in einem Paradiesgarten durchstreifen Tiere Rilkes Werk. Da tritt das fabelhafte Einhorn hervor, Delphine springen, Flamingos neigen ihr Haupt, Löwen brüllen, Schwäne gleiten. Hunde allerlei Art schmücken Landgüter oder verwildern in Städten. Der Dichter dreht gestürzte Marienkäfer auf der Fensterbank um, damit sie weiterleben können, und erfährt im Vogelflug seine Idee des »Weltinnenraums«. Auch wenn die Sphäre der Engel unzugänglich bleibt, geben Tiere doch Zeichen einer geheimen All-Verbundenheit der Wesen. Sie werden zu Lebenskomplizen, Echos der Seele.Die Anthologie versammelt Gedichte und Prosatexte aus Rilkes Werken, ergänzt durch ausgesuchte Tierbilder und abgerundet mit einem kundigen Nachwort der Herausgeber.

Cornelia Funke – Nachtfalter

Zum Inhalt:

Nachtfalter haben zahllose Mythen und Märchen inspiriert. Sie gelten als Boten der Toten oder sogar als ihre Seelen. Sie bringen Glück und Unglück, je nachdem welcher Geschichte man glaubt. Dennoch stehen sie unter all den anderen Schmetterlingen meist im Schatten, sind doch eine Vielzahl – aber nicht alle – nachtaktiv. Wir kennen sie als Kleider- oder Getreidemotten, als lästige Schädlinge. Cornelia Funke zeigt uns jedoch eine ganz neue Sichtweise auf diese wunderbar rätselhaften Wesen mit so fantasievollen Namen wie Jakobskrautbär, Eulenfalter oder Gartentiger. Wie die Bienen sind die Nachtfalter wichtige Bestäuber und zeigen sich in einer einzigartigen Vielfalt an Farben und Mustern. Zudem sind sie wahre Verwandlungskünstler – bei manchen Arten wie Daphnis nerii verwandelt sich bereits die Raupe sogar fünfmal. Diese Wandlung von den plumpen Raupen, die mit hauchdünnen Flügeln aus dem Kokon schlüpfen, hat Nachtfalter zu Symbolen für Erneuerung und Wiedergeburt gemacht.

Cornelia Funke öffnet unseren Blick für die erstaunliche Welt der Nachtfalter, für ihre Bedeutung in Kultur und Natur; die kunstvollen Illustrationen von Jessica Frascht zeigen die ganze Schönheit und Farbenpracht dieser einzigartigen Wesen.

Viel Freude bei diesen wundervollen Büchern,

Barbara

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