Kleine Bücher mit dem gewissen Etwas

Ein Buch muss nicht immer hunderte von Seiten haben um die Leser zu begeistern, es reichen oft auch nur ein paar, aber diese haben es dann in sich.

Genau um diese dünnen, oft unscheinbaren Büchern geht es heute.

Den Anfang macht das Archiv der vergessenen Träume, von Christina Terle, erschienen im Books on Demand Verlag.

Dieses 80 Seiten starke Werk mag auf den ersten Blick wie ein Kinderbuch erscheinen, aber es steckt viel mehr dahinter. Es ist eine Geschichte mit Kindern für Erwachsene.

Zwei Kinder betreten ein verlassenes Haus und werden dort sehnsüchtig von einem Pinguin erwartet, der ihnen einen wichtigen Auftrag aufgibt: sie müssen drei Menschen davon überzeugen, ihren Lebenstraum wieder aufzunehmen. Wenn sie es nicht schaffen, wird das Archiv bald voll sein und die Träume verschwinden von dieser Welt und niemand wird mehr einen Lebenstraum haben.

Es gibt den Spruch: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum. Genau dieser Satz ist mir beim Lesen dieses Buches wieder eingefallen. Wenn ich mir vorstelle, welche Träume ich als Teenager hatte…. Und was ich davon verwirklicht habe… Der Anteil ist leider sehr gering. Darum beneide ich richtig jeden Menschen, der einen Traum hat, ihn verfolgt und auch lebt. Ein Hoch auf die Träume!

Im zweiten Buch macht der Autor Jens-Uwe Sommerschuh mit uns eine Reise.

In Das erste Buch Vivaldi – Verkaterte Kolumnen aus dem Elbtal bei Dresden, erschienen im Zwiebook Verlag, führen seine Geschichte uns durch halb Europa.

Zwischen Alltagsleben und Urlaubsfeeling, der Kater ist dabei. Er gibt durch seine Anwesenheit den Geschichten eine bestimmte Note und lassen sie dadurch in einem anderen Licht erscheinen.

Im Buch sind viele Kurzgeschichten gesammelt, manche reichen oft nur über zwei Seiten, aber hier macht gerade die Kürze die Würze aus. Morgens beim Kaffee, eine Geschichte über die wunderlichen Sizilianer und der Tag kann beginnen 😉

Das dritte Buch ist nicht nur wegen dem Gartenthema ein heißer Favorit von mir, sondern auch, weil ich weiß, wie magisch ein Garten auf einen wirken kann.

In Rainer Haak’s Die Rosen in Annas Garten – Kurze Geschichten über die Schönheit des Lebens, erschienen im adeo Verlag, verzaubert die ältere Dame Anna mit ihren Weisheiten aus dem Leben.

Anna ist eine Frau, die das Leben liebt und lebt. Mit einer tiefen Zufriedenheit ausgestattet ist und dadurch auch nicht zweifelt. Sie nimmt die Sachen, wie sie kommen. Die Kraft zieht sie aus der Schönheit ihres Gartens. Gerade weil in einem Garten so viel Lebendigkeit herrscht. Viele Menschen kommen zu ihr, um sich einen Rat zu holen, der dann sehr einfach aber effektiv ausfällt.

Anna ist eine Frau die inspiriert und ein Leben führt, von dem wir „very busy people“ wohl nur träumen können. Diese wunderschönen Kurzgeschichten zaubern ein Lächeln auf die Lippen und lassen den Tag ganz anders angehen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß beim Träumen und beim Genießen vom Leben!

Eure Elisabeth

 

 

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