Bücher über Kirche, Mord und Bleivergiftung

Ein guter Krimi muss nicht immer mit einem Detektiv zu tun haben, oder einem hinterlistigen Mörder,

es kann auch die nette Dame von nebenan sein, die still und leise ihr Süpplein kocht und dann ihren Mann um die Ecke bringt. Doch irgendwann wird es Zeit, sich die Schuld von der Seele zu schreiben, und davon erzählt das Buch von Sara Paborn „Beim Morden bitte langsam vorgehen“ erschienen bei der Deutschen Verlags-Anstalt.

Die nette Dame ist eine Bibliothekarin, die seit Jahren ihr wahres Ich ihrem Mann zuliebe unterdrückt hat. Und irgendwann hält sie es nicht mehr aus, und dank eines Kellerfundes wird sie die Besitzerin von einem Schuhkarton voll Bleibänder. Und wer ein bisschen in Chemie aufgepasst hat, weiß, welchen Schaden Blei bei einem Menschen anrichten kann. Ihr toter Mann kann ein Lied davon singen.

Eine etwas andere Mordgeschichte, wo man durchaus Sympathie für die Mörderin aufbringen kann.

Die Gebrüder Grimm spielen beim 2. Krimi eine tragende Rolle.
Ausgerechnet eine Geschichte aus der Märchensammlung der Gebrüder Grimm wird zur Vorlage für einen bestialischen Mord. Und nebenbei wird auch noch Jacob Grimm, beschuldigt diesen Mord begangen zu haben. Der kann diese Aussagen nicht auf sich sitzen lassen und beschließt nun selbst den wahren Mörder zu finden. Doch das gestaltet sich nicht so einfach, wie es sein analytischster Versand wünscht. Trotz der Hilfe seines Bruders Wilhelm, ist das wahre Motiv der Tat schwer zu finden. Erst als die Schwestern Annette und Jenny, die eigentlichen Verfasserinnen dieser Geschichte auftauchen, um zu helfen, kann Jacob Stück für Stück das Motiv des Mörders erkennen, doch vom Täter fehlt nach wie vor jede Spur. Und dann folgt der 2. Mord.

Die Gebrüder Grimm sind diesmal nicht unsere Märchenonkel, sondern Mordverdächtigte und ermitteln um Kopf um Kragen.
Die Autorin Tanja Kinkel  hat mit ihrem Buch „Grimms Morde“, erschienen beim Droemer Verlag, einen wahren Krimileckerbissen gezaubert.

Der 3. Krimi führt uns nach Irland,
im beschaulichen County Galway werden kurz vor Weihnachten Kirchenhelferinnen um die Ecke gebracht.
Hannah O’Brien erzählt im „Irischen Erbe“, erschienen bei DTV, einen grandiosen Krimi über Rache, Eifersucht und Kirchenmoral.

Die ermittelnden Beamten sind Grace O’Malley und Rory Coyne, die mit ihren manchmal etwas unorthodoxen Methoden, versuchen den Mörder auf die Schliche zu kommen. Die Zeit drängt, Weihnachten steht bald vor der Tür. Zwei Damen mussten bereits ihr Leben lassen, eine dritte darf es nicht geben. Doch trotz aller Vorkehrungen können sie auch den dritten Mord nicht vereiteln. Es nützt alles nicht, sie müssen tiefer in der irisch-katholischen Vergangenheit graben, um das Motiv und somit auch den Mörder zu finden. Doch gerade die Kirche weiß ihre Geheimnisse zu schützen und somit auch den Mörder.

Über 400 Seiten Krimifeeling pur, man verdächtig den einen, dann den anderen, bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, wer nur der wahre Mörder ist.

Ein mörderisches Lesevergnügen wünscht Euch

Eure Elisabeth

 

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