Eine kurze Geschichte der Fotografie

Ian Haydn Smith

Eine ganz andere Art der Einführung in die Fotografie erleben Leser:innen in diesem Buch! Gegliedert in vier Bereiche, von denen bei Weitem das Umfangreichste das Kapitel „Werke“ ist, sehen wir fotografische Beispiele aus allen Bereichen, vom ersten erhaltenen fotografischen Werk, dem Blick aus dem Arbeitszimmer von Le Gras, einer Heliografie, bis zu digitalen Chromogenabzügen.

Neben dem Bereich „Werke“ gliedert der Autor sein Buch in die Kapitel „Genres“, „Themen“ und „Techniken“, alle Teile können unabhängig oder ergänzend gelesen werden und verweisen oft auf andere Kapitel des Buches. Die Genres reichen von Schwarz-Weiß-Fotografie über Dokumentar- und Wissenschaftliche Fotografie bis zum Selfie, die Themen decken zum Beispiel Wetter, Bewegung, Ikonen, Alltag und Gender ab, im Abschnitt Techniken erfahren wir Wissenswertes zur Daguerreotypie, Bildbeschneidung oder Langzeitbelichtung.

Fotografien sind nicht nur Zeitzeugen, sie können noch viel mehr! Besonders im Abschnitt „Werke“ wird einem bewusst, welchen Wandel nicht nur die Technik, sondern auch die Gesellschaft, das Selbstverständnis und die Kunst durchlebt haben. Das wird in diesem wunderbaren Buch bildhaft und spannend dargestellt und ist nicht nur für Fans der Forografie ein Gewinn! Ich entdecke in diesem hochwertig gemachten Buch mit flexiblem Einband bei jedem Aufschlagen wieder Neues und bin fasziniert von der Welt der Fotografie und dem, was sie offenkundig oder auch versteckt zeigt und vermittelt!

Zusammenfassend lässt sich sagen: „Eine kurze Geschichte der Fotografie“ ist ein toller Bildband mit viel Information und Hintergrundwissen, der eine richtig gute Übersicht zum Thema Fotografie aus mehreren Perspektiven gibt!

Details zum Buch:

1.Auflage 2019

Laurence King Verlag

ISBN 978-3-96244-056-5

Bettina Armandola

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