Am falschen Ufer der Rhone

Am falschen Ufer der RhonePaul Grote

Am falschen Ufer der Rhone

 

Die Patentochter von Martin Bongers ist glücklich auf dem Weingut, das sie gemeinsam mit Martin bewirtschaftet. Doch der ist der Meinung, dass sie bei einem Praktikum im weltberühmten Chateauneuf-du-Pape ihr Wissen erweitern kann. Nach anfänglichem Zögern ist Simone bereit, etwas Neues zu wagen und kommt bei einem Spitzenwinzer unter, der allerdings erst Martins zweite Wahl ist. Sein Bekannter, bei dem er sie zuerst unterbringen wollte, ist nach dem Gewinn des Concours de la St. Marc auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Bald stellt sich heraus, dass auch ein anderer Gewinner dieses Weinwettbewerbs ein furchtbares Schicksal ereilt hat: er wurde überfahren, der Verursacher beging Fahrerflucht…

Am anderen Ufer der Rhone sucht der junge Önologe Thomas Aschenbach Vergessen und hilft einem Bekannten auf seinem Weingut aus. Als dessen Nachbar von einer Diebesbande überfallen wird, stellt er sich den Kriminellen in den Weg und bringt nicht nur sich selbst, sondern auch Simone in Gefahr…

Bald stellt sich die Frage, ob einer der Winzer selbst hinter den kriminellen Machenschaften steckt und die beiden jungen Leute, Simone und Thomas, versuchen auf eigenen Faust, die Verbrechen aufzuklären, die offenbar auch etwas mit einem Brüderpaar zu tun haben, von denen einer sein Gut in Chateauneuf-du-Pape und der andere am „falschen Ufer der Rhone“ hat.

Paul Grote hat wieder einen Weinkrimi verfasst, der viel Wissenswertes über den Weinanbau, die verschiedenen Rebensorten und die Weinherstellung bietet. Eingebettet in eine Krimihandlung, richtet sich der Roman doch in erster Linie an Weinliebhaber und -kenner. Mir war das Verhältnis zwischen Weinbau und Krimi etwas zu unausgewogen, denn es dominieren doch die Weinverkostungen und Diskussionen über die Weinberglage über die Handlung, was ich persönlich ein bisschen schade fand.

 

Über den Autor:

Paul Grote wurde 1946 in Berlin geboren und studierte Soziologie und Politik, bevor er eine journalistische Laufbahn in Hamburg einschlug und später als freier Reporter aus Südamerika berichtete. Dort entdeckte er seine Liebe zum Wein und Weinbau. 2004 erschien sein erster Weinkrimi, dem viele weitere folgten.

 

Details zum Buch:

Originalausgabe 2017

dtv

ISBN 978-3-423-21691-3

 

Bettina Armandola

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